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Verlag Lanagasse 21

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12 Ausgaben.

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Nr.SW8.LS.

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Donnerstag, 2 . März 1920.

Morgen-Ausgabe.

Nr. 143. ♦ 68. Jahrgang.

Ter Mnisterwech^el.

Eine Kandidatenliste.

vr Berlin. 24. Mär; (S'a. Drabtbcrickt.) Es ist jetzt sicher, Lag ein groger Teil der Minister tm R e r ch durch andere ersetzt werden wird. Ebenso steht fest, Last auch in P r e u g e u ein umsangrerchcr Ministe r- Wechsel stattsinden wird. Im Reich wird wahr­scheinlich der Reichskanzler Bauer, der Äeichswirtihasts- minrster Schmidt, der Vizekanzler Schiffer, der Minister des Auswärtigen Müller und »ielleicht auch der Reichs- arLeitsministcr feinen Platz einem andere» einrrumen müssen. Zn Preußen nennt man unter Len Ministern, die gehen, in erster Linie den Eisenbahnminister Oejer und den Finanzminister Südekum, daneben auch den Kultusminister Hänisch. Aach mit dem Rücktritt Brauns wird gerechnet. Wer an »hre Stelle treten wirb, darüb.r lassen sich nur vorläufige Vermutungen aufstellen, denn die Verbandlungen sind darüber noch völlig in der Schwebe. Für den Reick,skauzlerposten werden genannt die Abgg. Braun, Franken, H u £ und in einigen Kreisen taucht auch die Kandidatur Ednard Bernsteins auf. Der Posten des Augen- Ministers »oll, wie es heiftt. mit Müller- Bern oder Ulrich Rauscher besetzt werden. Auch spricht man non einer Kandidatur »es Grafen Bruck­dorf f. Für den Neichswirtschaftsminister werden folgende Verf^nlichk'-i^n empfahlen: Die beiden frühe­ren Inhaber dieses Ministeriums Dr. August M 8 l l e r „nd Wissell. Daneben taucht kn bestimmten Krei­sen die Kandidat"! Walter Rarhenans wieder ans. Für die B^s tzunq des Rrichswehrminilterinm» fall Löwe« Breslau, anck Stückle», der die Kriegs« gefangcncnfrage behandelt hat, Chancen haben.

Dertagirng der RationalverfammlLNg auf un- beltimnrte Z l f .

W.T.-B Berlin, 24. März. kDrahLbericht.i Die auf Donnerstag anberaiimtc Sitzung der Nationalver­sammlung ist auf unbestimmte Zeit vertagt worden. Dem Präsidenten ist dre Ermächligung erteilt worden, nach Klärung der Lage eine Sitzung auzuberaumen. __ '

Churchill über die Weltlage.

W. T.-B. Amsterdam, 24. März., sDrahtbericht.) Einer Reutex-Meidung aus London zuwlge erklärte Churchill im Üitterhause bei Beratung über die Voranschläge - für das Heer- Tie Laae >m mittlere« Osten sei äutzecst akut. In Äghpten herrsche «ne Spctnnung. Mesopotamien verursache Besorgnisse infolge der nationalistischen türkischen Bewemm.i und der zum erstenmal von den Arabern gezeigten Tenidcru iich den türkischen Nationalisten L-nzuschlretzen, fowre infolge der bolschewistischen Gesuhr, Hierbei würde sich die oanze bol>'chewisftscke Macht, von keiner russischen Streillrast behindert Mer das gesamte große Gebiet nördlich des Kau­kasus und über das Kaspische Meer hinaus ausdidncu. Die Bal'chcnisten würden i» Berührung mit den zweifelhaften Republiken Aserbeidschan und Georgien sowie mit den Streit- krästen Mustafa Kemal-Paschas kommen können. In mili­tärischer Hinsicht würde diese Bereinigung furchtbar sein. Über Deutscl-Iand sprechend, erklärte Churchill: Die

toriige Lage verursacht uns die g ratzten Besorg­nisse Wir haben uns gefreut, daß die deutsche Regierung die eine Schwierigkeit überwunden hätte Wir empfinden jedoch die tiefsten Besorgniffe über die Stellung der deutschen Regiekuno. Vom militärischen Standpunkt aus betrachtet, mutzte es die Polit'k der britischen Regierung fern. Mit alle» tl't ?ur ^euüauno sl-eyDN'^n Spitteln efne geINavl 9 kL deutsche Regierung zu ermög l i ch e n und ste am Sehen «i erhalten, damit unter ihrer Ägide die Produktions­tätigkeit und di« Vohlfohrt de? deutschen Volkes wieder auf. jeden könne. _ ......

