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Nr. 288. Donnerstag, 10. Juni 192 0.

Vereinsbank

Eingetragene Genossenschaft

Gegründet 1865.

Wiesbadener Tagdlatt.

Wiesbaden

mit beschränkter Haftpflicht.

Gegründet 1865.

Eigenes Geschäftsgebäude: Mauritiusstrasse Nr. 7.

Gesohäftsstand am 31. März 1920

Aktiva.

12 .

IS.

1, Kasse.

4. Guthaben bei der Reichsbank (Giro-Konto)..

4. Postscheck-Konto:

Nr. 250 Frankfurt a.M. JL 65 827.6: Nr. 76 361 Cöln a. Rh. M 12» 044,21

5. Guthaben bei Banken (Banken-

Konto) .*■■**•

& Bank-Wechsel.

7. Wechsel.

8. Wechsel zum Einzug . . .

9. Wertpapiere der Vereinsbank

(Kredite)

Vorschüsse.

Gegenwechsel für geleistete Bürg­schaften .

14. Unverrechnete Posten . .

15. Geschäfts- und Hausgeräte .

16. Geschäftsgebäude Mauritiusstrasse Nr. 7 M 226 460.83

17. Geschäfts- und Wohn­

gebäude Hochstätten­strasse Nr. 4 . K 118 340.28

18. Beteiligung bei der Wiesbadener Kriegskreditkasse G. m. b. H.

19. Postscheck-Gebühren.

20. Verwaltungskosten.

21. Geschäftskosten .......

22. Hausaufwendungen für:

Geschäftsgebäude Mauritiusstraße Nr. 7 Mi 492.19 Geschäfts- und Wohn­gebäude Hochstätten­strasse Nr. 4 . . . 1720.63

M

1 076 934

31

17 754

21

1805 229

07

185 871

84

6 930 521

84

3 020 000

—

11 385 447

47

22 775

95

2 659 421

55

5 535 620

41

507 980

—

6 179 748

14

220 835

08!

23 974

54

16132

30

344 801

11

5000

_

120

36

151 688

92

62 175

18

6 212

82

40 758 245

10

Passiva.

1. Geschäfts-Anteile (Mitglieder-Gut-

haben) .

2. Gesetzliche Rücklage M 421065.—

3. Sonder-Rücklage 1 . X 500000.—

4. Sonder-Rücklage 2 . M 115678.60

5. Wohlfahrts-Rücklage für die An­

gestellten der Vereinsbank . .

6 . Rücklage zur Unterstützung der

Hinterbliebenen im Kriege ge­fallener, sowie kriegsinvalider Vereinsbankmitglieder und Ver­einsbankangestellten und deren Angehörigen.

7. Sparkasse der Vereinsbank . . .

8. Darlehen auf Kündigung (Anlehen

gegen Schuldscheine der Vereins­bank) .

9. Auf bestimmte Zeiten fest ange­

legte Gelder.

10. Gläubiger in laufender Rechnung

(Guthaben).

11. Hypotheken-Schulden.

12. Sicherheits-Wechsel für geleistete

Bürgschaften.

13. Gewinn- Uebertrag aus 1919 . .

14. Zinsen und Gebühren.

15. Verwahrungs- und Verwaltungs-

Gebühren .

16. Schrankfachmiete.

17. Mieteinnahmen aus:

Geschäftsgebäu de Mauritiusstraße Nr. 7 Geschäfts- und Wohn­gebäude tfOchstätten- straße Nr. 4 . . . .

1705 869

1036 743

40000

M 436.41

X 1056.98

18. Gewinn-Anteile

60

9 532 8 809 755

SO

42

2 262 997

3 484 176

22 677 152 46 244

220 835 5100 369 229

9 873 1535

40

87

26

49

08

57

96

50

1492 87 706

40 758 245

Frische

vorzüglich zum Einlegen.

SkSkUn M

39

28

10

Zahl der Mitglieder am 31. Dezember 1919 . .5 964 Zugang im 1. Vierteljahr 1920 ...... . , 225

Stand der Mitglieder tun 31. März 1920 : 6189 Geschäfts-Umsatz auf beiden Seiten des Hauptbuches . . Mk. 1 130 214 596 69

Ausserdem auf Kassen-Konto.Mk. 315 918 129^85

Gesamter Geschäfts-Umsatz in der Zeit vom 1. Jan uar 1920™""

bis elnscbl. 31. März 1920 .Mk. 1446132726.54

Wiesbaden, den 9. Juni 1920.

