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Dienstag 27. Mai 1919.
Morgen-Ausgabe.
Nr. £32. • 67. Jahrgang.
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DelSe Beöingnnoe» Finü UNnneWar?
SVS Mitglied der doutschen Fr'edcnSdelegation Reichs- Minister G i c s b e r t s, der aus Versailles zur Berichterstattung in Berlin eingetroffcn ist. schildert in der „Deutschen Allg. Fist-" die H a u p t bedingungen. b»ie den Friedens- veil rag für uns unannehmbar machen. Er schreibt u. a.:
Deutschland muh sein nationales und wirtschaftliches Eigenleben, seine Souveränität und Srlbstän - digke't als Staatswesen unbedingt retten. Ein Vertrag, der uns des u:cht ermöglicht. ist unerträglich und uncrsülllwir.
Die Finanz- und W i r t s ch a f t s k o m m i s s i o n e n, die unsere Wirtschaft und uivser Finanzleben kontrollieren sollen, die sluteruationalisieeu-ug unserer Flüsse ufw. sind Bestiinmunge», d:e sich mi! dem demokratischen Staatswesen nicht verein hier. lassen. Es nniß dcskfutb versucht werden, die Enteilte zu überzeugen, dah diese unser Volkstum und unsere Nab.aii ansreizeieden und bedrückenden Bestimmungen aus dem Beitrag hcrauskömmen „nifsen. Garantien für die Durchführung übernoniinener Verpflichtungen wird Dciutschland reichstich in anderer Form zu stellen vermöge».
E»n Völkerbund ohne gleich berechtigtes Deutschland kan» auf diesen Ehrennamen nicht Anspruch machten. DeÄ>alb müssen die Bemühungen fortgesetzt werden, dah Deutschstand gleichberechtigtes Mitglied des Völkerbundes wird.
Wenn Deutschstand die von chm anerkannten Verpflichtungen zur Wiedergutmachung der zerstörten Gebiete Belgiens und Nordfrankreichs erfüllen soll, so muh chm die A e b ei t s m ög l i ch ke i t und A r b e i t s f r e i h e i t in der Well belassen werden. Der Friedensvcrtrag bedeutet den wirtschzafilicheii Ruin unseres Landes. Mit ihm ist Deutschlands Welthandel endgültig und für alle Zeiten vernichtet und unmöglich. Selbst unsere li'iiece Handelspolitik sieht nach chm unter imerträglicher Kontrolle und Beeinträchtigung der feindlichen Mächte. Die Forlnahme des Daaegekiets und Oberschlesiens bringt die deutsche Industrie in kürzester Zeit glatt zum Erliegen. Wenn die Entente von uns verlangt/dah wir unseren kinanzielien Verpflichtungen gerecht w e r de n, so jteht die Vernichtung unseres Wirtschaftslebens dazu im vollste» Gegensatz. Hier ist ein weiterer Punkt, an dem die Verhandlungen einsetzen mühten.
Der Friedcnsivcrtrag ist durchdrungen von dem Mißtrauen gegen das neue Deutschland. Auch ohne die Pestinimungen des Friedens-Vertrags hat das deutsche Volk auk Grund der Wasfeustillstandsverhandlungen eine fast vollkommene Abrüstung durchgesührt- Die militärische Schwächung Deutschlands ist so groß, daß wir irgend einen Widerstand nicht z» leisten vermögen. Die Entente dagegen sucht ihr eigenes Militärisches und maritimes Waifcnweien auirechlzuerhalten. 'Wir müsse» verlangen, dah dem deutschen Volk, das diesen Krieg stets als Verteijügungs- und nie als Eroberunoskrieg betrachtet bat, das Vertrauen entgegengebrackt wird, auf das -es Anspruch hat.
Der deutsche Gegenvorschlag.
Versailles, 24 . Mai. Tie ötsfiqcn Mitglieder des Kabinetts und dis anderen Bevollmächtigten sviuie die mit nach Spa ncrciftcit F i na >n stich v e:: ,'t ä > i d i g en sind von dort nach abgeschlosj-.-ner Bepatung znriickcickeh rr. Es hat sich ergeben. daß die in Berlin und Venaillcs geleistete Arbeit durchaus im Einklang steht. Die hiesigen Bevollmääiligten .verden in der bisherigen Weise die der Konf'trenstleititng ichon angekiindigtsn Noten übermitteln, die sich an? einzelne Punkte des Vertrages beziehen. Möglichst noch vor Ablauf der ftrift brs zum 29. d. M. wird di» allstem ei ne Denk» f c£j r i f 1 überreicht werden, die bestimmte Vorschläge an den Verband z»snini»<'ntaisen 'oll. Die bisherige Arbeitsweise hatte den Vorzug, daß einesteils die Gegon- bartci mit dem dculschm ?tgndp»,'kl vekanntgcmacht wurde und zuin anderen nn» der -Heimat arundiätzl.ch und sachlich Fühlung unterhalten werden konnte. Diese Einzclnoten können als Einleitung zu der Denkschrift dienen, auf die alsbald in »iner vom Verband zu bestimmenden Frist ein? oder »'ebrere Antworten ergehen können. Ob und wieweit dann verhandelt tvcrden wird, steht noch aus.
