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Mittwoch» 21. April 1920.
Morgen-Ausgabe.
Nr. 185. ♦ 68. Jahrgang.
Die Schraube ohne Ende.
Pest und Eisenbahn haben schon immer zusammengehört. Warum sollten sie nicht auch einig sein, wenn es ans Bezahlen p(HI '<■ Man braucht sich also nicht zu wundern, drß auf die am 1. März erfolgte lOOprozentige Erhöhung der Fabevreise am 1. Mai eine gleich große der Post- und Fernsprechgebühren folgen soll. Hier wie dort hofft die Regierung. durch die neuen, erheblich gesteigerten Sähe das Defizit, las im Eisenbehnetat mit 6 Milliarden, im Postetat mit 'Milliarden für das Jahr 1920 hecausgerechnet wurde, decken zu können. Mau hofft — aber man wird es nicht decken! Die Eisende hiivertvalttriig hat nämlich während der beiden letzten Monate seit der lOOprozentigen Erhöhung der Fahrpreise ui d Gütertarife schon die schmerzliche Überzeugung gewonnen, daß mit diesem einfachen System der ständigen Preissteigerungen zum Schluß nur ei'ie gewaltige Pleite her- autkemmen kann. Trotzdem hat der Reichsvat zur Deckung des Defizits der Post den gleich bequemen wie bedenklichen Weg beschritten Wie bei der Eisenbahn, so kann heute schon für tie Pest ohne besondere Prophetenqabe vorausgesagt weiden, daß sich auch hier nach Ablauf des nächsten Rechnungsjahres. oder vermutlich schon vorher. Herausstellen wird, daß das Defizit sich trotz aller Gebührenerhöhungen nicht verrii'gert hat. Nach der bisher beliebten Methode w:rd man dann Eisenbahn und Post nochmals um _ 100 oder 200 Prozent teurer machet, um damit die Fehlbeträge auszn- : • gleichen. Bleibt immer noch ein Defizit, so schlägt man um 500 Prozent auf und bleibt dann noch eines, um 1000. Das ist eine einfache und klare, aber auch — grundfalsche Rechnung. Das Umgekehrte ist richtig: Je höher die Sähe bei der Post und Eisenbahn werden, desto bedeutender wird das Defizit. Es muß großer werden, weil die Lasten, die der Staat damit ans die Schultern des einzelnen legt, von Millionen von Staatsangehörigen überhaupt nicht mehr getragen werden kennen Es Ticö auch von dem Postbetrieb das Wcrt gelten, das vor einigen Tagen der Reichssinunzminister Dr. Wirth vom Verkehr geprägt hat, daß rr sich nämlich selbst auffiene . '
Run wird die Reichsrogierung erklären, daß sie doch irgendwie das Defizit der Postverwaltung decken müfle. Für jeden ternünstigeu Manschen ist klar, daß man schließlich um eine Eihöhung der Post- und Fernsprechzebühcen nicht her- umkoinmen konnte, um höhere Einnahmen z>z erzielen. Aber es kann unmöglich als richtig bezeichnet werden, daß die Reicksregierung in der ständig sich wiederholeirden Erhöhung der Eisenbahn-, Post- und Fernsprechgebühren d>rs Allheilmittel für die Sanierung der gänzlich unhaltbar gewordenen Zustände erblickt. Man könnte sich schließlich mit den neuen Säxen noch absurden, wenn man sie als endgültig .betrachten könnte. Davon kann aber auch nicht im entferntesten die Rede sein.
Diesem Zustand muß ein Ende bereitet werden, denn e' fiifirt mit tödlicher Sicherheit durch Unterbindung unseres gcsamien Wirtschaftslebens zur Katastrophe. Die Re'chs- regieruvg muß nach anderen Mitteln suchen, um die ungeheure» Fehlbeträge zu decken. Dazu gehört in erster Linie, das, sie sich endlich zu der Erkenntnis durchrinqt, daß Die Fihlleträge in Post und Eisenbahn durch die Post und Eisenbahn > jemals geseckt werden können. Ohne Zuschüsse aus anderen Steuerquellen des Reiches wird eine entscheidende Besserung der finanziellen Verhältniste der Post- und Sisen- bahvi erwaltung ül>erhaupt nicht eintreten können.
