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Smnstag. 22. Mai 1920.
Morgen-Ausgabe.
Nr. 237. ♦ 68. Jahrgang.
Schluß der Nationalversammlung.
(Drahtbericht des Wiesbadener Tagblatt».)
W. T.-B. Berlin. 21. Mai.
Der Präsident eröffnet die Sitzung wieder um 11 Uhr 15 Minuten. Er verliest
eine Kundgebung des Reichspräsidenten Ebsrt:
Die Tagung der Nationalversammlung sei reich gewesen an Arbeit und an Leiden. Es sei dem Reichspräsidenten Ehre und Pflicht, dafür zu danken. Die Anschauungen eines ganzen Volkes hätten den heutigen Verhältnissen angepaßt werden müssen, aus denen sich seine Geschichte aufbauen werde. Alles sei noch im Fluß, die deutsche Revolution sei u o ch nicht abgeschlossen. Grundfesten in das Chaos yineinzubauen, sei die Arbeit der Abgeordneten gewesen. Man werde ihrer in Treue als der ersten Arbeiter am Baue gedenken, wenn einst dessen Richtfest gefeiert werde. Die geistige Waffe sei die einzig erlaubte im bevorstehenden Wahlkampfe. Der Weg der Gesetzmäßigkeit fei der einzige, der aufwärts führe. (Zwischenruf der Frau Z i e tz Cd. S.) — Beifall.)
Reichskanzler Müller sagt u. a.: Der Wahlkamvi sei in vollem Gange: der Friedensschluß habe die schlimmsten Bedrohungen vom Reiche abgewendet. Die Bestimmungen des Friedensvertrages werden aber noch lange die Richtlinien unserer politischen Arbeit geben. Die Treue gegen alles, so weit die deutsche Zunge klingt, baben wir gewahrt. Selten babe ein Volk so bittere Arznei gereicht bekommen. Der Tag der Anerkennung für die Leistungen der Nationalversammlung werde kommen. Europa kann ohne Deutschland nicht sein. Es ist höchste Zeit, daß diese Wahrheit Allgemeingut wird.
Abg. v. Bayer (Dem.) spricht dem Präsidenten den Dank des ganzen Hauses aus.
Präsident Fehrrnbach dankt von ganzem Herzen. Es sei nicht immer leicht gewesen, absolute Gerechtigkeit walten z!» lassen. Die Ge s ch i ch t e werde die Tätigkeit der Nationalversammlung würdigen. Er hoffe, daß sie nur zum Besten des Voltes gearbeitet hübe. Trotz aller Gegensätze habe sie dem Volk Beispiele zielbewutzten Arbeits- T'stens gegeben. Möge das deutsche Volk sich in der Arbeit zusammeni indem Zu hoffen sei die Vereinigung mit den getrennten Stammesbrüdern in Österreich. kBeffall.) Mit den besten Wünschen für alle s ch l i e ß t der Präsident die Nationalversammlung. — Schluß Ysl Uhr.
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£>zr. Berlin, 21. Mai. (Drcchtbericht.) In der heutigen Sitzung der Naionalversammlung kam es bei der Beratung des Gesetzentwurfs über die Au f h e b u n g der M i l i t ä r- gericytsbarkeit zur Abstimmung über den Antrag der Deuftchnationalen auf Absetzung des Gesetzentwurfs von der Tagesordnung, wobei sich die Beschlußunfähig- k e i t des Hauses ergab. Es stimmten drei Abgeordnete mit ia und 208 mit nein, so daß eine Stimme an der Be- schlußiäbigkeit fehlte. Der Präsident beraumte darauf die nächste Sitzung auf 11 Ya Uhr heute vormittag an mit der Tagesordnung: Entgegennahme einer Kundgebung
des Reichspräsidenten. (Siehe oben.)
Zue Aufhebung des Wrrsnahmezuftündes.
Br. Berlin, 21. Mai. (Eig. Drahtbericht.) In der heutigen Sitzung der Nationalversammlung gab Reichsminister Dr. Koch folgende Erklärung namens der Regierung ab: Die Nationalversammlung hat gestern durch eine Resolution die Reichsregierung ersucht, den Ausnahmezustand im Reich aufzuheben. Die Regierung hat daher Veranlassung genommen, diese Frage noch einmal in Erwägung zu ziehen. Es kommt jedoch nicht für alle Gebiete des Reiches die Aufhebung des Ausnahmezustandes in Betracht. In gewissen Bezirken Deutschlands, muß der Ausnahmezustand auirechterhalten bleiben, da die Rerchs- regisrung gerade in den letzten Tagen wieder Kenntnis erhalten hat von Bestrebungen reaktionärer Putschrstenkrekse, ans Frontsoldaten, namentlich in westlichen Bezirken, im Sinne gewalttätigen Borgehens einzuwirken. Sodann kann die Gefahr kommunistischer Putsche im Ruhr- gx B t c t immer noch als bestehend betrachtet werden. Auch tu Gotha muß der Ausnahmezustand wegen des verfassungswidrigen Verhaltens der gotharschen Regierung bleiben. Endlich hat die Regierung iu Bayern mit Rücksicht auf die nach ihren Anschauungen besonders gefahrvollen Verhältnisse sich mit aller Entschiedenheit gegen die Aui- hebnng des Ausnahmezustandes gewandt. Dagegen kann auf Grund der gestern bereits zugesagten Prüfung rm größten Teile des Reiches der Ausnahmezustand aufgehoben werden. ____
Der Abbau der Heeresabwicklungsftellen.