Berlin, 24 . Mai. Die zur Vewrechung mit der Versailler Abordnung nach Spa enft-md'en Mitglieder der Regierung sind heute noch B»rl>n zurückgelehrt niit Ausnahme des Finnnzministers Dernburg, unter dessen Leitung auch heute noch Beratungen der deutschen Fincmzdclegiertcri stattfinden. Es ist anzunehinen. daß der Text des deutschen Gegenvorschlages bis heute endgültig festgestellt und Anfang nach st er Woche dem Verbände überreicht werden wird. Bei der Un- ftennbarkeit und gegenseitigen Ergänzung der An- shrriche. die an »ns in territorialer, finanzieller und dirtschastlicher Hinsicht aestellt werden, muhte daraus Bedacht genommen werden, alle diese Fragen im Z u- sa m m ? n h a n g zu behandeln, *o daß die deutsche Antwort die Form einer uni fastenden Denlichrift angenommen hat. Uber ihren Inhalt läßt sich nur ganz allgemein sagen, daß sie auf dem NechtSboden fußt, wie er seinerzeit in der Note L a n s i n g s den einznleiten- den Verhandlungen zugrunde aeleat witrde, und den Versuch macht, den beiderseitigen Ansprüchen gereckt zu lverden. In Beantwortung des gegnerischen Frieoens- antwktrss wird die deuftcbe Denkschrift namentlich auf den Gegensatz hinwei'en, der zwilchen den sinan»
z i e l l e n Ansprüchen des Verbandes einerseits und den uns nach diesem Entwurf verbleibenden wirtschaftlichen Möglichkeiten sich miftut. einen Widerspruch, der überhaupt keine befriedigende Lösung erfahren kann. Andererseits wird die deutsche Negierung zum Ausdruck bringen, daß gewisse von uns verlangte Leistungen überhaupt nur durch eine Verständig u n g. eine g.'- meinsgiiie Arbeit beider Par'eien ausführbar werden können. Ob die deutschen Gegenvorschläge -'in williges Dhr finden werden, steht dahin' die deutsche Regierung ist jedenfglls der Ansfassung, daß sie mit ihnen eine Lösung gefunden hat, die die Möglichkeit zu weiteren -nutzbringenden Verhandlungen bietet.
-Keine Anzeichen für mündliche Verhandlungen.
Versailles, 24 . Mai. Graf Brockdorff-Rantzau hofft, das znsammenfasscnde Memoranüiun vielleicht ^clion Montag oder Dienstag. ledcnfglls vor Ablauf der Frist, fertigzustellen. Unabhängig davon iv-rden die angetün- digten Einzelnsten bis auf die über Eis i ß - L o t h r i n» g e n, die iin Gesamtentlvnrf Anfn-thnn.' finden soll, überreicht werden. Ter Graf betonte den Pressevertretern gegenüber, daß die verbreitete Meinung, als ob er nun- niehr entschlossen sei, den Vertrag i n f s e d e n Fa l l z u unterschreibe n, völlig nur einem Irrtum be- rilhe. Die Plattform der Verhandlungen sei ungenügend. Man hoffe immer noch eine andere zu erreichen. Diese Hoffnung auf mündliche Besprechu n- gen erscheine optimistisch. Auf eine Frage gab der Minister selbst »n. daß man nicht einmal von Anzeichen dafür sprechen könne.
Präsident Fehrenbach über die Lage.
Berlin, 25. Mai. Der Präsident der deuisckwn National- versaw.inlunp Fehrenbach »ab dem Verirrter der ..K. Volksztg." folne: te Erklärung ab: Nach eir.er Miite-lung der Negierung ist es auspeschlcssen, dah ver Mitrwcch, den 4. Juni, irgend eine weitere Sitzung des F r i e d e n ö a u s - lchusses der Ncrionalversammlung stattfindeu kann. Ju- solgedesien sind alle Sitzungen abgesagt worden. Die meisten Abgeordneten, die bis jetzt noch in Berlin waren, reisten nach Hause. — Präsident F ehren back verlieh beute nachmittag Berlin. Er war der Auffasiung, dah. falls die deutsche» Gcaenvorschlrge rückt eine geeignete Grundlage für die Ver- bandlungen bilden unk die Unre schrift unter den Fcicdens- »ertrag von DcuEckland nicht geleistet werden kann, grohe p o t > t i k ch e Arbeit, besonders von der N a t j o n a l v e r- s a m m l li n g zu leisten sein wird. Die Reichsregierung nimmt an, dast am.Mittwoch, möglicherweise am Dienstagabend die deutschen Gegeiworschläge in Versailles übergeben werden können.
