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Mittwoch, 25. Juni 1919.
Abend-Ausgabe.
Nr. 278. » 67. Jahrgang.
Vor der Unterzeichnung.
Die letzten Anordnungen.
™ z - Ataris, 24. Juni. Divlomaii'cb;r Siiuations» berrchr. Clemenceau wird sich am Mittwoch nach Dersailles begeben, um dort di.' lebten Anordnungen zu treffen. Wilson wird noch am Ab >nd der Unterzeichnung nach Br-tt a b r e i s e n. um am nächsten Tage nach den Vereinigten Staaten in See zu gehen. Es erhebt sich nun dieFrage. wann die Zeremonie " ? r U n terzeichnung im Spieaelsaal stattfinden wrrd. Konferenzkreinn glaubt man. daß die Unterzeichnung nicht vor Frtttag erfolgen kann. Gesandter v. Hantel wurde am Montan ersucht, unverzüglich die einzelnen deutschen Bcvollmächti-ttep und den Zeitpunkt ihrer Ankunft mitzutttl-'n. Die Vollmachten werden dann verifiziert und ihr? Ramm an den Kopf des Frie- densvertrages gesetzt. Diese Förmlichkeiten werden Wahl einen Tag in Ansvruch' nebmcn. ^tal'en wird durch Sonnino. Imperiali und Cr?spi nerrreten sein Man glaubt, daß, falls die ilnserz?'chnung nach Donnerstag erfolgt, der Minister des Äußern Tittani, der Cbet der nciren italienischen Delegation bei der Fneden«konfg- renz, Zeit haben wird, nnt seinen Kollegen bei der Unter- zerchnung des Vertrages zu erscheinen.
Eins Verzögerung der Unterzeichnung.
Verf<->lleS, 24. Juni. Die Pariser Blätter bezeichnen als vahricbenilikbes Datum der Unterzeichnung den Freitag oder Samstag. Wilson wird noch am selben Abend nach Brest zurnckkebren und sich nach Amerika einschiften. Die Frage, wer den Frirdcnsvcrtrag im Namen der deutschen Regierung unterzeichnen wird, ist im Kabinett noch nicht erörtert worden.
Haag, 24. Junr. Ans Paris wird gemeldet: Die Unterzeichnung d -- s Friedensvertrags wird wahrscheinlich Ende der Woche im Spiegelsaal zu Versailles vor sich «ehen. Voraussichtlich werden bestimmte Feierlichkeiten mrt der Unterzeichnung verknüpft sein. Es war unmöglich, den Dienstag odc : Mittwoch zu wählen, weil weder die Deutschen noch die Italiener ihre Bevollmächtigten ernannt hatten. Außerdem muß das Abkommen auf Pergament gedruckt wert en und auch die Beglaubigungsschreiben ' der Unterzeichner bedürfen vorher noch einer Prüfung.
Haag, 24. Juni. Bonar Law reist nach einer Londoner Meldung heute im Zusammenhang mit der Unterzeichnung des Fricdensvertrages nach Paris.
Wer wird unterzeichnen?
Köln, 25. Juni. Di? ,K. LolkZztg." meldet aus Weimar: Die Frage der Unterzeichnung des Friedensvertrages ist zurzeit noch völlig unklar. Es war, wie wir vor einigen Tagen bereits meldeten, zunächst in Aussicht genommen, dntz der Gesandt: ~>. Hantel die Unterschrift unter den Varttag rollznchen sollte. Dieser hat aber, wie wir hören. di-> Nnterzoichnung abqelehnt. Es ist zurzeit noch völlig ungewiß ob eine besondere -Delegation zur Unterzüchnung des Vertrages gebildet werden wird oder ob sie einer ein;elnen Person übertragen werden wird.. Unrichtig ist jedenfalls dre Mitteilung, daß der Minister Erzbern:r an der Spitze einer Delegation sich nach Versailles begebe.
Der Jubel in Paris.
rrz. Pari?, 24. Juni. (öabaS.) Gestern abend 6 Uhr derbieiteten die Blätter die Nachricht durch Ert ablattauL- gab?n, daß die deutsch» Regierung den Vertrag unterzeichnen werde. Obschon über den Beschluß der deutschen Regierung kein Zweifel mehr bestehen konnte, wurde die Nachricht doch Freudig ausgenommen. Sie verbreitete sich mit Blitzesschnelle aus ren Boulevard? und in den Kaffeehäusern. Vor den angeschlagenen Extrablättern staute sich eine heftig bewegte Menge. In aller Gesichter spiegelt? sich s ic Freude wider, •oft nun der Friede da sei. Die vorübergehenden Soldaten lochten und sind frob, daß sie nun endlich heimkommen. Einzeln? Häuser sind mit Flaggen der Alliierten geschmückt. Auf ieu, Opcrnplah drängte sich eine riesige Menge. Madame Chenal sang die Marseillaise und die Menge fiel ni den Refrain mit ein. Am Jnvalidendom fanden große Kundgebungen der Verstümmelten statt. — ßine Batterie fuhr in Gegenwart ClemenceauS auf, der llebrten wurde, persönlich das Kommando zum Feuer z» Sehen, indes tiefe Bitte ablehnte Die Batterie scköß darauf «akut. Am Abend begaben sich javansi'che Journalisten zu klcmenceau, um ihm ihre Glückwünsche zu übermitteln. In -tr Provinz war di? Begeisterung nicht weniger groß.
