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Montag, 12. April 1920.

Abend-Ausgabe.

Nr. 17V. ♦ 68. Jahrgang.

Die Not des Bürgertums.

In wenigen Wochen steht das deutsch« Bol! vor den ersten ReichSlagSwcchlen der deutschen Republik, DaS Er­gebnis der Wahlen wird auf Jahve hinaus entscheidend für unser pclitisches und wirtschofÜicheS Leben sein. S>ie_ Zeih, tre wir jetzt durchleben, zeigt jedem, der nicht mit völliger politischer Blindbeit geschlagen ist, wo die Feinde einer Ge­sundung unseres schwer zerrütteten Volks- und Wirtschafts» körperS stehen. Die Wahnsinnstat eines Kapp hat uns er­neut an den Rand des Abgrundes gerissen. Im gleichen Augenblick, als die Folgen einer zähen und uneigennützigen Arbeit der jungen deutschen Demokratie die ersten Spuren einer langsamen Aufwärtsbewegung zeigten, wurde von neuem unser Staats-, Volks- und Wirtschaftsleben den schwersten Zerrüttungen ausgesctzt. Die Linke zeigte sich ge­schlossen. Sie trat dcni inneren Feinde entgegen und präsen­tiert jetzt ihre Rechnung, indem sie für die Arbeiter Vorrechte verlangt. Das Bürgertum aber läßt sick> ruhig an die Wand drücken. Nunmehr gilt es auch für die Bürger, sich zu- sommenzuschließen und mit lauter Stimme zu erklären' „Auch wir sind das Volk und der Staat, auch wir verlangen Gerechtigkeit und Unterstützung." Zurzeit ist das Bürger­tum von dem Gesiibl der Verlassenheit erfüllt. Seit einem Jabre sieht es eine Politik machen, die wir einmal nach einem Worte aus der bildenden Kunst „Armeleutevolitik" nennen wollen. Nicht nur Politik der wirtschaftlich Armen, nein, auch Pclitik der Kulturbarbarei. Ein Wert nach dem andern, den das Bürgertum mit seiner Lebenskraft aufgebaut hat. an dem es Nächte und Tage dahingegeben, wird von Leuten, die auch nicht das geringste Verständnis für die unsägliche Not und Mühe, die darin steckt, «rufzubringen vermögen, mit gieriger Hand weggerissen und vernicklet. Was verschlägt eS schließlich dem Bürgertum, unter welchem wohl- «der übel- klingenden Feldgeschvci das geschieht? Mag sich der Zer­störer Sozialist. Unabhängiger, Kommunist, Bolschewist. Spar- takide lenneit, das gilc ihm alles gleich. Es fühlt, daß hier nichi etwa der soziale Gedanke waltet, der da wohl an den Gütern teilnrbmen will, aber ebenso an den Sorgen und an den Leiden der Volksgenossen. Nein, nur die Gier des ätze-toi que jo m’y inette: Stehe auf, ich will mich fetzen. Und tie Negierung frt*ittt dem Unwesen wicht recht wehren zu können oder zu wollen. Denn immer und immer wieder siebi das Bürgertum, wie sie die Vandalen nicht als Ver­brecher znriickiki'ßt. sondern wie sie mit ihnen als einer gleich­berechtigten Muckt zu verhandeln bestrebt ist. Wenn jetzt dnrcb die Zeitungen -'in Bericht lief, wonach der Reichskanzler den Lsslferr fen aus dem Rnhrgebiet so lange keine Folge gab, als sie von bürgerlichem Munde auSgingen, so wurde das ja widerrufen, aber wer will es dem Bürger verargen, wenn er empfindet, das; jener ursprüngliche Bericht den wick- l'cken Verbältnissen entsprach? Ein ähnliches Bild m Sachsen: Die Regierung Gradnaiuec stzyt sich mit jedem

«sskrnscke-Arbeiterrat auseinander, mag er sich im kleinsten Neste aus eigener Herrlichkeit aufgetnn haben, er wird als sonveiäne Macht anerkannt. Das Bürgertum erber steh: schutzlos da.