Mau siebt auch noch nicht die geringsten Bemühungen der Reichst», jtbehcrde, durch zeitgemäße Reformen den Vost- betrieb zu vereinfachen und seine Erträge durch rationelleren Betrieb z-i steigern. An Vorschlägen bat es nicht gekehlt. Nun ist es an der Zeit, daß das Reichspoitministerium dizn Stellung nimmt. Der Herr Reichspostminister brauchte nur einmal ein Preisausschreiben unter seiner Beamtenschaft für wertvolle Rekornivorschläge zu erlaffen. Dann würden sich die jungen, schöpferischen Beamienkräfte auch im ReichZpast- hetricl regen! Wenn der Reichspostminister keine Wege siebt, zu solchen Vorschlägen zu kommen, dann müßten unsere Hendels- und Industoieverbände sowie. Sie Organisationen des Publikum? solcbe Wettbewerbe erlaffen. Die Nationalversammlung hat jedenfalls die Pflicht, ihre Zustimmung zu der Gcbüboenerhöhung davon abhäncsig zu machen, daß ibr sichere Garantien für den schleunigen Beginn der Refoimarbeit bei der Post gegeben werden.
Die Ausnutzung jeder Arbeitskraft in Post und Eisenbahn liS zum Äußersten ist ein Gebot der Stunde. Man kann von Post- und Eisenbahnbeamten nickit verlangen, daß sie länger und billiger arbeiten als jeder Fabrikarbeiter, aber man kann, auch von ihnen fordern, daß sie wenigstens einseben, daß. durch die jetzige Methode der ständigen sprunghaften Fohrvreis- und Gebührenerböhung die Existenz von Tausenden von Angestellten und Beamten im Eisenbahn- und Postbetrieb gefährdet wird.
Die Lage km Ruhrrevier.
Br. Berlin. 20. April. (Big. Dmbtbericht.) Die Beruhigung im Rubrrevier bat, wie aus parlamentarischen Kreisen mitgeteill wird, Fortschritte gemacht. Die Verminderung oerTruvoenzahl bat begonnen wird heute fortgesetzt und morgen beendigt.
Borschllffc des Reichs für dir Tumultschäden.
8b. Berlin, 20. April. Die ReichSregierumg hat sich bereit erklärt, für d e Eck,äsen, die im Ruhrbezirk und in Sachsen em ochsen sind anläßlich «t<r Kämpfe mit den Roten Armeen, k a p i tu l s ch wa che n Geschädigten Vorschüsse zu erteilen, vechebolltlich steterer endgültiger ?lb-
Die Verhandlungen in San Remo.
Die deutsche Frage im Vordergründe des Interesses.
W. T.-B. Paris, 20. Avril. (Drahtbericht.) Nach dem Sonderberichterstatter des ,Matur" steht die deutsche Frage aus der Konfecevz in San Remo im Vordergrund. Lloyd George und R i tti hätten nach dieser Richtung Ansichten, die einander > e b r nabe kommen. Eine von diesen sei, daß der Geist der Versöhnung wieder in der Welt Geltung haben muffe, was Frankreich akzeptieren könne. Ihr Mittel aber bestehe darin. Deutschland Erleichterungen zu schafi-m in bezug auf die ihm durch den Fricdensvenrag auierlegt-"! Verpflichtungen. Indes könne Frankreich darauf nicht e'ngehe'i. da fa iede Erleichterung auf seine Kostcir geschehe. ..Echo de Paris lagt in seinem Berichte, d.iß Sie Regierung die Entwaffnung Deutschlands wohl erst vollzwü-'n werde, wenn man Deutschland mit der Entziehung wictschaitlicher Hilfe drehe. Nitti ser sogar der Ansicht, daz de Abrüstungsmahnahmen. die der Völkerbund trage, au: W deutsche Regierung einen gewissen Einfluß ansüben werden Millerand habe Sonntag um eine Unterredung gebeten und hinter den Kulissen die Verhandlungen über