Br. Berlin, 21. Mai. (Eig. Drahtbericht.) Die zahlreichen Abw icklu ngsstellen des alten Heeres sind erst «um Teil abgeoaut. Die Aufgabe, ihre Auflösung so raich wie möglich durchzuführen, gilt als besonders schwierig. In eingeweihten Kreisen trägt man sich mit dem Gedanken, der: Einfluß, den der frühere Reichswehrminister Noske teilweise in militärischen Kreisen besitzt, dadurch nutzbar zu machen, daß ihm der Auftrag zuteil wird, mit entsprechenden Vollmacht«« hier durchzu greifen.
Reichsdarlehe» zur Wiederbelebung der Bautätigkeit.
mz. Berlin. 20. Mai. Im Saushaltsausschuß der Nationalversammlung beantragte die Regierung, dre Nationalversammlung wolle sich damit einverstanden erklären, daß der Reichsiinanzminister außer den durch den Notetat bewilligten 200 Millionen Mark zur Wiederbelebung der Bautätigkeit durch Gewährung von Reichs- darleben zur Schaffung neuer Wohnungen und zur Fertigstellung angeiangener Bauten insgesamt lov Millionen Mark zur Verfügung stellt, und ferner sich schluiirg zu machen, daß die aus Reichsmitteln aufznwendenden «50 Millionen dem Reich durch Abgaben von bebautem Grundbesitz bis 1925 wieder zuzufübren sind. Der Ansicht!« erklärte sich mit dem Antrag einverstanden.
Bonar Lew über die Besprechungen von Hythe
W. T.-B. London, 21. Mai. (Drahtbericht.) Im Unterhaus kam Bonar Law im Laufe der allgemeinen Diskussion vor Beginn der Pfingstferien auf Hythe zu sprechen und sagte: Der Zweck der Zusammenkunft war nicht der.
Deutschland Vorschläge über die Feftsetzung des Gesamtbetrages der Entschädigung zu machen, sondern cs handelt sich darum, eine Grundlage zu finden, die Vorschläge der deutschen Regierung in Spa zu prüfen uird zu kritisieren.
W, T.-B, Amsterdam, 21. Mai. (Drahtbericht.) Laut „Telegraaf" erklärte Bonar Law in seiner Rede noch über die bevorstehende Konferenz in Spa: Sowohl die französische als auch die englische Regierung legten den größten Wert auf die E n t w a f s n u n g s f r a g e, die iu erster Linie ft: Spa besprochen werden solle, mit der ein erster Schritt in de: Richtung auf den allgemeinen Frieden getan sein würde. Die Besprechungen in Spa würden einen Markstein auf dem Wege zu normalen Beziehungen mit den vormaligen Feinden bedeuten. In Spa solle ein offenherziger Gedankenaustausch statffinden und wenn die deutsche Regierung dorthin mit der richtigen Absicht komme, den Friedensvertrag auszuführen, so werde die Konferenz gute Früchte tragen. Über Polen sagte Bonar Law: Die englische Regierung hat dieses Land in keiner Weise zum Krieg angestiftet. Die Bolschewisten hätten die Polen deutlich genug herausgefordert und bedroht. Bonar Law erklärte zum Schluß, die Regierung stehe dem Völkerbund keineswegs kühl gegenüber. Er wünsche nichts mehr, als den Bund so schnell wie möglich in Wirksamkeit treten zu sehen. Seine Intervention anzurufen, werde aber durch die Haltung Amerikas nicht gerade leichter gemacht.
Amerika für den Bölkerbund.
