Einzelbild herunterladen
 

Verlag Lmigzass« 21

.TagblaNH»»»-.

Gchalter-HaNe »«Bffntt von 8 Ubr morgens Ms 8 Uhr adend«. P»stlch«ckl»»>»: grantfurl a. M. Skr. 7Z0L.

Wöchentlich

v«z»g».,!ttk für b«U>« BnsguSt«: Ml. i.- monatNch ®H. 8.- vtcrt-,jährlich durch den Derlaa Langgtisse 21. ohne Bringerlvhn. Dezugs-Drstettungen nehmen außerdem entgegen: in Wiesbaden die Ausgabestellen in allen Teilen der Stadt; in Biebrich: die dortigen Ausgabestellen und in den benachbarten Landorlen und im Rheingau die betrettenden Tagblatt-Träger.

12 Ausgaben.

^r»,Match-»,- Nr. 8659-58. von 8 Uhr morgens bis s Uhr abends, anher Sonntag» Postscheckkonto: Frankfurt «. M. Nr. 7195.

Nnzeigen-Prei» für die Zelle: 80 Pfg. für Srtliche Anzeigen: ÜNl. l.r« für answürtige klnzeiqe,,: Mi. 4 für Srtliche Reklamen; Mk. für auswärtige Reklamen. Bei wiederholter Aufnahme llnoer. Sndertcr Anzeigen entsprechender Nachlah. Anzeige»-Annahme: Für beide Ausgaben bis 10 Uhr rorinittags. Für di« Aufnahme von Anzeige» an vorgeschriebenen Tagen und Plätzen wird keine Gewähr übernommen. « ooooo s oodo» ,«

SJerlintr Abteilung de, Wiesbadener Tagblatts: Berlin W. 50, Bambergerftrahe 3, IV. Fernsprecher: Amt Rollendorf 4747-49.

Lienstag, 3. Februar 1920.

Abend-Ausgabe.

Nr. 56. . 68. Jahrgang.

Die Auslieferungsiiste.

Br. Berlin, 3. Sfefcr. (Eig. Drahtbericht.) Von put unter- richtrier Seite erfahren wir, daß die Reicti-Sregterung von l-er Entente den Bescheid erhalten hat, daß die Alliierten unter keinen Umständen auf die Auslieferung der beschul­digten Personen verzichten könnten. Die deutsche Negierung wird toraui hrn.iewieseil, das; die Bestrafung der Schuldigen eine internat'onale Rechtsfrage sei, deren gründlichen Lösung die Alliierten unbedingt oerpslictitet seien." Ebenso se: Deutschland verpflichtet, alle Anstrengungen zu machen, um dem Nluslieferungsersuchen nachzukommen.

Br. Genf, 3. Febr. (Eig. Drahtbc eicht.) Nach dem Temvs" undMatcn" sollen H indem bürg, Luden« dorif, Falken Hayn, Bethmann Hollwegz der deutsclie Kronprinz und Prinz Oskar sich unter den Personen befinden, die von der Entente zur Auslieferung gefordert werden.

mz. Darmstadt. 2. Febr. Nach einer vor überfülltem Saale abgehaltenen Versammlung der Deutschen Volks Partei, in. welcher der Abgeordnete Stresemann in Zweistündiger Rede über politische Gegenwartsfragen sprach, wurde eine Entschließung angenommen, die sich gegen die Auslieferung von Deutschen an feindliche Gerichte aussprach.

Um die Auslieferung des Kaisers.