Deutichlund 'ortgesetzt. Rikti wird dem Obersten Rat wirtschaftliche Resolutionen vorlegen, die rach Ansicht Pertinar eine zweite Auflage des wirtschaftlichen Marii-ntos von London bilden. Der Sonderberichterstatter des ..Petit Pacisien" ist zwar nicht der Ansicht, daß über d<e deutschen Fragen schon ein Einverständnis erzielt ist. jedoch -rl-rubt er. daß die Alliierten einig seien in der Rorw>-idizkeit. Deutiuland zu entwaffnen. und drh sogar d>e völlige Räumung der neutralen Zone für notwendig bekund'r mrrs-a ei. Allerdings gibt auch dieser Korrespondent zu. oaß. wenn man schon im Grundsatz einig sei. sich orel- .Ok-roungsverschiedenbeitea zeigten, wenn man übor die orakttthen Ford.-'U-igen spreche
Br. San Remo. 20. Avril >Eig. Dr abtbericht.) Der Oberste Rat bat gestern zwei Sitzungen abgehalten. Die erste fand vormittags 11 Uhr statt und galt der türkischen Frage. Die zweite Sitzung begann um Udr. Hier wurden die Antwort auf die bekannte Rote Wilsons in der türkischen Frage festnestellt und die finonziellon Bestimmungen des türkischen Friedensyertroges sowie schließlich die Frage von Turkestan. bskmndelt Jo beiden Sitzungen waren die Vereinigten Staaten nicht vertreten.
Tie Frqge der Entwaffnung.
Br. Berlin, 20. April iEig. ©ra&f&eric&t.) Wie wir von unierrichtttcr Seite erfahren. wirb die Konferenz «her Alliier« ren in San Remo vMEKsickrtllich Mittwoch und Donnerstag die Entscheidung über die Frage der Entwaffnung Deutschlands treffen. Voraussichtlich wird der französische Antrag, der auf eine restlose D er r ch f ü h r u n g der militärischen Bedingungen des Verlags hinzie>!t, Zustimmung finden. Es scheint indes nicht unwahrscheinlich, daß «die Belaffung deutscher Truppen in der neutralen Zone des RrchrrcvidrS für eine bestimmte Frist umd unter gewissen Voraussetzungen zugelassen werden wird. Von besonderem Interesse ist, ob der Oberste 9lat im Anschluß an d-e Wünsche der Konferenz die angeregte D r o h n v t e an Deutschland richten wird, die die Verhängung einer neuen Blockade in Anssicht stellt. In parlamentarischen Kreisen glaubt man allgemein, daß von her Ai Sendung einer solchen Note höchstwahrscheinlich Abstand genommen wird.
TaS Fernbleiben der Amerikaner.
Br. Kopenhagen, 20 An il. lErg. Trahtbericht.) „Natio- mcÄ Tibeude" schreibt zu her Konferenz in San Remo, es werde der Autoritär der Konferenz erheblichen Abbruch tun, daß «die Vereinigten Staaten nicht an ihr teil- nehmen. Der Londoner Berichterstatter üeö Mattes -mell- het: Aus allen Teilen der Erde eingetroffene Pressevertreter haben die offizielle Mitteilung, daß nur amtliche Be- richte über den Verlauf der VerHandlungen veröfiemtlicht wurden. Von verschiedenen «Seiten wurde dagegen Einspruch erhoben.
Die englische Regierung zur innerdeutsche« Lage.
Haag, 20. April. Aus London wird gemeldet: Bonar Law erklärte im tlnterhauS auf eine Anirage, daß der britischen Regier'ing nichts von Greueln bekannt sei, die von Baltikumtruppen im Ruhrgebiet verübt worden sein sollten und d>e Entsendung^ einer Untersuchungskommission der Alliierten nötig machten. Es liege a.lch kein Grund vor zu einem Schritte in Berlin gegenüber drohenden reaktion- nären Putschen.