Die Verfolgung der Verschwörer.

Br Berlin. 24. März. (Eig. Drahtbericht.) Über das Per. fahren ggen die Mitglieder der Kappfchen Regierung und ihre Helfershelfer erfahren wir von zuständiger Seite fol- nendes- Wie die Reick'Sreg?erung bereits öffentlich bekannt gegeben hat. geht u-werzüglich der Nationalverst-mmlung ein Gesetzentwurf zu. wonach di- Strafvwfolgu-w und Aburleilirnq der hochverräterischen Unternehmer, auch so wert es sich um die der Militärgerichtsbarkeit unterstellten Per. ionen ' handelt. ausschließlich den bürgerliche n Be- Sorben und Gerichten zusteht Die Frage nach dem gegenwärtigen Aufenthalt der Verschwörer kmn auZ straf. EEn Gründen nicht deutlich beantwortet we-Len. Es kann nur gesagt werden, daß est? Teil der. Verschwörer ge- und steckbrieflich verfolgt wird. Begründete Aussicht ist vorhanden, datz keiner der Schuldigen ferner Strafe entgehe?' wird TuS Gewicht, datz bch Kapp und Lude n t- f m Danzig aufhalten, lätzt sich als unwahr bezeichnen. Einige der Kapvschen Verschwörer haben dagegen s n •: 9 r u g I n n b ewreicht. Ein Haftbefehl g e g e n Ludendorfs ist erlassen worden, der jedoch nicht rollstreckt

, da mm, Ludeudorft bisher nickt ausfindig zu

werden koMte. ^ jn<r^ - b bie Regierung auf

lie Lftrafimc der flüchtigen Hochverräter, gegen die Steck Life erla sen worden sind, hohe Belohnungen aussetzen.

Prinz Heinrich.

XV. T.-B. Kiel. 24. März. (Drahtbericht.l Prinz Heinrich voii Preußen war wegen des Verdachtes der Verschworirug mit Kapp und Genossen einige Tage in Siarienhmm ver Eckeri.föidc inhaftiert. Der Verbackt scheint sich avai. Nicht bestäligt zu haben, denn der Prinz durfte wieder naui seinem Gut Hemmelsmark zurückkebrsn

Die Lage im I rdusiriegeblel.

Nr. Biele, el». 24. März. lErg. Drahtbcricht.) Es wird übcroll die Nachrichl lerbrcUcl. diß im Ruhrrevler m vrn meinen L>rav. die Iiöteberrichast herrsche. In dreier Form lst die - > 'iNn ?c» den -nenieii tftaCte« oee jiuql

Jv v iCilltlCu |iuü. .v 14 . I'*’ w v . . v ,,

in den Städten Die alten Behörden arbeiten sag überall ungeuort weiter, natürlich unter Kontrolle dieser L o ll zu g 4 au - 1 ch u ssc viu

weit die Arbeit r aller Parteien in den Ausschunen v.rtreten stiw, ist vielleicht die Ho s sn un g nicht undereckilgt. dag aus dem/wcge de- Verhandlungen alle Difserenzen oder wenlgstens cm

litis wen Charakter tragt, zu rcgetn. .