Abbruch der diplomatischen Beziehungen und Seeblockade

Hollands?

tnz. Paris, 3 gebt. (Drahtbericht. HaviL.) Die Ant­wort a»f irc Weigerung Hollands bezüglich der Auslieferung deö Kaisers wurde unter den Vertretern der Entente be­sprochen und wird ohne jode Verzögerung dem holländischen Dertieler überreicht werden. Sollte die holländische Negie­rung aus einer Weigerung bestehen bleiben, so wäre der Äb- h r n ch der d i p l o m o t i s ch e n Beziehungen mit derselben sowie eine Seeblockade Hollanos unumgänglich. Wie »ou der Lchneiz gemeldet wiad, Hai die holländische Negierung eine Einladung gu agier Besprechung im Haag an alle Neutralen ergehen lajM. *Die Schweiz will ihre Vertreter senden. _

Die Ernährungslage.

Hrralfevunp der Mrhl. und Brotration, itii. Berlin» 3. gebt. Wie ein: sozialdemokratische Korrespondenz erfährt, hat sich die Lage der Getreide- Versorgung in der lohten Zeit nicht gebessert. Die Hcffnung auf eine gröbere Ablieferung infolge der Prämien bat sich nicht erfüllt. Dir ungenügende Belieferung der Landwirtschaft mit Kohlen sei am meisten mit schuld an der langsamen Ablieferung. Trotzdem energische Mahnahmen ergriffen worden seien, um die Landwirtschaft besser zu be- lirfcrn, sei eine Erleichterung noch nicht zu verspüren. Jn- svlgrdeslrn wirb eine Herabsetzung der Mehl­ration von 260 Gramm auf 209 Wrnmm vorübergehend unerläßlich sein. Bom 0. Februar ab soll die Brotration, wie verschiedene Blätter erfahren, auch vermindert werde», uud zwar von 2350 auf 1900 Gramm.

\

Die Zwangswirtschaft.

tnz. Berlin, 3. Febr. Der Ausschuß der Deutschen Land- fnirtßüait bat in seinen Verlzaudlungen mit dem Reichswirt- schoftsministerium die Aufhebung der Zwangs­wirtschaft von Kartoffeln, Zucker, Fleisch und Vieh ge­fordert. Die Nnchriebt, daß er mit seiner Fovderung durch- zebrungen sei oder wenigstens die entscheidenden Stellen sickwankend gemacht habe, rief in den städtiselj-en Kreisen große Beunruhigung hervor Nach demVorwärts" zugegangeneu Insel matteren lestätigi sich diese Nachricht nicht. JnSbe- simtere ist eS falsch, daß der ReichSrat zu der Frage der Aufhebung der Zwangswirtschaft Stellung genommen habe. DerVorwärts" erwähnt, daß das NeicbSwirtschaftsmiiiiste-- rlum und alle anderen Stellen vollauf darauf bedacht sem werden, den Fordere ngen, auf Aufhebung der Zwangswirt­schaft nicht rackzukcmmen.

Die Sanierung Europas.

Das Loch im Westen und die Währungslage, mz Amsterdam, 2. gehr. DieTimes" schreibt, daß sereits vor Monaten englische Bankiers und Finanz- ächvcrständige, die Deutschland besuchten, dasür ein- iraten, daß im Hinblick aus dfe Gefahr in der -uropäischen Währungskage das Loch ,m Vesten, durch das Deutschland seine Waren ausführt, leschlosten werden müßte. Damals hat man diesen Vorschlägen keine Beachtung geschenkt. Vielleicht würden ste jedoch jetzt berücksichtigt werden. Das Blatt führt das Schreiben eines Deutschland besuchenden Citnbesuchers an, in dem gesagt wird, der Stand der deutschen Währung sei von großem Einfluß aus die an­deren Währungen. Zahlreiche Stellen in Deutschland seien der Ansicht, daß die Alliierten zum Teile Schaden daran trügen. Hauptsächlich dem Loche im Westen müßte die riesige Entwertung der Mart zu­geschrieben werden. Das Loch im Westen müsse sobald wie möglich geschlossen werden, sonst werde es für die Alliierten genau so nachteilig wie für Deutschland. Es werde Deutschland unniöglich gemacht, seinen im Friedensvertcag übernommene Verpjlich- tusgen nachzukommen.