Die deutschen Viehlieferungen.
t ans, 20. April, über dir gemäß dem Friedensvertrag ang befindlichen Lieferiligen deutschen Viehs an Frankreich — 90 000 Milchkühe. 00 000 Stuten und 100000 Schafe — wird gegenüber Ee-iichte,,. wonach Deutschland nur kranke Tiere abliefere, von französischer Seite folgende gemeldet: In Deutschland hercs-i>r die M-rul- und Klauenseuche. aber sic herrscht auch in unserem Lande. 30 Kom- missici'rn sind damit betraut, in Deutschland das Pieh ab- zunehmen. Zu jeder gehören zwei landwirtschaftliche Sack,- verstandige. ein Tierarzt und e:n Dolmetscher. Sie wenden die größte So ratalt in der Auswahl ber Tiere an hin- stchtnch der Rasse, der Gute und des Gewichts.^ Die Tiere, die so nach Frankreich geschickt wurden, sind sehr schön, und sie sind den sraiizösitzh-n Bauern-zu sehr vorteilhaften Preisen abgegeben worden, die sich darüber sehr zufrieden zeigen. Wenn das Vieh »e-laden wird, hat man die Gewihheit, daß es geiund ist. Wenn unterwegs, auf deutschem Gebiet, Tiere ernstlich erkranken, werden sie an dec Grenze ausgeladen und jensens der Grenze entweder geschlachtet. wenn der Fall schwor ist, oder >n besondere Lager gebracht, um geheilt zu werden. Die kranzdstsch-a Landwirte können also beruhigt sein gegenüber den Gerüchten, die zu dem eiitzigen Zweck verbreitet werden, sie von der Abnahme des V'ebs abzuicheecke-n. das die Verwaltung dann zu schlechten Preisen und zum großen Vorteil wenig gewissen- vaster Spekulanten abstoben muß.
Di- Dölkerbundkonferenz in Brüssel.
W. T.-B. London, 20. April. (Drahtbericht.) Der Völkerbund hat hie F inanzvertroter von 25 Ländern auf Ende Mai zu einer Konferenz in Brüssel eingeladen. Es ist Aar, daß direkte Anleihen außer in dem Umfang, im dem Geldmitttck bereits zur Eöleichteruing des dringen«den Bed-rrfs bewilligt «worden sind, bei «dem finanziellen Wioderau'fbau 'Europas nur eine führ uiniergeordnete «Rolle spielen «werdM. Tic Konferenz wird sich hauptsächlich mit der Erörterung der Mittel beMistigen, die am besten den Zwecken dienen, den Kr«edit wieder durch die geibrämhlichen Kanäle fließen zu lassem.
Amerikanische Hilfe für Europa?
Dz Paris, 19. April. Nach einer HavaSmeldung aus New Merk verlangte der Präsident des amerikanischen Arten Kreuzes, D a v i s o n, gestern in einer Rede s ch l einige Hilfe für E u r o o a. Es sei unmöglich, daß eino Hälfte der Welt ausgehungert werde, während die andere Hälfte ten Hunger stillen könne. Die Vece-nigten Staatcn müßten Eurrpa zu Hilfe eilen, wenn sie nicht selbst dem Elend verfallen wollten.
Danzig soll polnischer Hafen werde».
mz. Warschau, 19. April. Havas meldet: Am 16. unü 17. April hielten der Ministerpräsident, der Eisenbahn- und irr Pcstminister, General Haller und Sic Reginald Tower eine Äcnferenz crb, in der über ein polnisch-deutsches Abkommen verhandelt wurde. Alsbald werden die Wahlen zur Nationalversammlung stattfinden. Die Stadt Danzig wird den Gesetzentwurf ausnrbeiten müssen, der auf der Grundlage des GesetzenrwurfeS, der im Januar von Trwer cingebracht wurde, geprüft werden wird. Man wird c-Istann die Verteilung deutscher Staatsgüter zwischen Polen und Danzig behandeln. Die Frag.' der Errichtung eines wichtigen Hafens wird dieser Verteilung ut lager rbr.et. Da die Großmächte bis jetzt keinen Beschluß gefr-ßt haben, wird die polnische Regierung in Pari« Schritte unttpr.ehmen, um sich so schnell wie möglich Gewißheit zu verschaffen. Man wird auch eine Reform oder sogar di« Auflösung d-er Siche rheitsw ehr ins ?luge fassen, dir zur Besserung der Beziehungen zwischen den zwei Nachbarländern nötig ist. Sir Tower teilt die Ansicht der polnischen Regierung, daß Danzig ein polnischer Hafen werden muß, und zwar in erster Linie ein Handelshafen, in zweiter Linie ein KriegShafen. Die polnischen Vertreter geben dem Wunsche Ausdruck, die besten Deziebungen mit Danzig aufrecht zu erhalten. Polen wird die Versorgung Danzigs bis zur nächsten Ernte übernehm«en.