Die Kolonialfrage.
mz. Berlin, 24. Mai. Di? Kolonialfrage beim F i i e d e n s s ch l u ß war Gegenstand einer Sitzunff?die heute nachmittag linier dem Vorsitz des soeben aus Spa zurückgckehrten Ministers Dr. Bell und in Anwesenheit zahlreicher Vertreter des kolonialen Wirtschaftslebens, vor allem auch l.inaiähriaer Ansiedler aus den Schutzgebieten 'elbst :m großen Sibliiigssaal? des Neichskolonialministeriums stattfand. Bell gab ein Bild von den Verhandlungen in Spa. Geheinirat Tr. Nuppel, der aus Versailles eing-'troffen war. berichtete über die dortige Lage. Im Veftanfe der längeren Aus- , spräche, an der u. a. der Gouverneur von Deutich-Süd» wesrafrika, Dr. Seitz, teilnahnt, kam die Entschlossenheit. Deutschlands kolonialen Rechts st and- Punkt aus der klaren Gnindlage des Wilsonschen Pro» gramms bis zur letzten Stunde mit allem Nachdruck zu verfechten, zu starkem, einmütigen Ausdruck. Tie kolo- nialen Forderungen wurden als einen integrierenden Teil der deutschen Friedensvorichlgge an die Entente be- zeichnet. Bell erklärt», daß »- sich 'ür den Fall, daß cs zu s a ch l i ch e n V ? r h -i n d l „ n n e g mit den G e g- ne rn komme, leden Augenblick bereit halt», mit einem erweiterten Kreis kolonialer Sachverständiger nach Ver- sailles zu fahren.
Zur Neuregelung der Nheinschiffahrt.
mz. Amsterdam, 25. Mai. „Nieuwes van den Dag"- schreibt in ibrem Leitartikel über di? geplante Stuttqe- l" ng der Nheinschiffahrt: Die inkernationale Kon. trelle übe: !ie Waste w-eee im allgemtinen ist gut und schön aber dann muh sie auch wirklich international s-u: und darf l ickt auf die Kombination von Siegern beschrä.ikt t leiben, die eben stark genug ist. um gegebenenfalls die in erster Linie am Handelsverkehr Fntcreffierten zur Seite -t-t drängen und e-n paa: Freunde dafür zu bevorzugen. Fr-n>- reich erhält das Recht, dem Rhein -ur Sveisung der bereits angelegten oder noch anzulegenden Schiffabrts- und Bewässe- riing-kanäke oder auch zu anderen Zwecken Wasser zu e,t- stohcn. Belgien wird stür die Speisung de? Rhein-Maas- Kanals ein ähnliches Recht hoben. Dieser Kanal hat aber keinen anderen Zweck, als die Schelbe mit dem Rhein zu veo- binden und den jetzt iiber Holland gehenden Handelsv----»chr nach Antwersun ctmlenken. Dis Blatt findet es äußerst bedenklich. dah es der Zentralkommiision zur R-visinn des Mannheimer Vertri-geS freistehcn wird, ihr Recktsgebiet auch aus Seitenkanäle auS-udehnen und auf Fahr innen, wodurch die xanze niederländische Schiffahrt der Willkür Frankreichs
cder Belgiens untergeordnet würde. Sollte man wirklich versuchen. Holland einen derartigen Vert.ag ohne wesentliche Abänderunge» aufzudrängen. so würde die Antwort der Niederlande nur die ^ein, dah er unannehmbar ist.
Italien und die Vcrtragsuntrrzkichnung. mz. Versailles, 24. Mai. Dem „Matin" zufolge stehen die offiziösen Verhardlv.vgen, die durch Oberst House vermittelt werden, iwgeullicklich felgei'dermahcn: Italien
wird den Veürag mit Deutschland und Österreich unterzeichnen, ohne seine Unterschrift von der Regelung der ?>driafrage abbängig zu matficn, Es wünscht zu einer Eiiiigviig niit Wilson zu gelangen und ist zu weitgehenden Konzessionen in Dolmolicn und zur Annahme eines inter- nationalisicrten Svndelrogtmes für Fiume beieit, wofern der Grui-dstih seiner Souveränität dortselbjt durch gewisse Dls» positioneu durchgesührt uird.