England dementiert Auleiheubiichten in Amerika, mz. Washington, 2. ftebr. In Abwesenheit des Viscount (5m) übergab d:r englische Geschäftsträger Lindley dem Staatssekretär eine Erklärung seiner Re­gierung. in der kategorisch erklärt wird, daß Groß­britannien keineswegs bi* Absicht habe, eine neue Anleihe in den Vereinigten Staaten aufzu- nchmey, sondern lebhaft wünsche, seine Verpflichtungen in diesem Lande zu vermindern. Ein gewisses Miß­verständnis sei dadurch entstanden, daß die Presse der beiden Länder meldete, Großbritannien habe ge­wisse Mächte, insbesondere die Vereinigten Staaten, eingeladen, mitzuwirken, um die Leiden der während des Krieges verwüsteten Länder zu mildern. Daraus ergebe sich naturgemäß, daß England darauf verzichte, für seine eigene Rechnung bei den Vereinigten Staaten Anleihen aufzunehmcn.

Amerika und der Friede.

m. Washington, 2. Febr. (Havas.) Die republi­kanischen Führer beschlossen, sich mit den Demokraten dahin zu verständigen, den Fricdensvertrag in der kommenden Woche neuerdings in ösfentlicher Sitzung zu diskutieren.

mz. Amsterdam, 2. Febr. Aus einer Meldung des Telcgraaf" aus London geht hervor, daß der Bei­tritt Amerikas znm Völkerbund, nachdem die Konferenz der beiden Parteien gescheitert ist, aus­geschlossen sei. Die Möglichkeit eines Sonder- friedensmitDeutichlaud liege im Bereiche der Möglichkeit. Wilson müsse entweder der Ratilikation mit Vorbehalten oder der Verschiebung des Beitritts bis nach den Präsidcntschaftswuhlen sich füge».

Die Botfchafterkonferenz.

mz. Paris, 2. Febr. (Havas.) Die Geiandtrukonfevenz vereinigte sich gestern morgen unter dem Vorsitz Mille- rands im Ministerium des Auswärtigen. Die Frage der durch Devts.i lani» zu liefernden Koblen wurde besprochen. Dan'nf wurde der Text der Note an Herrn v. Lersner. betr. Auslieferung der Schuldigen, besprochen. Außer­dem beauftragte sie den Finanz- und den Lebensmittelver- sorgungscnirister der österreichischen Republik, sich "ab Paris zu begeben, um noch einmal die wirtschaft­lichen Schwierigkeiten ihres Landes vorzutragen. Am Säst. d«r Sitzung wurde die schleunige Abreise der Kommission zur Vbeniachnüg der Ostgebiete Österreichs während der Be­setzung durch österreichisch: Truppen beschlossen. Ebenfalls wurde noch ein Entschluß gefaßt, der scuntlickien ehemals zur österreichischen Krone gehörigen Ländern übers rudt wird und in dem es beißt, daß die Wiederherrichtung einer h a b s b ii r g i s ck e n Monarchie dem Friedcnsvertrag zu­wider sei und auch weder anerkannt noch geduldet würde.

Die Besetzung der Abstimmungsgebiete.

mz. Apenrade, 2. Febr. Hier zogen heute die eng­lischen Besatzungstruppe» ein, ein Offizier und 35 Mann. Bon den Aufsichtsratsmitgliedern des däni­schen Wahlvereins begrüßt, erfolgte ein Umzug durch die Stadt.

mz. Beuthon, 2. Febr. Heute nachmittag traf eine Befatzungsobteilung von 30 Mann Kavallerie auf dem hiesigen Bahnhof ein. Auf dem Bahnhofsplatz fand ein Empfang durch eine polnische Abteilung und durch polnische Bereine statt. Eine Kapelle spielte das Lied ..Noch Ist Polen nicht verloren", worauf sich der Zug ill Bewegung setzte.