Br. Basel, 21. Mai. (Eig. Drahtbericht.) Rach einer Meldung aus Washington, die die Schweizer Blätter veröffentlichen. ist in Amerika, je weiter die Vorbereitungen zur Präsidentschaftswahl schreiten, immer mehr ein Ab- rücken der öffentlichen Meinung vom Senat zu bemerken, desien Stellung zur Völkerbundsfrage nicht geteilt wird. Die Demokraten find bereit, der Führung Wilsons zu folgen, und es wird sogar behauvtet, die Republikaner machten Miene, eine Politik einzuschlagen, die von derjenigen des Senators L o d g e sehr verschieden ist. Bc-
M ichnend für die Haltung der öffentlichen Meinung sind die efultate einiger Abstimmungen, die über den Versailler Vertrag abgehalten wurden. Auf 410 llni- versitätey stimmten von 158 978 abgegebenen Stimmen 145 035 zugunsten der Ratifikation des Frredensvertrages mit dem Völkerbund. Die Arbeiterschaft der Vereinigten Staaten lieb unter den Delegierten ihres Jabres- kongreffes über den Völkerbund abstimmen. Von 29 400 abgegebenen Stimmen sprachen sich 29 000 dafür, nur 400 dagegen aus. Bei der Abstimmung, die der amerikanische Türkenverband unter 18125 protestantischen, katbolischen und jüdischen Geistlichen vornabm. stimmten 17309 für und nur 816 dagegen. Vierzehn Tageszeitungen nahmen unter ihren Abonnenten eine Abstimmung vor. deren Resultat war: 48 Prozent für den Völkerbund ohne Vorbehalt, 35 Prozent für den Völkerbund mit kleineren Vorbehalten. 10 Prozent für die Anträge des Senators Lodge und 7 Prozent gegen den Völkerbund.
Unruhen in Limerick.
W. T.-B, London, 21. Mai. (Drahtbericht.) Im Anschluß an einen Angriff der Sinnfeiner auf die Eisenbahnstation kam es in Limerick zu Schießereien. Eine Abteilung Militär und Polizei wurde mitLi e v o l bersch üs sc n angegriffen. Ein Polizeisergeani wurde getötet. Militär und Polizei patrouillierten nachts in starken Abteilungen durch die Stadt. Wegen der feindseligen Haltung der Bevölkerung wurde das Feuer eröffnet. Ein Zivilist wurde getötet und mehrere verwundet.
W. T.-B'. London, 21. Mai. (Drahtbericht.) Reuter: Bei den Unruhen i u Limerick wurden Bomben durch die Fenster zweier Kaufleute geworfen. Ein Feuer konnte gelöscht werden.
Die englischen Hafenarbeiter befördern keine Munition nach Irland.
W. T.-B. London, 21. Mai. (Drahtbericht.) Eine drahtlose Meldung aus Dublin besagt: Die englischen Hafenarbeiter haben drahtlich mitgeteilt, keine nach Irland b e st i m m t e Munition zu laden. Der irische Transportarbeiterverband beschloß. Munitionsvorräte bei ihrer Ankunft in Dublin nicht zu löschen. Die Ankunft-von Schiffen mit Kriegsmaterial steht bevor.
Die polnische Offensive.
mz. Warschau, 20. Mai. (Havas.) Der polnische Gene- ralstab meldet: Im Abschnitt der oberen Beresina
machte der Feind mit frischen Truppen wiederholt heftige Angriffe. Trotz der Gewalt, mit der die überlegenen feindlichen Kräfte angriffen. hielten die Abteilungen der dritten Division nicht nur stand, sondern gingen zum Gegenangriff über und brachten dem Feind empfindliche Verluste bei. Auf der übrigen ukrainischen Front ist alles ruhig.
Der Friede zwischen den weihen und roten Heeren in Rußland.
W. T.-B. Amsterdam, 21. Mai. (Drahtbericht.) Wie der ..Telegraai" aus London meldet, wird von zuständiger Seite bestätigt, daß Lord Curzon Tschitscherin gegenüber den Wunsch kundgegeben hat. daß zwischen den weißen und roten Heeren iw Rußland der Friede hergesiellt werde. Der englische Staatssekretär des Äußern ist bereit, an etwaigen Verhandlungen mit Wrangel auf der Krim englische.Offiziere^teilnehmen zu lasse». - - '-**
Eine politische Neuorientierung der Sowjet-- regierung?
W. T.-B’. Haag, 21. Mai. (Drahtbericht.) -Laut ..Nieuwe Courant" verzeichnen mehrere englische Blätter umlausende Gerüchte über eine politische Neuorientierung der Sowjetregierung. Darnach haben sich Lenin und Trotzky zur Bildung einer demokratischen Regierung entschlossen.
Rücktritt des ägyptischen Ministerpräsidenten.
MlV. T.-R. Amsterdam, 20. Mai. (Drahtbericht.) Wie die „Tinas" a» Kairo meldet, ist der ägyptische Ministerpräsident aus Gesundheitsrücksichten znrückgetreten. Es wird ein neues Kabinett gebildet.
Starkes Sinke» der Preise i» Amerika.