Was b-rt man sich das ganze lange Jahr bemüht, die Seele de» Arbeiters zu verstehen, das Herz des Arbeiters zu gewinnen, alle unsere Güter zu opfern, um einer einzelnen SHaRe doS unerreichbare Glück der Zufriedenheit zu sichern! Wer hat auch nur annähernd gl-icken Aufwand um die Ge- müler unseres Bürge-tumS getrieben? Kann uns aber der gut« W'lle des Bürgers entbehrlich erscheinen? Wir sehen gor zu deutlich, dost alle unsere Erfolge in großer Vergangen- beit ans wirtschaftlichem. wissenschrftlichem, künstlerischem G-biet. kurz dys. wcis unS erst zu einem Volke macht, unsere Kultur, vom Bürgertum geschaffen wurde. Nicht auf die Arbeit kommt eS dabei an. nicht auf die Organisation. Die leistet der Arbeiter ebenso, sondern auf den Entschluß, mit seinrr ganzen Existenz, mit seinem Vermögen, mit seinem Sinnen und Trachten bei Tag und N.icht ernzutreten für den Erfolg. Und die Helden jenes Kamvfcs haben ein Recht an den Staat überall da, wo es sich um ihr eigenstes Verdienst handelt, denn jenes Verdienst ist ebenso ein Stück unserer Heimat wie die Welt des Arbeiters. Diese Helden sind das deutsche Büigertum. DaS sollte die Regierung nicht der- geflen, wenn sie die Forderunaen der Arbeiter Schritt für Sckgitt erfüllt, für die Not der deutschen Bürger und Mittel- ftcnidSangehörigen aber kein Verständnis zeigt.

Vor der Räumung Frankfurts?

Br. Rom. 12. April. (Eig. Drachtbericht.) Der Pariser Berichterstatter der „Nationaile" berichtet: Nach seinen Jn- fovmativnon fei Frankreich bereit, Frankfurt zu räumen, wenn die dsutschen Truppen aus der neutralen Zone zurückgezogen werden. In einigen Kreisen in Paris de r-loudet, das Ab rücken der Franzosen sei ei ne F rage von Tagen.

Dir Kontribution wieder erlassen.

D* Frankfurt a. W., 10. April. In einer Besprechung mit Oberbürgermeister Voigt hat Herr General Dem e tz di« Kontribution ron 10 000 Goldmark wieder niedergeschlrgen mit 'Rücksicht auf die gute Haltung der Bevölkerung in den letzten Tagen und in der Hoffnung, da st auch ferner voll­ständige Rübe herrscht. General Demetz äußerte dabei, daß es ihm bei der Verfolgung der Angelegenheit lediglich auf di« Vermeidung ähnlicher Unruhen wie am 7. April ankomme und erwähnt? ferner, daß di? deutsche Polizei in den letzten Tagen durchaus ihre Pflicht getan habe.

Der Verkehr bis 10 Uhr abends erlaubt.

W. T.-B. Frankfurt tu M., 12. April. (Drahtbericht.) Gene- ral Demetz richtete ein Schreiben an den Oberbürgermeister, wo- nach wegen des guten Verhaltens der Bevölkerung der Verkehr von heute ab nur noch von 10 Uhr abend» bi» 6 Uhr morgens verboten ist.

Heine Besetzung Aschaffenburgs.

W.T.-B. Berlin, 11. April. (Amtlich.) Di- deutsche Regierung hat die französische darauf aufmerksam gemacht, daß sich nach den vorliegenden Nachrichten franzö­sische Truppen im Vorrücken in der Richtung auf Aschaffen bürg befänden. Für den Fall, daß diese Nach­richten sich bewahrbeiteten, halte sich die deutsche Regierung für verpslichtet.mit allem Ernst auf die Gefahren bewaff­neter Zusammenstöße der vorrückender französischen Trupvenleile mit deutichen Truppen hinzuweisen. Auf Grund dieser Note verständigte P a l 4 o l o g u e am 10. April len deutschen Geschäftsträger in Paris davon, daß Frank­reich nicht daran denke, Aschaffenburg zu besetzen. Auch S t o ck st a d t sei nicht besetzt worden. Vorposten hätten ledig- lich aus militärischen Gründen bis in die Nähe dieser Stadt vorgeschoben werden müssen.