mz. Berlin, 3. Febr. Der Abzugder deutschen Truppen in den zu räunrenden Gebieten Westpreu- ßcns ist überall, wie der ..Berliner Lokal-Anzeiger" meldet, mit einer Erklärung des treuen Gelöbnisses der deutschen Einwohnerschaft verbunden gewesen. In der alten Ordcnsstlldt Marienburg fielen die Worte: Un­sere Waffen bestehen jetzt m festem Zusammenhalten In der kommenden Volksabstimmung wird die Bevölke­rung einmütig bezeugen, daß '.ie deutsch ist und deutsch bleiben wird.

mz. Berlin. 3. Febr. In Danzig sind mit dem polnischen Ernöhrungsminijterium lautBerliner Lokal-Anzeiger" Verhandlungen angekniipft worden, um zu erreichen, daß insbesondere die Milchcinfuhr aus den Abtretungsgebieten in dem bisherigen Umfange ge­sichert bleibt. Im übrigen wird die Frage der Einfuhr von Lebensmitteln in das kreistä'dtisckie Gebiet zum Gegenstand eines Abkommens mit den Polen gemacht.

Sowsetrußland und Polen.

Lloyd George lehnt eine Nnterstüdnng Polen» ab und ist nicht »egen einen Frieden.

inz. London» 2. Febr. DerMocning Post" wird aus Marschau berichtet, daß der polnische Gesandte in London seiner Regierung die Mitteilung zukommen ließ, daß Lloyd George fick weigere, der polnischen Armee gegen zukünftige Angriffe dirrch die Bolschewisten Unterstützung zu gewähren. Ter englische Mi, isterpiäsident soll klar zu versieben gegeben habe», daß v sich keineswegs dam Jüedentschttiß zwischen

Polen und Sowjc trußlaud widersetzen werde. Diese Mit­teilung mochte liefen Eindruck in Warschau, wo die Zeitungen gegenwärtig eine heftige Kampagne gegen den englischen Picmierniiiiister führen. Der Korrespondent derMorning Post" willuS ermächtigter Quelle erfahren haben, daß alle erdenklichen Anstrengungen gemacht werden, um Polen zur Einstellung der Feindseligkeiten zu bewegen.

Friede zwischen Estland und Sowfetrußland.

mz. Haag, 2. Febr. Wie derRieuwe Courant" drahtlos aus Moskau meldet, ist der Friede zwischen Estland undSowjetrußlanst um 2 Uhr nach moskauischer Zeit in Dorpat unterzeichnet worden.

Das belgisch-englisch-französische Bündnis.

mz. Paris, 3. Febr. (Drablbericht. Havas.) Dis letzte diplomatische Konferenz in Bpern zeigte einen

f lößen Fortschritt in der Frage des belgijch-cnglssch- ranzösisthen Bündnisses. Man hat bereits die Haupt­grundlinien desselben studiert und ein Schreiben, das dies enthält, für die französische Regierung aufgesetzt.

Preußische Landesversammlung.

mz. Berlin, 2. Februar.

Die Besprechung ter förmlick-cn Anfragen und des Au- trog? über die Erhaltung der öffentlichen Ord­nung und der irbenSwichtigeiiDetriebe sowie dcS Antrags Adolf Hoffmann auf Aufhebung des BelagenlngszujtandcS wird fortgesetzt.