8-. Berlin. 24. Marz. (Eig. Drahtbertcht.) Rach cmer Haqeiur Weltnna der ^Deutschen allgemeinen Zeitung yertzt es rn etwrm Bericht.'den Oberbürgermeister Cuno uocr die von lhm uno a-.'dei en Bertrerern aus dem Industriegebiet mit den Berliner ütegte rn»g-stellen in der LebensmUtelsrage geführten Berhandlungen er. staffcte. daß Holland jede Lebensmittel zu fuhr »ach Deutschland a b l e h n t. solange rn rrg. nd ermm Gcbwt hie NätercpubUk bestehe. Der hollündilche Gesandte habe erklär man vrrsttbe darunter jedes auß rb° b der Benossung E Gewalt aus. ükinde Lrgan. möge es siw Alrionsausl-buß oder.kvnstwre nennem Tie f r a n ; ö l i sch « K o h l e n k o m m r s l r.o n k« M«, "ach Frankreich abaercist, um ihrer Regierung Uber d«A'ktande ,rm flr-chnsnrekeürk zu berichten. D'r Verband ford^e s t Eurwassnung der Arbeiter. Derne in, Deutschland weilenden Vertreter seien sehr ungehalten über ^e ungche^n Mengen kr" Dosten, die fick m den Händen der Arbeiter befSnden. Ans den Mitteilungen des RrrrliSkaiizlers M zu ’

daß er nicht gewillt ist. den Rt-derchem mrd W-stsalen von Engländern und Fran-osen belesen zu lasten. -hw Wvvr W ve-. iu-ben. mir bewastneter Macht die Ordnung ipte&er herzu,rellen. ES werde, wie Cuno w-iter referierte, -rvwgen. erne n gu e S > S e-r. hei t s palizei von Arbeitern aller Parieren wrszufi.llen Württembergische Trunken seren bereit, zum Schutz- der Beasastung in Westfalen -inzurücken. Luch in.^^E ma^aebendrn Kreisen k rrlch« die Austastung, daß die Estg and« , die Vorgangs -chori beobachten und sofort einmarschreren wurden, wenn dre Kate- r> publik aukge-usen werde rder etwas Ähnliches sich ereignen ,ollte.

Deutsche Trupven in der nentralen Zone des Jndustr-sgebset».

mr. Paris. 23. März. (Havaö.) Auf die Roie. die di- deirtsckle Regierung an den Obersten Rat wegen ^uppon- sendungen in das Ruhpgeb-Lt hat abgehen lasten, sin» llch^rn deutsche Offiziere in Paris angekommen. Dr«le wollen die Alliierten über die technische Verwirflrchung ckres Projektes unterrichten. Es wird angenommen, daß dieses Projekt in der Sendung von IOC OOÖ M an n Tr up P e n und Pclizei in Los Ruhrgebiet besteht, wokur i-tzt dre Ge- nebmif.r np von ibnen ein^ebolt werden soll Angeirchrs oer a'iaenblicklichen Laos werden diese Maßnahmen wahrscyern- lich von der fraNZösischen Regierung unterstützt werden.

Nachrichten aus dem Reiche.

W.T.-B. Berlin. 24. März. sDrahtbericht.) In dem Bor- vrt ^ riedrichsbagerr Raiten sicü die Spartakwen aösctzt. die nach einem Kampfe mit Reichswehrtruppen am Smnstagabend aus Frrsdrichshagen hernusgetrreben wuü«en. wobei von den Aufrührern zehn Mann zetötet wur- t-cu Dos Militär batte sechs Tote und erne d-r.

wurteter. — In Eberswalde hatten „die Spartakrden die Bott die Eisenbahnstation und andere offentlicoe Gedaude mit B-'schlag belegt. Sie verhinderten auch den Zugverkehr zwischen Berlin und Stettin. Gestern nachmittag ,st es zu Rner Einigung gr-kmnmcn und die Aufrühver wollen von morgen ab den Bahnverkshr wieder unaemndsrt bestehen

T.-B. Leipzig. 24. März. (Drohtberichr-j Die Be- scllung des Stadtgebietes durch die Truppen l,t er­weitert worden.' In Grimma ist ein Angrrff auf die dorirge Kaserne mit Verlusten für di- Angreifer abgeschlagen wo'den An Borna werden die Notsiandsarberten nrckt mebr ansaeführt. In Jena iit der Generalttrerk flir, be­endet erklärt worden. Bei den Kämpfen um Merscvurg haben die t'!cgierungstruppcn die Oberhand gewonneir.

Eine Kör»»n!ckkade.

