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Samstag, 1. Mai 1920.

Berliner Abteilung des Wiesbadener Tagblatts: gtrffr W. §0, Bambergerstrah« 3, IV. Fern sprecher: Amt Nollrndorf 17<?-4S

Abend-Ausgabe?

Nr 234. 68. Jahrgang.

Lloyd George über San Remo.

t>r. Amsterdam» SO. April. DerTel^titrf" meldet- SJobb George gab geslern ttn Unterhaus die mit Sfir.nung erwartete Erklärung übet die Verh a n dluu» gcu brn Pon 3? emo ab. Er sagte u. a. folgendes- Bevor die Alliicrten-Kviiferenz in San Nemo zusammen- rrot, waren einige Mißverständnisse entstanden. Ich freue mich srber, erklären zu können, daß die Vufi wieder rein ist. Sr weit sich frststellrn läßt» ist jeder oo.i den Ergebnissen :n San Nemo befriedigt. Den Teul,che i wurde mitge- tri», daß von den Augenblick an. wo die Truvpenzahl im Ruhrgcviet auf d.e iu der Note der Alliierten vom 8. August zugestandene Höhe zuriickgebracht ist. die französischen Truppen Frankfurt und Darmsradt ver- lassen. Die Konferenz hat jeden Verdacht beseitigt, daß i«r Vertrag von Versailles nicht zur Anwendung gebrach: werden wird. Wir beschlossen zum eritenmal, deutsche SU nister zu einer, Zusammenkiinft mit den alliierten Ministern einzuladcn, um verschiedene Fragen zu be­sprechen. Es besteh! keine Meinuiigövcrschiedcnheit über tir Ei.twassnung, aber bei der Forde.an; nur Entwaff- Aiing stoßt man auf die große Schwierigkeit, daß vielleicht n-emarid in Drutschlaird die geeignete Macht be­sitzt, um diesen Beschluß cvuSzuführen. Was Sie Ent sch st. dlgungsfrage anlangt, so wii-:scher wir zu erfahren, wclclw Beischläge Deutschland macht, am seinen Berpflich. chalgen nachzukommen. Wir wissen sehr gut. daß Deutsch, laich bei seinen heutigen Zuständen nicht bezahlen kann aber wir wünschen zu sehen, daß es nächdenkt, wie er stine Verpflichtungen erfüllen kann/ Lassen wir also dev brutschen Minister nrch Spa kommen mit dem einen rder endeien Vorschlag über die Summe die Deutschland bezahlen kann, oder über die Art der Bezahlung, oder lassen wrr chm einen anderen Vorschlag über die Abtraguna der Verpflichtungen Deutschlands machen.

Lstmd Georg- erwähnte sodann die bekannten Beschlüsse über Syrien, Mesopotamien und Palästina und bemerkte Wenn Amerika die Aufforderung 5e3 Obersten «nie« auf Nberi.-nkmw des armenischen Mandats abletmen sollte soll Wilson crsuchr werden, als Schiedsrichter bei der A-'sstrllitng der armenisckwn Grenze aufjutreten. Lloyd George fügte hinzu, Großbritannien. das schon für so vieles verautwpttlich fei, könne das Vlaudat unmöalich übernehmen. Über Rußland sagte Lloyb George, der Oberste Rat hrbe den V> sck-luß auf Aiikuüpfuirg von S a n d e ßs b e z i e h u n - gen und die Gewährung aller möglichen Erkeichterun- grv bestätigt. Die russische Handelsdelegation werde in England zunelassen. mit Ausnahme von Littwinoff. der seinerzeit sein Vorrecht als amtlicher Vertreter der Räte'- regicrunp mißbraucht habe. Lloyd George ,'uhr dann fort ?,e Konferenz bade vollste Harmonie horbcigefübrt in allen Fragen. Sie wurde durch vollständig- Einigkeit und ^ di, selbe Kameradschaftlich»-^ grBenn- zeichnet, die bei der siegreichen Beendigung des Krieges zwischen den Alliierten bestanden habe. Der Lärm, der her Beginn der Konferenz begleitet habe, war nichts a-deres als das Gejammer enttäuschter Ehnwiriger und vager Verunglimpfungen. Er war darauf bedacht, -wischen uns und den anderen Alliierten böse? Blut zu machen.