Abg. Tr. Leidig (D. Vpt.): Dee Minister hat zwar einen gerechten Beweis für seine Dehanptüng best Unabhängigen geoennder nicht erbracht, aber die Nichtnng. in der er ge- gangln ist, war gleichwohl nicht zu verioerfen. Denn die Unav- hängigen arleitcn doch eigentlich seil Jahren schon mit 1 'nsercn Feinden zusammen. Mindestens seit dem Jahre 1917 ist ihre Politik auf di: Schwächung des deutschen Volkes und die Verminternng der Widerstandskraft gerichtet. Abg. Niedcl-Eharlottenburg (Dem.): Der Minister hat dar­auf bin>iewiesen. daß die Mehrheitkparteien sich an der Regierung zu reiben versuchen. Er sollte bedenken, daß auch die bürgerlichen Arbcitcrveieine unter dem Belagerungszu­stand zu leiden haben und daß sie es nicht begreifen können, daß trotzdem noch monarchistisch)« Demonstrationen möglich sind. Abg. Nippel (D -Natl.)- Wir sind unS darüber klar, daß gegen die Elemente, die das deutsche Volk zerstören wollen, eine geschlosiene Front gebildet werden muß. DaS Attentat gegen Erzbcrger verurteilen wir unbedingt. Ich bin keinekn'eaS bereit, all das gutzuheißen. was in de» rechts­stehenden Blättern darüber stand. Abg. Adolf Hoffman» <N. S->: Die Koblcnnct wäre im jetzigen Umfang nicht mög­lich gewesen, wenn man unsere Flußläufe beizeiten zur Schmffung elektrischer Energie crusgenutzt hätte. Gerade die Rechte machte früher dagegen den strengsten Widerstand gcltei.d Herr Baumann, den der Minister uns anhängt, ist ein vreußischer Svitzcl Diese Negierung braucht inan ntcht zu stürzen, sie wird an ihicr eigenen Verleumdung zugrunde geben. Abg. Garniscki (D. Vpt.): Die sozialdemokratische Partei sollte ibre heutigen Streitigkeiten außerhalb des Hauses auslragen. damit wir hier mehr zu vositiver Arbeit kommenAbg. Siering (Soz.)' Es ist zu begrüßen, daß die Regierung energisch gegen die Landarboiterküiidigungen voi- gebt. denn d^e Eriiährnng deö Volkes muß unter allen Um­ständen gesichert werden. Abg. Greneyski (Zentr.j: Wir müssen mit ter Dahiick'einl'chkeit rechnen, daß unsere Eisen­bahnen ir.it dem 1. April mit einem neuen Fehlbetrag von 4 Milliarden an das> gleich abgegeben werden. In politischer Hinsicht hot die äußerste Rechte nickt umgekernt und die äußerste Linke nichts hinzugelernt. An dem Zusammenbrnch Hai alck die Rechte einen großen Anteil von Schuld. Wir arbeiten an dieser Negieruno, um größere? Unglück zu ver- hiitmlitt um eine gewisse Rücksichtnahme auf unsere Welt- «anschruung zu erzielen.

Damit schließt die Desprschung. Der Antrag der Unab­hängigen auf Ausbcliing dcS Belagerungszustandes wird gegei> die Stimmen dei selben obgclchnt.

Nächste Sitzung Dienstag 12 Uhr.

*

Br. Berlin, 3. Febr. (Eig. Drahtbericht.) Die Landes» tersammluiia soll einem Wuusckze der Pa-teien entsprechend um Toirrrslag oder Freitag bis Mitte des Monats ver­tagt irerd-n DaS Gesetz über die Abfindung des Königs­hauses wird kann erst nach der Pause zur Beratung komme».

Der Mlnlsterbesnch lm Rhelnkand.

mz. Köln, 2. Febr. Heut» nochmittag traf der preu­ßische Minksterpräsident mit mehrcreu Ministern hier ein und stattete in Begleitung des Obcrprüstdenten v. Eroote der Regierung in Köln einen Besuch ab.

mz. München, 2. Febr. Rach einem Beschluß des Ministerrates werden sich demnächst die Ctaalsminister für Handel, Industrie und Gewerbe und Verkehrs» angekegenheiten zu einem offiziellen Besuch in das besetzte bäuerische Gebiet und die Rheivpfalz begeben. Gleichfalls beschloß der Minister- rat als Vertreter des Ministerpräsidenten den Land» wirtschüstsmintjicr Frhr. v. Fryburg zu bestelle«.