IV T.-B. Plane« t D.. 24. März (Dr-hch-riM.) Der „Bogt- 'änd Anz" veriLter aus Markne-ckirchen: Der KommMNstMü!

Holz aus dessen Ergrelsung die Staatsluwattlchast Plack« svvü M- BArl-u'nng ünigesetzt hatte und der in der Racht^zum Lonnr-e. den l4 März Strasgefangene des Logtländisw-n Schwurgerichts all­dem Laildgerichtsgefangni? b streit hatte, erschien sSern abend w, -wer llewassneten Bande von ungefayr M Man«. Dw Mmnst-rasten besetzten all- Straßen und hi^.n nuntanb aus den JßflUHTtt der avs Holz begab Jt'th mtt mehreren Leuten vor das Rcit- haus »nd verlangte vom Bürgermeister 10 0 00S M-. die er auch ei hielt.

Die Berliner Zeitungen erscheinen wieder.

Br. Berlin, 24. März. sEig. Drabtbericht.j Rach elftägrger Ponse fli.uten die Geltungen heute früh wieder crichernrn. Tie Utsl-chcn d:e?er Unteibrechung. erst der Putsch der Kapp- leule und seine Gegenwirkung der Generalstceik. sind beseitigt, ^chsietzlich wurde noch über wirtschaftlich»? Forderungen der Hi'fl-arleiter vcrlmndelt. die zum Glück zu einem Ausgleich fuh-Uen. jo datz heute moigen die Zeitungen wieder erfch-.-.uerr

Drei Tage Gewalt.

Nachl-em wir gestern zum erstenmal seit zehri Tage Sicher Briefpost .-auK Berlin erhalten haben. - möchten ^ wr linieren Lesern das * nachfolgende Stimmungsbild unsere Berliner Mitarbeiters, das zu eirrer Zeit gxfckcreben wurde als in Berlin noch. Kapp das schon sehr gebrechliche^ Zepto führte, nicht vorenthalten. Es ist dcttiert vom 17. März uu schillert sehr anschaulich die durch den. Gewaltstreich hervor gerufenen Zustände sowie die Gefühle, welche da2 Bürgerin tem Unternehmen entgegenbrachte. Unser Ritarberte schreibt:

Noch nie, so lange nun ichon Deutschland, am verlorene! Kriege dahinsiecht, ist der einzelne, der angebliche ^Staats bürger" von der innerpolitischcn Auseinandersetzung so grüu7 lich aukgeichlossen worden wie bei dieser gegenrevoluriovarei Umwälzung. Der Kampf wurde eigentlich nur genuir; zwst-ben einer Handvoll Soldaten und einem Dutzend Strerr führ er. Aber die Wirkungen des Kampfes sielen w-> Geistelhiebe auf den Rücken des Publikums, nieder. Am Vor­mittag des 13 März erschien in Berlin di?, letzte Zeitung, an Sonntagfrüh erhielt der großstädtische Einwohner die letzb Post Dem Streik der Ersei^dolmer scblosien sich die Pop- angeitrllten an. Säurflicke BerkchrSverbiyd'rngen innerhali Groß-Berlins stellten ihren Betrieb ein. Die Warenhäusei sthlosten ihre Pforten. Die LcbenSmittelläden wurden vor den Hausfrauen, die sich eindeckeu wollten, gestürmt. Du Rabrungsknappheit wurde zur bangen Not. Abc: weiter kauften die Schläge auf die unschuldige Offentlichker ben.ied.-r. Tie Wosserzufuhr flockte mehrmals stundenlang Das elektrische Licht verlSfÄie in den meisten Gemeinden, aal die Gassperre wurste permanent. In Massen strömten die Menschen zu Fich durch die Stratzsn. hallten sich zu Bolkc- '-ersammli-ugen zusammen, wurden von der Einwohnerwehr '-i-seinonderpenieben, träfen sich an der nächsten E-kc, fluckten. jammerten, schimpften und — wüst teil nichts Der .Be-liner Lokal-Anzeiger" her zwar tatsächlrÄ -ine Anzahl