Rach Nesem Ausfall gegen seine Kr-tiker schloß Llovd George: Die klaffenden Wunden Europas können nur allmäh. lich gebeilt »verden. Die Konferenz von San Remo ist ein Wahrzeichen aus dem Wege der Wiederbe'stell lng.

V/ . k . 8 Amsterdam, 1. Mai. sDrabtbericht.) Reuter

f ifrlgr sagte Lloyd George in seiner Rede noch die lliierten müßten sich unl>edingt Klarheit über die Lage in Deutschland schaffen. Wir müssen dafür sorgen, roß Geschütze und Flugzeuge ent>p7:ch-nd dem Frie- devileiltag ouSgeliefert werden. Man könne nicht zulasten, daß diese furchtbaren Waffen in Deutschland liegen bleiben. Mit den Gewehren ist die Sache schwieriger, aber sie sind nictj so gefährlich wie die Waffen der Invasion. Bei den Ar sftissrnngen über die Verteilung dee Mansch- im Orrent erwälnte Lkryd George noch, baß Mesopotam::n einschließlich Mostul Ergland zugcwrescn ist und datz mit Frankreich em Ak-krmmen über die Verteilung des in Mogul gLvovnenen LlS abgeschlossen ist.

Da Amsterdam» 20. ApriL. Die auZ London gemeldet Nmck. sagte iu der UnterHauSdebatte ASqui rh u. a.. e« fei n in ei big, daß in allen Landern mit der Entwaffnung begrniuw neide. Die Zeit komme he--rn. dr der Oberste Rat sich au flöten könne und diu Wütrrrrbeit an». Die- derauflau der Welt dem Völkerbund »bcrtragen wer- der.müsse Bottowler verteidigte die Haltung Frank­reichs ii-.b soote Iran habe genug von Wil'on. Lord Robert C f < 1 1 drückte sein« Befriedigung über die Erksärunaea Lwyd Georgrs ans. Drrser ergriff nochmals M4 Weit und

Ir*i Fragem an den denkschen Kanzler.

^ daris» 80 . April. Wir der Londoner Korresporrdent dee .^emps' mitteilt, öersicherde ihm eine Persönlichkeit auS der uiwiittelbaren Umgebung Lloyd Georges, der deutsche Kanzler müsse in Spa folgende drer Fragen be- «1 tiu-rifn: 1. Warum verletzt Deutschland so oft die Ver­träge? 2 Wie will es dem in Zukunft Vorbeugen? 3. Welches sind tie wirklichen Quellen, über die Deutschland verfügt, und >o-lchck such seine ZukunstSmöglichkeiten? Der Einbr>rck de-- enpl!-ch,n R-egierung. der sich auf verschiedene Berichte, die sie aus Deutschland erhielt, stützt, sei der, daß die Regierung von Berlin sich loyal bemühe, alle- zu tun, ü>aS möglich sei. um Sen Friedensvertrag auszuführen. Man glaube in London, daß die Negierung von Berlin jede Hoffnüng anf- gcbe. d> der Friedensvertrag revidiert werde angesichts der rmlseitlichen Haltung der Alliierten nach dieser .Richtung hin

Deutschlands ASrüstuaz.

Dz Berlin 1. Mai. Im Anschluß an die Mitteilung von zuständiger Seite über die Ausfüh-ning des Friedens- vertragc stellen die Abendblätter feit, daß die Abrüstung der Luftfahrzeuge große Fortschritte gemncht hatnd daß der Befehl, die lepten Reste der ebemvligen Fliegertruppe abzurüsten, jetzt erteilt worden in Mehrere hundert Flugzeuge und Flugzeugw.otare sind für den Ab- transpcrt der Ententcländer bereitgestellt- Die in den Fk'tiingen Königsberg in Preußen und Koniasstem in «achstn befindlichen Geschütze sind den Verb nN>svertretern abgegeben worden. Die Differ-enzen über die Hecresstärke sind zum Beil darauf rurückzuführen, da>r gewisse Focmativ- veii' bre keine militärischen Formationen mehr sind, vom Verband utitgenechnet werden, so vor allem die AhwicklungS- D'e Seeresstärke beträgt e>wa 1150" Offiziere und ^UN die Herabsetzung bis rum 10. April aus 100 000 Mann nickst durchgeführt wurde, so hängt das mit dev. inneren Unruhen zusammen. Bis zum lS. Mai wird sich bre vorgeschriebrne Herabminderung vollziehen.