Vereinsbank Wiesbaden

Eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht.

Meis. Schönfelda Michel. Mergenthal. Schneider.

F276

Fletschverteilung.

Am Samstag gelangen in sämtlichen Metzgereien auf die Fleischmarken l—10

200 9 WIM-MieWsH

zur Verteilung. Der Preis beträgt

für

Einheitsstücke 4.- die 209 g 10.— das Pfd. für Borzugsstücke 5.- die 290 g 12.50 das Pfd.

Außerdem gelangen in den Metzgereien mit den AnfavgSbuchstaben L—Si

50 g Leber- und Blutwurst

zur Verte Jung.

Der Preis beträgt für 50 g Blut- ». Leberwurst 0.80 X Wiesbaden, den 10. Juni 1920. F392

Der Magistrat.

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Wiesbaöen

McorasstraAe 3

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Mt Wirkung ab Sonntag, den 13. Juni d. Js., erfolgt die Ueberfahrt nicht mehr vom Hafendamm aus, sondern nur «och aus dem Schiersteiner Hast«.

Abfahrtszeiten der Boote:

Werktags: ab 9 Uhr vorm, stündlich; Zwischenfahrten nach Bedarf.

So««» «. Feiertags: ab 9 Uhr vorm., wie Werktags, ab 1 Uhr nachm, halbstündlich.

Die Preise für die Benutzung des Bades einschl. Ueberfahrt und unentgeltliche Aufbewahrung der Garderobe bleiben trotz der durch die längere lieber- fahrt bedingten Mehrkosten wie bisher, und zwar:

für Erwachsene Mk. 3.— pro Person, F236 für Kinder die Hälfte.

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Derjenige im feldgrauen Rock tst erkannt, welch«: am Mittwoch abend 8U Ubr das Schladitzrad Ecks Bismarckring u. Bertram- stratze wegnabm. Derselbe wird ausgefordert, dass, sofort zurück zu erstatten, da die polizeiliche An­zeige sonst rseiterlauft.

Berrr Schade.

Wellritzstraße 57.

500 Mark Belohnung. Aus dem Vorratsraum eines größeren Betriebes sind vier Kübel Holland» Butter gestohlen w, Wer Angaben macht, die zur Feststellung des Täters dienen, erhält obige Be­lohnung. Näh. Polizei- Direktion. Zimmer 18.

Verloren schwarz-lederne Brieftasche mit Paß und Papieren von Düsseldorf. Abzugeben gegen Belohn. Wilhelmstraße 46. 1.

Brrefiasche m. Geldbetrag u. Mil.-Pap. verl. Abzu­liefern gegen Geldinhalt Kiedrichcr S t raße 9. 2 r.

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Israelit. Kultusgemeinde.

Synagoge Michelsberg. Gottesdienst i. d. Haupr- synagoge. Freitag, abds. 7.30. Sabbat. Neumonds­weihe 9 Uhr. nachm. 3 Uhr. abends 9.35 Uhr. Wochentage, morgens 7, abends 7.30 Uhr. Mt-Ikraelitische Kultus- »emeinde. — Synagoge ^riedrichstr. 33. Frenag. abds. 7.30 Uhr. Sabbat, morg. 7.15 Uhr. Mustaöh und Vortrag 9.15 Ahr. nachm. 4 Ubr. abends 9.35 Uhr. —Wochentage: morg. 6.45 Uhr. abends 7.30 Ubr.

Talmud Thora - Verein. E. 33.. Kl. Schwalöachsr straße 10. Sabbat-Etn- gang 8 Uhr, Sabbat, mors. 8.30 UÄt. Mlncha 8 Uhr. Ausgang 9.35. -- Wochentags, morgens 7, Mincha u. Maarif 8.45.

Danksagung.

Für die Beweise herzlicher Teilnahme an dem uns so schwer betroffenen Verlust sagen innigen Dank

Josef May u. Frau.

Wiesbaden, Jahnstr. 36, den 8. Juni 1920.

Heute naohmittag entschlief sanft nach kurzem Kranksein mein geliebter Mann, unser lieber, guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel

Herr GllStHV Hier

im 71. Lebensjahre.

Die trauernde Familie.

Wiesbaden, Nerobergstraße 12.

Die Beerdigung erfolgt am Samstag, den 12. Juni, vormittags 10 3 /, Uhr, von der Halle des alten Friedhofs aus auf dem Nordfriedhof. Beileidsbesuche wolle man freundlichst unterlassen.