Ein Protest der Regierungen der Cinzelstaaten.

W. T.-B. Stuttgart. 10. April. Die heute vormittag hier obgrhaltene Konferenz der Regierungen von Bayern. Sachsen, Württemberg, Baden und Hessen kim nach eingehen­der Aussprache über die gegenwärtige politische Lage zu folgendem Ergebnis:

Die in Stuttgart vertretenen Regierungen protestiere» gegen die neuerdings erfolgte -eindliche Besetzung der Bezirke Franksurk a. M. und D rrmstadt, dr- weler durch das Rheiulandabkowmen noch durch den Friedensvertrag gerecbt- fertigt ist. Die Regierungen ,chloren, daß ste allen Maß­nahmen der ReichSregrerunq zur Wahrung der Reichsinteresten zustiinrnen und dc» Versuch, Snddenischland vom Reich zu trennen, mit aller tSntschickenheir zurück­weisen.

Bezüglich der allgemeine» wirtschaftlich?« und politischen Lage verlang-n die vertretenen Regierungen, daß streng der Rricksverscstung gemäß ncrsabren wird, denn nur -so ist die Zukunf: des Reichs und d-r deutichen Nation zu sichern. Jede Zentralisation, die über ein vernünsiige» Motz hinausgebt. sei eine G-sihr. joot der die vertretenen Rcgierun. gen aufs entschiedenste warnen.

Ern« Kundgebung der Essener Stadtverordneten.

W. T.-B. Essen, 10 April. Die Essen?: Sladtverord- iictenvcisammlung beschloß einstimmig folgende Kundgebung:

Erst als Plünderungen uik Gema.ltätig- fetten gegen die große Masse de: arbeitswilligen Be­völkerung und gegen Einzelpersonen ben Ruhitohlenbezirk an len Rand des Abeiundes brachten, belegte die Reichs- rrgierunq auf dringendste vcbördliche vnd private Notrufe d«o neutralen Teil des Bezirks mil Re'chswehr. ko auch die St-idi Essen, in der die Berhältniss.' unerträglich gewerden waren. Wir lekunden vor aller Well, daß der Re'chs- lc:liing kein anderer AuSwca mehr flieh, wellte sie nns nicht elend zugrunde gehen lassen- Mit heißem Mit- enirtindcn grüßen w,r die Volks,neu tn een untc» tcillfltni Städten, die daraufhin von Frankreich 1-cfcet wirr- den Wir erheben seierlrchen Ein'vrnch gegen dieses Var- zeheu Frankreichs, das jedem Recht zegeniie-eriiehr, worauf auch der Besiegte Anspruch hat, zum rl nach Abschluß de» Friedens ____________

,'Der französisch englische Notenwechsel.

W. T.-B. Loi den. Ich April. (Drihtbe eicht.) Das Reuter» sche Bureau erfährt, daß drc- britische Antwort auf die fran­zösische Note erneut versickert, daß die britische Regierung entschlossen sei. sie Durchführung des Friedens. Vertrages in bezug auf die Abrüstung. Wiedergut­machung. Koblenlieserung und andere ähnliche Fragen in vollem Zusammenwirken mit den Alliierten zu er­zwingen, bemerkt jedoch, daß die augenblicklichen Meinungs­verschiedenheiten mit Frankreich nicht die Durchführung des FriedenSvcrtrayes. sondern die Lage betreffen, die au» dem Ansuchen der deutschen Regierung, Truppen zur Herstellung der Ordnung in die neutrale Zone senden zu dürfen, ent­standen sei Es sei bekannt, daß die von anderen Alliierten geteilte Ansicht der britischen Regierung die war. daß dem Ersuchen statlgegeben werden solle, wenn Bürgschaften dafür gegeben würden, daß die Neutralität nach Ablauf der Frist wiederhcrgestellt würde. Die britische Regierung war vollauf bereit, diese Bürgschaften zu erzwingen. Anderer­seits war die französische Regierung der Ansicht, daß die deut­schen Krippen die Erlaubnis, die neutrale Zone zu betreten, i'.ur unter der Bedingung erhalten könnten, daß die Truppen der Alliierten zur Besetzung deutscher Städte vorrückten. Dieser Politik hätten sich die Alliierten einmütig wider­setzt. Daraus hätten die Franzosen beschlossen, unabhängig zu bandeln.