Br. Kopenhagen, 21. Mai. (Eig. Drahtbericht.) Ein Londoner Telegramm der „Berlingske Tidende" übermittelt die Nachricht aus New A o r k, wonach in den Vereinigten. Staaten die Preise für alle Waren, außer Lebensmitt e l u, stark gefunken sind. Die Besitzer de;■ großeit Lager sind gezwungen, zu verkaufen. Infolgedessen fielen z. B. die Preise für Kleider, Unterzeug und Schuhwerk im Laufe weniger Tage um etwa 2 0 Prozent. Gleichzeitig steigt der Preis für Weizen ununterbrochen. Man ist darauf vorbereitet, daß er im Laufe des nächsten Winters tim 60 Prozent erhöht wird. *
Die Reichslifts der demokratischen Partei.
Bis. Berlin, 21. Mai. Ebenso wie Zentrum und Sozialdemokraten hat die Deutsche demokratische Par- t e i ihre „R e i ch s l i st e" fiir die Wahlen fertiggestellt. Man weiß, daß die Restziffern der in den einzelnen Wahlkreisen abgegebenen Stimmen zusamnrengelegt werden, und daß jede Partei fiir je 60 000 solcher aufgesammelten Stimme» noch einen Kandidaten voll ihrer Reichsliste in den Reichstag entsendet Auf die demokratische Reichsliste sind auch zür politischen Charakterisierung die Namen hervorragende: Parteiführer gesetzt worden, aber es ist dabei zu beachte», daß fast alle führenden Persönlichkeiten der Partei an aussichtsreicher Stelle in den Wahlkreise:: -kandidieren und das Mandat natürlich in den Kreisen, in denen sie zur Wahl stehen, apnehmen werden Die demokratische Reichslifte ginnt mit dem Namen des Senators Pe t e r s e n, des Vorsitzenden der Deuffchen deniokratifchei: Partei. In erster Reihe stehen weiter auf der Liste der Reichswehrministec Geßler, das Präsidiatmitglied des Zentralverbandes für den deutschen Großhandel K l e i n a t h, der frühere Führer der Jungliberalen Dr. F i s cbe r, der württembergischp Kultusminister H i e b e r und andere Auch die Namen des berühmten Physikers Professor Dr. Walter Nernst und des früheren Gouverneurs von Kiautschou v. Truppe? befinden sich auf der demokratischen Reichslifte.
Keine neue Spaeptämienauleihe.
Bto. Berlin, 20. Mai. Die Nachricht, daß eine neue Svarpramienanleibe aufgelegt werden soll, wird von de» ..D. Alls. Ztg." als falsch erklärt.
General v. Walters Nachfolger.
mz. Berlin, 20. Mai. An Stelle des beurlaubten Generals Matter wurde Generalmajor o. L o ß b e r g mit der Führung des Wehrkreiskommandos 6 (Münster) beauftragt. Die Vertretung Loßbergs als Chef des Reichswehrgruppenkommandos 2 (Kassel) wurde Major von Hammer st ein übertragen.
Kriegsgefangenen-Heimkehr aus Ostfibirien.
mz. Berlin, 20. Mai. Die Reichs zentralstelle für Kriegs, und Zivilgefangene teilt :nit: Der Dampfer ..Scotlasd
Maru" mit den ersten deutschen Heimkehrern aus Oftsibirstn traf am 12. Mai in Brunsbüttelkoog ein. Der zweit« Dampfer mit ^ heimkehrenden Kriegs- upld Zivilgefangene:: aus Sowjetrußland wird- am 21. Mai m Stettin erwartet«
56 Millionen Soldaten!
Das Bulletin der Studiengesellschaft für soziale Folgen des Krieges hat die Zahl der während des Krieges mobilisierten Soldaten im Alter von 20 bis 45 Jahren zusammengestellt. Danach sind in Europa, allein (also unter Ausschluß derEinberufungen in Amerika, Japan und den Kolonien) bis Mitte 1918 rund 3 6 M i l l i o n e n M ä n n e r zum Heeresdienst einberufen worden. Diese verteilen sich auf die einzelne« Nationen folgendermaßen:
Deutschland . , . , . 11000 000
Österreich-Ungarn , 9 000 000 1
Rußland . . . ., . ., . 15 000 000
Frankreich ...... 7000000
England' ....... 6000000
Italien.. . 5000000
Belgien ... . , . 800 000
Rumänien ... !«•?,.T' 800000’
Serbien ....... 757 000'
Bulgarien . 600 000.
Bon Montenegro, Griechenland und Portugal liegt fast gar kein brauchbares Material vor, weshalb diele Staaten hier ausscheiden Von den 56 Millionen sind fast 10 Millionen gefallen, wieviele Millionen zu Krüppeln/ Siechen und Kranken wurden, entzieht sich der
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