§l mz. Paris, 24. Juni. Der Militäraouveenenr von Paris beß gestern zur Feier der Nachricht, daß die Deutschen den Ertrag unterzeichn en wollen, A rtilleriesalven ab- nuern. Zu gleicher Zest ertönten di; Sirenen, die früher bei der Annäherung von Flugzeugen in Tätigkeit traten.
nrr. Paris, 24. Juni. (Havas.) Alle Minister £>e» Hoben sich am gestrigen Montag, abends 7 Uhr, nach dem "Negsminiiterium. um Clemenceau zu beglück- n s ch e n. Die Kirchenqlocken verkündeten um 8 Uhr °uf Anordnung des Kardinals Amette. daß Deutschland b». kk't sei. den Fliedensvertrag zu unterzeichnen.
mr. Paris, 21. Juni. >Havas.) 'Alle Blätter feiern w bewegten Worten den Annahmebeschlntz der deutschen ^«g'erung. Sie heben hervor, daß die schweren Bedingungou
weit davon entfernt seien, dem Umfang de? Verbrechen? von 1914 zu entsprechen. Sie sprechen die Hoffnung aus, daß die ki mmende deutsche Generation die schwere Verantwortting, !i;_ ifue Vorfahren auf sich geladen, begreifen werde. Alle Blätter heben die Notwendigkeit hervor, daß die Alliierten fest Zusammenhalten, da die Feinde sonst die Bedingungen abschütteln möchten. Man müsse dem zuvorkommenden Gebaren, das die Deutschen nach der Unterzeichnung zeigen würben, mißtrauen. _ Das sozialistische Blatt „La France Libre" meint, die Deutschen seien doch merkwürdige Revolutionär», ta sie nocb bei der Unterzeichnung den Kaiser und die preußiiche Militärkaste vor dem Ueteil der Weltgeschichte >ctt?,z wollten. Das „Echo de Paris" empfiehlt, daß England und Amerika die Haltung Deutschlands mit der Haltung Frankreichs bei der Katastrophe vor '50 Jahren vergleichen möchten
Die Aufnahme in London.
mz. Amsterdam, 24. Juni. Reuter meldet aus London: Die ^Nach sicht, daß die Deutschen der Unterzeichnung ^ zustimmten. wurde in London ruhig ausgenommen. Es wurden keine Kundgebungen veranstaltet.
Ein Aufruf an das deutsche Volk.
inz. Berlin, 24. Juni. Reichspräsident und Reichsregierung ichteu -»men Aufruf an das d e u t s ch e V.) I f, tn dem es heißt •
Die Reichsregierunq hat mit Zustimmung der Ratio- nalvcrsammlunq erklärt, den Frwoensvertrag zu unterschreiben. schwersten Herzens, unter dem Druck der rücksichtslosesten Gewalt, nur in »de»! nnen Gedanken, unserem wehrlosen Volk- neue Kriegsopfer und Hunger- qnalen zu ersparen. D e r F r i e d? i st a e s ch I o s s e n. Nun wahret und sickjert den Frieden. Das erste Erfordernis ist Vertragserfüllung ?sebe Anüreu- gung muß an die Erfüllung di-s-z Berti ages gesetzt werden. Soweit er ausführbar ist, muß er ausgeführt werden. Das zweite Erfordernis ist Arbeit. Die Lasten dieses Friedens können mir nur tragen, wenn keine Hand müßig ist. Für iede nicht erfüllte Leistung können die Gegner mit Vormarsch. Besetzung oder Blockade antworten. Wer irbeitet, verteidigt den heimischen Boden. Das dritte Erfordernis heißt Pflichttreue. Wie wir trotz aller Gewissensnot ans dem Posten geolieben sind, so muß es jeder einzelne machen Der Soldat, und zwar Offizier, Unteroffizier lmd Mgnn, der Beamte, jeder muß um dem Ganzen willen seiner Pflicht treubleiben auch in diesen bösesten aller bösen Tage. Man zwingt uns, Deutsche einem fremden Gericht auszuliekern. Wir haben uns bis zum äußersten dagegen gewehrt. Für die tiefe Erbitterung unserer braven Truppen haben.wir volles Verständnis, Aber wenn Offizier und Man» jetzt nicht noch fester für die innere Ordnung eintretcn helfen, .fo liefern nur nicht nur ein paar Hundert, sondern Millionen