Ti« frauzösischer General Über die Wirtschaftliche Annäherung an Deutschland.

... br Mai. (Gig. Drahtbcricht ) Das.Journal

Bibi Ausführungen eines französische,, General? irwder. der u a. sagte: ES gibt keinen Krieg obnr wirtschaft- l-chc R, twendigkeiten. das bedeutet aboc gleichzeitig, daß eS auch keinen Fr,eben obne wirtschaftliche Notnr-udivkriten g.bt, Sett 16 Monaten b sckwst'g! man sich mit rein poli- tifd.cn Flagen setzt Grenzen ,teuer Starten fest asm. wäh> rrnb man wirtschaftliche Probleme, deren Lösung uns ge- stctb-'i wurde, nächstens wieder zu normalen V-chältnist-:, f k> Millen, beiseite stellt. Wir h,b .-1 7 ' I e d e n m i t Deutschland geschloffen und beharren dadri in vollem » r r tec £l ftor £ was Handel und Industrie betrstst. Urneae Allrrerten haben das Gegenteil gemacht. Sie haben bereits beim W-ffenstillstand offiziell die Handelsbez-ebiw- g«i. w.rt den Feinden von gestern wieder auf pomraen un 1 - Gr{,Iai!b und Italien haben sogar bei De itfchland und Lste>-- rerch alle Waren, für die Bedarf vorhanden ist. gekauf, und verkauft. Der niedrige Stand der Valuta dieser beiden Lander nar eine Folge unseres Sieges, und unsere Verdun, älaubten sich berechtigt, ihn aus-uv:rtzcn Frankr-ich lo he-ßt es weiter, die durch die Invasion etwas gel.tten haben, hie-ten sich adserts von jedem Kontc-kt mit den Z-vtralmachten. Deutschland könnte sich ohne uns nicht er- heben vvd wäre ohne unsere Eisenerze mi, seinen Metall- mbustnrn. die dre ganze übrige Ji^ustrie beherrscht. ,r,m ." J:C t er urteilt. So hat Deutschland durch d°n V-äsidenten seiner nttedensdelkgataou den ersten Scl-iitt getan, der uns .lud schmeizlich geworden ist: Miste rund hatte vost-

kl-inmcn recht, den Vorschlag des deun'cch.n Delegierte-, Gotr-ert anzunehmen. Es ist setzt wünschenswert, daß der HanrelSmintuer die Kommission a.rr sehr tücbt-aev Leuten zusammensetzt, denn sre werd:n Schwierige,ten ersten Range? gcgenuberstehen. Ihre Auf 70 h- wird sehr schwer sein, denn die Artikel Ns und 268 d-s Frieden?ver- tmgrs, Ut J ev i rortjen wirtschaftlichen f-ir d-arstellen "sind unzulänglich. Das ganze Handels- und In,,st:iestatut de- verden Lündor sollte revidr-rt werden, d. h. Deutschs and und Frankreich sollten die Bedingungen testsetzen, unter denen sie mergen an Iraedon arbeiten und leben wolle-r. ^ ' -

vr,!., crriS. ^L?rcser er^Diss nocriinns .r>riz iiud

siele a.- Die drei großen Mächte Curov-is sind d-e Pteiler. auf teilen der go, ze europäische Bau r lbt. Bis setzt reicht bn V!ikerh-and noch nicht aus. Unter der jet-igen Verbalt- nUn si>-b lie drei alliierten Großmächte die einzigen» die de» h i tem, Bau am Friedenswerk fördern können.

Die Konferenz in Spa.

k)>. Brsrl, 1 . Ma, (Eig. Drayrvericht.) Wie die fron- zrs-lchen Zeitungen rnclben. werden die Vereinigten Staaten auf der Konferenz in Spr d-rrch den ameri- kan 'chen Botschafter in Paris oder durch oe.a Bat'chafter Ha Lcudon vertreten sein. Der amerikanische Vertreter soll jrdoch Anweisung erhalten, die Ansichten der Vereinigten Staaten offiziös darzulegen. ohne m. den Beschlüssen teil-

As!lbefve!«ngen für Lie Angehsrigen der Befatznngsarmee.