ES verlautet, daß die französische Antwort das unab­hängige Vorgehen der Franzosen rechtfertigte und erklärte. Frankreich beabsichtige fortan keine Aktion zu unternehmen, zu der rS nicht vorher die Zustimmung dec Alliierten erhalten habe. Tie britische Regierung ist jedoch der Ansicht, daß die Stärke und der Erfolg jedes Bündnisses von der Einmütig­keit der Aktion abhänge und daß in Anbetracht dessen, daß mit der Möglichkeit einer unabhängigen Aktion immer noch gerechnet zu werden scheint, die Lage noch geklärt werden mvß. Die verlautet, wird, bis in diesem Punkte volle Der- ständigung erzielt ist, der britische Botschafter in Parrs keiner Sitzung der Konferenz zwecks ge- meinsamer Beratungen über Maßnahmen bezüglich Deutsch­lands beiwohntz», da solche Konferenzen Mtttlos sind, so

lange einer der Alliierten unabhängig von den übrigen handelt.

mz. Paris, 11. April. Nach dem «Jntranstgecmt" soll die Rote der britischen Regierung nicht ver- L f f e n t l i ch i wevden. Die Zeitung glaubt jedoch, daß trotz des versöhnlichen Tones, in oem diese Rate geholten ist, Lord Derby nicht ermächtigt ist. seinen Sitz bei der Bot» sckasterkonfeienz in den nächsten Tagen wieder einzunehmen.

Die englisch« Note beginnt mit der wiederholten Dis­kussion der Tatsachen; aber der Ton, in dem dies« Verhand­lungen geführt werden, läßt annehmen, daß die Unterhand­lungen beschleunigt werden können. Wi: glauben, daß

Millerand eine neue Ncte an die englische Regierung sende» wird. Der .Temps" sagt, daß Lord Derby heute morgen rn einer Note die Ansichten der britischen Negierung überreichte. Die britische Regierung fordert in einem versöhnlichen Tone die Auslegung des Schlußsatzes der französischen Note, der davon hcn.delt, daß Frankreich in allen interalliierten Fragen, die die Ansfübrung des Friedensvertrages angehen, vor deren Lösung erst im vollen Einverständnis mit allen Alliierten sein wrllte. Die brrttsche Regierung glaubte sicher, daß Frankreich sein« volle Freiheit im Handeln sich Vorbehalten wollte, ohne vorher mit den Alliierten über die strittigen Angelegenheiten zu beraten. Dies lag jedoch nicht in der Absichf Fra: kreichs. Niemals hat di? frrnzösische Regie- rung auch nur diesen Wunsch ausge-irückt. Andererseits scheint man in London der Ansicht zu sein, daß England nichr, wie es sich gehört, vorher von der Besetzung de: deutschen Stätte verständigt worden sei. Die» ist nun eine Frage, die die Dokumente erlauben aufzuklären Nachdem Millerand den Gesandten empfangen hatte, beschäftigte er srch mit der Amwort.

W. T.-B. Paris. 10. Avril. Die der britischen Regierung auSgehändiate französische Note versichert die Loyalität Frankreich» gegenüber den Alliieren und betont, daß di« Alliierten in der Frage der Wiedergut. mackung. der Auslieferung der Krregsverbrecher, der Kohlen» lreferut.g und der Entwaffnung Deutschlands nicht zufrieden- gestellt wurden. Die Note erachtet die Aufvechterhaltunq der Entente für unenit-ehrlick zut Lösung der Weltprobleme. Dir Note schließt mit der Erklärung, Frankreich sei be­reit. fick für ein weitere» Borgten der Zustimmung der Alliierten zu versichern.