unser«? Landsleute aus, und zwar der O k k u p a t i o n, der Annerion und dem Terror. Deutschland mutz lebensfähig bleiben. Obne innere Ordnung keine Arbeit! Ohne Arbeit ' keine Vertragserfüllung > Ohne -Vertragserfüllung kein Friede, 'andern Wiederaufnahme des Krieaes! Wenn wir nicht alle mitheften, ist die Unterschritt unter dem Vertrage wertlos. Dann kann es keine Erleichterung, kein? Revision und k?'n schließliches Abtragen der ungeheuren Lasten neben. Was beute an Tagen versäumt wird, kann unsi-re Kinder Jahre der Knechtschaft kosten. Schon heute müssen Volk und Reaieruna an die Arbeit a-hen, ES darf keine Panse geben und kein Beiseitestehen. Es gibt nur einen Weg aus der Finsternis diest's Persraass: Erhaltung von
Reich und Volk durch Einiak-it und Arbeit. Helft uns dazu, Männer und Frauen« Der Ppicsispräsident: Ebert Die Reichsreai.erimg: Bauer. Erzberger H»rmann
Müller, Dr. David. Dr. Mäher Wrfiell, Robert Schmidt Noske, Giesberts, Dr. Bell. Schlicke.
Blätter. Sck>on in den Überschriften »errät sich das, wenn di« ,^Deutsche Zeitung" über die ganze Seite „Der Tag der Schande" schreibt, oder wenn die „Berliner Neuesten Nachrichten" ihre» Leitartikel, der in durchaus ungerechtfertigter Weise den jetzigen Machthabern alle Schuld in die Schwh« zu sch'eben sucht, „So u^hmt den Haß" überschreibt, was etwas vieldeutig ist. Die „Deutsche Tageszeitung" schreibt nur noch von einem „E»zberaer-Frieden", womit sie bis zu einem gewissenGr.id recht bat. Ihre Überschrift lautet: „Deutschlairb ist tct". ^Der N ichtiaste Absatz in dem von dem Grafen Revent- low verfaßten Artikel lautet: „.Im übrigen muß man nu«
wiederholen und immer wieder die deutschdenkenden Deutsckie« zur Tätigkeit und Sammlung ausrnfen. Ganz besonders gilt tW? a.:± für die Erhaltung lebendigen ZusammenbangS mit all den Deutschen, welche nun im Osten und Westen noch schwereren Zeilen entaea-naehen als die deutsche Bevölkerung rer übriaen T-il« de? Reichs."
In der „Post" beißt es als Überschritt: „Die Schmach besiegelt!" Die „Tägliche Rundschau" macht den gleichen Fehler, wie d:e anderen ihr nahestehenden Blätter, und unternimmt eine Hetze o-oen d:e Sozialdemokratie und das Zentrum, ab- wobl von allen Seiten in der Nationalversammlung betont worden ist. daß man für die ehrliche Überzeugung der anderen, ganz gleich, ob sie zvm „Ja" oder „Nein" führte, Achtung habe» und zeigen i'elle
Der Aitikcl der „Kreuzzeitung" ist „Finis Garmariiae'' nberschrieben. und es heißt darin u. a.: „Deshalb ist cs unsere Pslickt. den alrcn Preußengeist, den weder unsere Feinde noch die Niedcrlra.'bt revolutionärer Staatsgesinnung vernichten kann, we:tcr zu pflegen AuS ihm wird d'e Rettung der Nation geboren Weeden. Unser« Feinde haben den Haß gcsät. Wir werden dies?? Samenkorn pflegen, bis das Volk sllrrk gs- nug ist, d>e eutebrenden Fesseln wieder abzustreifen." Der „Brrl. Lokal.-Anzeiger" schweigt völlig.
Ebenso vermeidet es di« „Deutsche Allgemeine Zeitung" irgendwie Stelluno zu nebmen. Ziemlich nichtssagend ist dev Schluß ibres Berichts, der wohl als Meinungsäuszer.ing ge. deutet werden kann: „Ein neuer schwerer Arbeitstag bricht an. Es ist bisber nicht deutsche Sitte gewesen, solchen Tag mit mußwvm streit zu beginnen. Wir wollen an der Gewöhn, heit tr.btiaen Handanlegens festhalten in der Hoffnung, eines brm Getzuhl der Detteiung auf diese Stunde zuruckb.ick?« zu könren, in der wir das Ärgste erdulden muß» fern, was je die Geschichte der Völker gesehen hat."