sc ^ KoMenL l- Mai. Draht bericht.'; Di- interalliierte Nbe-i.Iandkow.misswn hat rn Ausführung des Arnkels 0 dea MfeiulanbobkommenS. betr. die Zollbefreiungen für

® , tgl t ehe t b« t JR i B Ia n b »n m m t f f, 0 « und ^-r

Anaedrurgen der Besatzungsormee. eine L-rordnuno er. lryeu tue am 1. Mai in Kraft treten soll. Di- Verordnuno ychr do.wc»n aus» das; die für die bevorreckrti rte r urih

(rinriditimten be'timmten SeridTurgen ivn ven derrts/.-n Zolllrtiuden aus Grund von Bescheinig-mgen drr hiriüür be-innmten alliierten Dienslstellei, f r e , c 0 r > e n n-erd Die Berg»,istiguii,! .setz, voraus daß die u grst-tzt-n «tu cu led'pl'ch i u eigenem Verbrauch d A r b r g : h !>-r K, inwissieuS- oder Beüitzungsaugeböri-'en bestimmt ss ,'> Besriitere Bestimmungen sind für die Bebn-rdluno von Sa -d- gepock und ousorgebencm Reisegepäck vorgesehro. Üntr- weitcrev lrstammten Voraussetzungen ist hier die Äachiclaaat -tigelaisen. e.-eurfche Staatsangehörige sind in fädem F,il> ^er ®«gihr f H 8 nn <? der Abgabefreiheit ausgeschlossen -Rrsilrauchlrche Inanspruchnahme der Abgltbefreiheil oder der Versuch Sneyn ist unter Strafe ge s t ellt

Tsr f. Mai.

8r Berlin. ! Mai. (Eig. Drahtbericht ) Ter 1. Rat !nrt heute in Berlin m i t völliger ArbeitSrube acrctcrt nerben. Alle großen Betriebe fiud ü:llge!egt Die Str>,ßer.bal,r.en und die Hochbabnrn verkehren nicht. In dr« sta. Ofden Betriel en ist nach dem Beschluß der Berliner Star lvern,dntlenrersammlung der 1. M.ü zum Feiertag er« k.air worden. Die Post versieht den g.wöhnl:che» Sonntags- cu-nft. Die Berliner Zeitungen mußten beuie schon in ihrer Seniitaosausgobe eisckcineal. weil sie der Arblitsriibe-wegen am Spui'tzag nicht erscheinen können. In Berlin werden dc'rtc q t o e Umzüge von den sozialdemo?r 2 tl^i*en Pak« leien veronstolte! werden. Große ösfcniliche Vglksver- sammiuvgen unter freiem Himmel finden vor dem «wieß, -m Lustiprrten, am Wittenbergplatz und in meinLre« Voirien stvtt. Die Kommunisten haben zu heute früh . llvoße Anzr hl ösfentlicher Veriammlunxen in ge-

sch!osse>:en Lokalen cinberufen und werden von dort -aus T e m v n st r a t i 0 n s z ü g e veronstalten. Die Poti,e-ß- vlgane sind nngewirsen, den Demonstrationen 'keine Sinder- riige IN ien Weg zu legen, haben aber die Pflicht. Aurlcheei^ tungrn zu »erhiirdern.

Württembergs Reichstreur.

Dz. Stuttgart» 80. April. Der Landtag beriet Srnts am Aniiage des Abz. B a st i l l (Bürgerl. Part.! mit de« B-tte um Auskunft über das Gerücht, daß sich frrnkrecch. mir den ftikdeutschen Regierungen in Verbindang zesetzt -habe zvm Zweck der Trennung von Süden und Rorden in Deutsch- land. Staatspräsident Bloß erklärte, cs sei richftg. daß bin Bestrc düngen, den Süden 00 m Norden zu t-earien. nrch nicht auigegclen seien Die kürzlich versammelten süddeutsche» R-7'.eruvgen samt Sachsen hätten eine enifchiedene Erklärung gegen jede L-errennung vo« Re-.che adoeaeben. An dem Gerücht. Frankreich habe sich m:l den siii teutschen Rcgierung.-n in Verbindung gesetzt, sei .e,n wahre? Wort. Es sei leichtfertig und gemcingefährltch. wem- srlche Geriichtc immer wieder verbreitet wurden Präsirenl Keil faßte sie Aussprache dahin Stiften i-cch Trennung der deutschen Einigkeit werde auf enlßt -edenen Widerstand stoßen. Das württembergistbe Volk hält treu i'nd fest an der Reichseinheit. und die deutsch-« Lander seien anss engste verbunden; auch nicht Frankreich wurde es je gelingen, sie zu trennen. sLrvPifter Beifall.;