Die türkische Frage.
mz. Versailles, 25. Mar. Die Abendblätter melden, Wilson habe im Verlaufe der letzten Beso.echnngen des Viecerrates über die türkische Frage seine Befürchtung nicht verheimlicht, dith der amerikanische Senat 'ich dem wider- setzen werde, dah die Vereiiügten Staaten das ganze Mandat füg Koustautinopel, A.menien und Anatolien übernähmen. Daraufhin habe man ein K o m p r o m i h vocgeschlagen, demzufolge die Türkei in Europa Konstantinovel und einen schmalen GebietSstrrisev sowie eine beschränkte Zone in Kleinasien behalten soll und ihre Unabhängigkeit anerkannt weide. Diese Lösung könne auch Staaten Genugtuung geben, welche die Aufieilung des türkischen stleiches nur; mit Mihbehaoen ansehen würden.
mz. Versailles, 25. Mai. Das „Echo de Paris' meldet aus .Konstantinopel: Das neue türkische Kabii-ett »ro
te st i e r t c bei allen alliierten Mächten gegen die Besetzung Smhrnas durch die Grieckw». Aus allen Teilen Anatoliens laufen bei der Regierung Protcsttelcgramme eiir. Fm ganzen Wilajet Smyrna werden Protestve Sammlungen orgavisieit. Die Bevölkerung wurde aufgefocdert. sich freiwillig zur Armee zur Verteidigung der nationalen Rechte zu stellen. Fn Konsti>ntincpel herrscht Ruhe. Zahlreiche türkische Geschäfte Windei, geschlossen. Die Straßen und die beherrschenden Punkte der Stadt sind von Truppen besetzt. Eia starker Kontrolldicnst ist eingerichtet worden.
Das russische Problem.
mz. Be-sailles, 25. Mai. über die Anerkennung der Regientng des Admirals K o I l s ch- o k erzielte der Viererrat auch gestern noch keine Einigung. Das ..Journal ' hebt hewor. daß man noch nickt wisse, welche Regierung Koltschak vertiete, und daß seine Anetkeiinr'ng als Oberhaupt einer arohruffis.ben Rcgicrnng sofort den Einspruch der rustiscken Regicri.r.gen in Jekatciinodar und Archangelsk Hervorrufen würde. Der .Petit Parisien" will wiffen. dah der Viererrat sich vorläufig nur dahin getimgt habe, daß keiner der alliiecten Staaten allein handle.
Eine Protestnote des Hriligen Stußls. mz. Rom, 24 Mai. Der „Osservaiore Romano" veröffentlicht eine Plotestnote gegenüber der Unterstellung, dah der Heilige Stuhl die Mittelmächte begünstigt habe. Die Tätigkeit des Heiligen Stuhls habe sich —sagt das Blatt — ständig den Enteiitcmächten und insbesondere Belgien, Italien und Frankreich! günstig gezeigt. _
Die Auslvcifting Frisst,Hauers, mz. Paris, 2». Mai. iHavas.) Laut „Petit Paristen*' wurde Ftisckhnuer ausgewiesen, weil er im Laufe eine? Besuches im Schlösse von Saint Germain zu entweichen versucht hctte Dos Blatt vermutet, dah er die Abncht gehabt habe, sich nach Paris zu begeben, um den FriedensverEag mit gewisser Personen zu bcsvrechen, mit denen er vor dem Krieae in Beziehungen stard. Er habe durch deren Vermittlung M'lderungen in den FriedenSbedingungen zu erreichen gehofft.
Eine neue InstandSsetzunaSkommiss'on. mz. Paris, 25. Mai. Man ist zur Bildung einer neuen Jnstandssetzungskommiffion geschritten. Es sind ernannt: Für die Bereinigten Etavter die Herren Norman Davis, Lamont. Deullc und Mac Cermitt: für England: Lord Con- liff, Summer. General Smiits und Kehncs; für Frankreich- Klotz. Louchcur, Tardicu, Jouasset; für Italien: Crcspi und Dameglito . '
Deutsches Reich.
Berlin, 25. Mai. Eine Reihe von wichtigen S^euer- gesetzcn ist vom Reicksamt des Innern fertig.,«stellt und hat die Zustimmung des Kabinetts gefunden, so daß sie nunmehr an den StaatenauSschuh und an die Nationalversammlung geleitet werden kann Unter diesen Sieuergeseyen sind ncb-m ernrgeu kleineren Gcsctzcn als besonders wichtig zu neuen eine Vermöge u s z uwackssi euer, welche die K-,bre 19,6 bis ,9,8 umfaßt, eine Ver mögensabgabe für das letzte Kriegrwhr. die Erbschaftssteuer sow-e eine Erhöhung der T a b a k. und Z u ck c r st c u e r. Die weiters -steneraesetzgebuilg -st natürlich in höcisstem Maste abhängig von den Bedtrgvngen des Frictenövertragcs. der als Forde- estLnfti feflt,' 16 Cl,l£ Hypothek auf die deutschen Reichs-