Eine Lösung durch den Völkerbund.

Dr Amsterdam, 10. April Laut „Nieuwe Nottevdamsche Tourant" schreibt die -Wejlmirlster Gazette" in einem Leit- ortifil: Ter Ton der englischeir Pressestimnien gibt dir

ökseittliche Meinung in Englnnd nicht richtig wieder. Wenn Frankreich deutlich zu verstehen gäbe, daß die Städte wieder geräumt werden, sobald ein? Lösung gesim- der. >ei, könnten die Schwierigkeiten noch behoben werden. Das Blatt tritt für eine Lösung der mit Deutschland bestehen­den Streitfragen durch den Völkerbund ein.

Die bclgisckie Unterstützung.

Or. Paris, 11 April. Der Berichterstatter d-S .Jntvan- sigeaitt" n.eldet aus Dtainz: 500 Mann belgischer

Truppen weriden heute Arlon verlassen, um sich nc ch Main» zu geben. Von dort werden sie nach deu neu« besetzten Städten geleitet.

Der Wlederzusammentritt der National» Versammlung.

l?r. Berlin, 12 April. (Erg. Drahtbericht.) Der Reichs­kanzler wird am heutigen Montag in der Nationalver­sammlung dos Wort ergreifen und gegen den Vormarsch der Frai-zosen Einspnich erheben. Bei dieser Gelegenheit wil­der Kanzler auch über das Verlmlten der Reichsregiernng zu den Vorgänge» der Gewerkschasten sprechen und zum Ausdruck bringen, daß er und daS ganze Kabinett auf dem Boden der Demokratie stehen und keinerlei Neben- regierung irgendnelchrr Art dulden. D>- Besprechung über diese Erklärung erfolgt erst am Dienstag.

Am Dienstag soll auch die erste L e s u n g d e r W a h l- gesetze und der Entwurf über den Volksentscheid erfolgen. Am Mittwoch soll die große politisch« Debatte beendet werden. Von Mittw.xh ab werden Reichsheiw.stättengesetz, Beamtenbesoldungsreform, Reichs« Wehlgesetz und der Entwurf über Aufhebung der Militär­gerichtsbarkeit erledigt werden. Am 24. Avril sollen alle Arbeiten dec Nationalversammlung abgeschlossen sein.

Die Verhandlungen des llntersuchungsausschusses.

Dz. Berlin, 10. April. Der zweite Unter» sucki-ngsauSschutz deS Parlament irischen Untrr- suchlinpsavLschussed der Nationalversammlung tritt am 14 April zu einer öffentlichen Sitzing »usrmmen. in welcher die Vernel-mi r.p de« Grasen B e r n st o c f j und des General« Papen stattfinden soll.

Vorläufig kein Wlederanfboumlnkster.

Br. Berlin. lL. April. (Eig Trabibrrlchi.) DI« wir HSr««. wird der Posten des Di « d « r o u f d o u m I n i st « r S bis auf weiteres n i ch t b e s e tz t. Er Hai lich als unmöglich erwielcn, für das jetzige Übergang-,niinisterium eine bestimmte Persöulichleit zu fiuUu.

Der jüngste deutsche Minister.

Bss. Dresden, 18. April. Ter soeben »um sächsischen Finanz- minister ernannte deinokr iiik.be Abgeordnete :er Jäcklischen Volks­kammer Dr. Peter R e , n tz a ' n js, „„ Augenblick te: -Üiigste deutsche Minister Er ,äh!t erst SS .? a br«. T.is gleiche Ll er harre der bekanntlich wäbrend der letzten pre»tzlsch:n Kabinettskris« für den Posten der Minl'teroraiideurcn vorgesehene 'ii!i„i[itrial» Wreltot Krüger, von cessen Lzueunurig über gerat« wegen leinen Juümtz abgesehen wurde.