Tr. DeN» Adschked.

l?r. Verlin. 80. April. ReichsverkehrSininfstee Dr. Bell, der b>e Ubelilahme eines anderen Re'chSamte» abgelebut hat und nunmehr nach der Erfüllung der ihm zugefallene« nufga'.e aus der Reichscegierung auSscheidet, Vera b - f .i; s e t e t e sich, von den Beamten und Angestellten heS Re-cksverkehriMinisteriums. In der Abschiedsanst rache ge, d-chte er ^der Bedeutung der erzielten VerkehcSeinheit für da« deutsche Volk und das Wirtschaftsleben. Namen« der <*e- amten und Angestellten dankte der Ministeriakd,re?tvr Sbes» baefe ror allem dafür, daß er das NeirhSoerb-hrSmimsteriu« wrt fr,>chew fcziolem Geist erfüllte und dadurch zur D-arckft fubruno der Vereinheitlichung dek DerkehrSsesens sich»«« der? befähigte.

Der Prozess Hrller.

Dz - ? tr t' tt ' t- Mar. In dem Prozeß peg-m den Ober» leutnam Hiller hat das Kriegsgericht w.-p-n Mißhandlun» mit Tvdessolge auf ein Jahr sechs Monate Gefängnis an» Dienstentlassung erkannt, wegen des »Fußtritts ,uk 4 Mowrw unb wegen der Ohrfeige auf 2 Monate Sesaagnis wer Angrklr.xte wurde zu einer Gesamtstrafe v«, 8 Xibizn fangjiu und Dienstentlassung verurteist.

Tie Polen vor Kiew.

Ad. Berlin, SO. April. Von zuständi p-r Seite erhält he -Bass- Ztg. folg nde Nachricht: Die bolschewistische Froat i, Vvdolten und Wolhynien ist durchbrochen. D-e polnische«

T-.ul-ven sind in Schitomir und Winniha eingezogen und siehe» einige Tagesmärsche vor Kiew. -0000 Gefangene. wrln<re hundert Geschütze. !60 Lokomotiven und ggidi find erbeutet worden.

Towzctrlltzl««d and seine Nachdarn.

Vr. K-penhagtn, l. Mai. (Erg. Drahtbericht.) Au? Hrlsingforr- wrrd gemeldet: Bei den Frirde.-rsverbandlanae« in Moskau zwrjchei! Lettland und Sowjetruß-- ! a n b stick bisher die wirtschaftlichen and drplsmatische» Fragen nickt Erörtert worden. Lett'ands wichtigste »orde- rnng rst dir Anerkennung seiner vollen vnabhängin. k e 1 t innerhalb der natinnalen Grenzen. Lettland ist bereit einen re» von Rußlands Staate-schulden zu übernehme« initrr der Bedt-gnng. daß es groport-onell an dem ruffftcke, Gel"Vorrat teilnimmt. Die FriedenSbedi gungen der Räte- reou-runo oeoenüter Polen g-hon narb Mitteilunaen de- Pru-i-ba" di raus aus. daß sie t h! von i;, , fn heketzt« ;tc.,i{Ata wfißr-a"isckren und -.k linischen Gebiete räumen slbri- d daß »lv-: die Ziik-i.is, des La -d--- dort eine Volk», abstiwwuna1 enif'ei en kmt «äter'.chland behält sich le.o Resist d.r freien H o n d e ! S v e r b i n d u g m iT

rr ^ Ple:i t Pr - Tr rx'ln'kche Presse ver^

> ali ,,ck de-. B d, aungen gegenüber ->biehi>end.

ste. Krvci.-oaen. Mai. iEig. Drahtbericht., .Bev> nno-k? Tide nde rrfahrt ans Kowno daß die litauische i.elfoaiien beute nach Riga abr'isea mich, van »o die Fahrt -n einem von der Dowjetregierung zur Perftigun« fiaBten Sonterzug nad. Slotlau erfviat Dia Friede«», verhandln weucden wahrschciuli» am i. St*i»

affset t erbett, ' '