Auch die „Vosüsche Zeitung" beschränkt sich auf ei« Weimarer Stimmi vgsbild. Im „Berliner Tageblatt" findet sich felgendes Bild Erzberpers während der gestrigen Sitzuna- e/n diesem Moment allgemeiner Ratlosigkeit, die auf den Außenstehenden nicht gerade erhebend wirkte, saß Harr Matthia-- Erzberaer der neue Finanzminister und Rechen- kunstler, und .rechnete mit und ohne Logarithmentafeln die Stnrimenvcrhn.tniffe bc: allen Parteien bei einer nochmaliae» Abstimmung über den FriedenSvertrag ans. Er kam schweiß, triefend zu dem Erge-bnis. daß ein neues Votum das Ergeü» ms mir vielleicht nur einer einzigen Stimme Mehrheit durch-' .-M diese Gefahr, die womöglich ihn auch sein neues Ministerium gekostet hätte, wollte er es nicht ankom" wen lassen und so versuchte er es mit einer neueü Steuer- drlhung. Zunächst mußte seine eigene Partei, das Zenttum. neues Gettqe^ geschoben werden. Das war gcwrß
Berlin, 24. Juni. Truppen des Garde- Kavallerieschützenkorvs trafen gestern vor- mittag beim Zeughause ein. halten die 1870/71 und 1814 eroberten französischen Fahnen heraus und verbrannten sie vor dem Denkinal Friedrichs des Großen. Die Verbrennun-st der Fahnen ist Gea?n- stand einer Untersuchung durch das Krieasministe- rium. Das Garde-Kavalleri?schützenkorvs hat auf An- ardnuna der voraes"vten Behörden ebenfalls Nack'for» schlingen nach den Tätern..tznaestellt. Ob die Täter er- mittest werden können, ist ttb.' ttg.rlrch, da keiner der Beteiliaten Abzeich-n ttiig Pafianten wollen beob- achtet haben, daß Offiziere und Mannschaften in "men, Automobil dovonaefabren nnd. Die Kommondonfijj- Berlin konnte nicht mebr -rnnveisen. da die ausge^chicklen Patrouillen an dem Denkmal erst eintrafen, als die Fahnen bereits verbrannt waren.
Die deutsche Presse zur UntsrzeichnunF.
Der Ton i«r Berliner Presse fit je nach Temp». rcnuent und Parteistellung verschieden. Am schärfsten drücken sich jeistveistündlich die Blätter der Rechten cru§ und unter
dymeu wieder ganz besonders die alldeutschen schwerrndustriellen
wend,g :st. um d-ese Mißgeburt der Friedensoedingunge»
die, militärische.
Die rheinische Frage. . .
Der rheinhesiische Prodi,iziallandtag und die Rheinische Republik.
, r ''!5"" 3 ’ 23 mr uni ; bet Tagung des Provinziallandtage» BmJnS ftjü Mainz nahm das Mitglied de»
PcovinzralanSschusseS, Rechtsanwalt Dr. Schreiber sMain»,
f Ausführungen im Hinblick auf die Errichtung
der Rbeiu'.chrm Republik das Wort. Er meinte u. a., daß w'r klar darüber fern müßten, daß wir erst am Anfang einer Entwicklung stunden, die die Folge des verlorenen Krieges uud ^s Friedens jein würde. Erhebliche Umwälzungen w,ct- ""r stünden noch bevor. Man müsse
dre Arigen essen halten, um nicht überrascht zu werden, ha es sich, besonders bei Rheinhessen, um eine Frage unserer ganzen Zukunft handle. Die Lage der rheinhessischen R-gl»
rlü^ I el fr en |: -® ie Verbindung mit Darmstadt sei er- ' sckm crt und der C-nfluß Darmstadts auf Rheinhessi.-n liege in Zukunft. Die Darmstädter Rogierring babe durchaus nicht,das Verständnis sur die schwie ige Lage RheinheffopZ und rur unjere jetzigen und zukünftigen Nöte. Wenn dis starke Strömung, die dahrn ^-els, daß die R b e i n - ande ibr Schicksal in die eigene S and näbmnÜ ^7^auch Hessen unmittelbar berührt. In dem Augew!* blick durfte man aber nicht unvorbereitec und tatenlos da- stehen. ±ex RedneTbeantragte daher die Bildung einer Kor^ Mission, die aus Mitgliedern des BrovinzialauSschuffes be- soll, he mit der Bevölkerung und den politischen Vor- htttn-.sien nagere Fühlung haben. Dtt Kommission soll der dernnigen rheinheffijchen orientierend ^und beratend mt
^ Pwpinzialdirektor Geheimrat
Best, erwiderte, wenn d,e Bildung einer solchen Kommiffsow notg> scheine, weroe ec dem Provinziallandtag eine Vorlage '; < l ( t£ n V E» genüge für jetzt, die Anregung dem Provinzial» auoschup als Material zu uberweisen. Im übrigen vecoreu»