^läitern mit ansführl'chen Nachrichten hevauLyeürachi. oster die Berieilur.g Var so spärlich, datz nur ganz 'wenige Frl'bauifre.-er in den Beftb dieser kostbaren Erstdrucke kamen. Die große Mehl he-it der Bevölkeruelg.mutzte sich mst den meist n-it Bleistift geschriebenen Notizen begnügen, die in den Ze:- tungsfiliolen aurgrhäslgt wurden. Wer war die .neue' Regrcrul-g? Man hörte nur immer die Namen Kapp. Lüttw'd und allenfalls noch tz. Falkenhausen als Chef der Reichskar-zlei.' Schliehlich. am Dreustag. den !6. März, kam ein Manifest heraus, dos nur noch mit ^Reichskanzlei'' unterzeichnet umr. E§ war ebenso' ungeschickt und verstand sich eber sowenig auf die Pshchologie der arotzstadtischen Be- Volker» ng wie das .Programm", das Herr Kapp am Tage ratet rrsgelasskn baite. Das Manifest wandte sich an dn- Arkeitcr und versprach ihnen: keine Aufhebung de« Betriebs- rötegisttzes. Aber gleichzeitig erschien eine Verordnung, die den St'mkfiihrern und Streikposten lebenswichtiger Betrieb« dre Todesstrafe andrrbte. Das wirkte natürlich ebenso ver- n irrend und aufreaenst wie die Panzerautos, die mit schuh- beieilcm Maschinengewehr, die schwarz-weitz-rote Fahne s»wr!>gend. durch eine friedlich spazierende Meng« ratterten. Des orotze Publikum der bürgerlichen Kreise, so sehr es euch vr.ter den Wirkungen des Generalstreikes litt, stand in seinen Gefliblen nicht wie zuzeiten der spartakidischer, Putsche auf leite!? der behördlicher Macht, sondern auf seiten der Streikenden. Die Gewalttat der Gegrnrepoli'tion bqt die SympakVien zerstört,, bi? eine r eue Lüraerlicke Regierung rn den weitesten Kveiseu mobr^cheinkich gefr-nden hätte. So aber ist ein grotzer Teil de? Bnrecitrrms wieder abgeschwenkt, und das wird sich bei den Wahlen deutlich zeigen. Die Unabhängigen haben einen Zulauf wie r.och nre. Dies alles und noch viele andere trau­rige Folgen veidankr das todkranke Reich den Leuten, die ?hr Ziel mit der Handaranate in der Faust erreichen wollten. Ein alles Stichwort sagt: ..Gewalt zwingt Seele und Gemüt rächt." Kavv und v. Lüttwib. die dem dentschen Volke den Weg ersten

Volkes reden. Es wird nie zu solchen »Erlösern" kommen. -er.

NmerUanNche Verhandlungen mtt Deutschland «nd den Alliierten.

W. T.-B. Amsterdam, 24’. März. iDrabtbencht.l Englischkir Blättern zufolge melden „Central News" au? Washington. Wilson habe die Absicht, mit T e u i s ch l a n d und den Alliier­ten Verhandlungen einzuleiien. um einen slocku-? vrvemch bis zur endgültigen Stellungnahme der Vereinigten Staaten gegenüber dem Völkerbund zu finden.

Der Sonderkriede«.

\V T.-B. Washington, 24. März. kTrabtbsricht. HavaS:) Dem RepräsentantenhauL ging ein Gesetzentwurf zu. »er zu,einem Sonderfrieden zwischen den Verewigten Staaten und Deuischland errnächtigt-

Der Völkerbund.

me. Amsterdam. 24. März. Wie der „Telegraaf" mrs London meldet, erklärte Llovd George im Unterhaus, datz für die Zusammenkunft des VöWerbumdes nochkclnZcrt- punkt feistgesetzt sei. LLenn allgemein das Verlangen gelten, werde, die Frage int Unterhaus zu besprechen, rer die Regie­rung bereit, dafür einen Dag zu bestimmen

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mz. Amsterdam, 24. März. Der »Telegroah" meldLt aut London- Der Berwcümi-gSrat des i n t e r no tio ua^ SP , 2ro«it»Su,ssa«e Hioft gesisrn hier untsr W» WHAAU