Der künftige Aufenthaltsort Wilhelms II.
Dz. London, 19. Avril 3nt Unterhaus wies Ronar Law in Beantwortung einer Anfrage betreffs des früberen Kaisers auf den Notenwechsel zwischen den Alliierten und Holland bin und erklärte, Holland habe sich verpflichtet, den Kaiser zu überwachen und seine Karrelpondenz und keine Beziehungen zur Außenwelt zu kontrollieren. Es habe ihm zu diesem Zweck einen Wobnsttz in der Pruninz Utrecht angewiesen. Über die Aburteilung der Schuldigen durch das Reichsgericht in Leivzio befragt, erklärte Bonar Law. er könne seiner früberen E-klärung nichts hinzufügen. Er betonte, daß der Ministerp>äsroe>>t gesagt habe, daß die Unterhandlungen fortgesetzt würden, daß aber noch keine Abmachungen getroffen worden seien, was auch beute noch nicht der Fall sei.
Tirol und die Anschluhfrage.
W. T.-B. Innsbruck, 20. Avril (Drabibericht.) Die Tiroler Volksvartei veröfisntlicht eine Erklärung, worin die Entschlossenheit erklärt wird, an dem Zusammenschluß mit anderen deutschen Stämmen im gemeinsamen Vaterland« arbeiten zu wollen und den deutschen Brüdern jenseits des Brenners unwandelbare Treue zu halten. Die Wiedernereinigu-g aller Tiroler wird als oberstes Ziel erklärt. Die Volksvartei verspricht, nicht rasten zu wollen, bis der Tag gekommen se». der das gesamte Volk Tirols zusammen mit den ans« ren deutschen Stämmen einer glücklichen Zukunft entgegenfubrt.
England und Sowjetrntzland.
Das Schicksal des Denikinschen Heeres.
Br. Haag, 20. April. «Eig. Drahibericht.) Dir eng kr. f ch e Regierung «hat in einem Telegramm an die ScLwfit- vegisrumg, in dem ersucht w-ivd, dem noch vestebondsn Teil van Denikrns Heer W af i e n st i«I istan d und Amnest«ie zu gewähren, erklärt, wenn die Sowjetvegierung bis auf weiteres diesem Ersuck-en nicht rachkommen werde, sie für die Fovt- setzueig des «llutigen Kampfes verwn«tmortl.ch gemacht werde. D e Freiwilligem könnten W«M ncch einige Mmntte Widerstand leistem. Der Beschluß der SrwzetvegierrdNg werde in hohem Grad die Wirts«chafrrver«handlumgen zwifchen Rußlamd umd den Alliierten be'emstuffen. Die englische Intervention sei eine F«c»lge eines «Schi 'ttes, dem die englische Regierung selbst ohne den Obersten Rot bei den Generalen «Denikim «mid Wrangel nmttrnommen «bat. Di«e Regierung habe «den Gene- ralen mitgcttilt. daß sie in Zukumst keine Unterstützung er- «wartem Enmtem umd sie aufgefordert, m i t den Bo«lsche° w i ft e n z u u n t c r b a n d e «l «n. Die Gemernle waren der Auffass.uig, «di«ss«en Vermitt.umgsrcrschiag nicht ablehmem zu lömien
Die bolschewistische Bedrohung Polen».
Br. Breslau, 20. April «Eig. Drahtbericht.) Demonstrationen polnischer Truppen an der Grenze Ober- schl«esiens werden immer nock. fartgefetzh obwohl durch das «be. saimeme Verhalten der Oderschtchisr Säe Möglichstest gm Po».
