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Steuerveranlagung für das Stenerjahr 1919.
Auf Grund des 8 25 des Einkommensteuergesetzes wird hiermit feder bereits mit einem Einkommen von mebr als 3009 Mark veranlagte Steuerpilicht ge im Stadtkreise Wiesbaden auigesordert, die Steuererklärung über sein Jahreseinkommen nach dem vor- gesckriebenen Formular in der Zeit vom 4. Januar bis einschl. 20. Januar 1819 dem Unterze chneten schriftlich oder zu Protokoll unter der Versicherung abzuaeben, dass die Angaben nach bestem Wmen und Gewissen gemacht sind. Tie oben bezcickneten Steuer- vilichtigen sind zur Abgabe der Steuererklärung vervslichtet. auch wenn ihnen eine besondere Aufforderung cder ein Formular nicht zuaegangen rit.
Wer die Frist zur Abgabe der,, ihm obliegenden Steuererklärung versäuni>. hat gemäss 8 31, Absatz 1, des Einkomniensteuergesetzes neben der rm Veran- laaungs- und Rechtsmittelversahren endgültig seit- gcsebten Steuer einen Zuschlag von 5 Prozent zu derselben zu entrichten. , ,
Wissentlich unrichtige oder unvollständige Angaben oder wissentliche Verschweigung von Einkommen in der Steuererkläruna sind im 8 72 des Elnkommen- steucrgesctzcs mit Strafe bedroht.
Die Einsendung schriftlicher Erklärungen durch die Voss ist zulässig, geschieht aber aus Gefahr des Absenders. Mündliche Erklärungen werden während der Dienststunden nur von 8 bis 12 Uhr vormittags in dem Amtsaebäude des Unterzeichneten: Friedcich- strasse 32. zu Protokoll entaeacngenommen.
Wird die Angabe zu Protokoll vorgezogen, so emvficblt eS sich, vorher die erforderlichen Zahlenunterlagen und Berechnungen aus besonderem Bogen zusammenzustellcn und diese Zusammenstellung und die Belege dazu mitzubringen. Aber auch im Falle einer selbsigesertigten Erklärung wird zur Vermeidung von Rückfragen dringend empfohlen, die den Angaben der Steuererklärung zugrunde liegenden Berechnungen an der dafür im Formular bestimmten' Stelle lSeite 3 u. 4) oder aus einer besonderen Anlage mitzuteilen.
D e Veranlagung zur Ergänz-,ngsstcuer erfolgte im Jahre 1917 für drei Jahre, also für die Zeit dis zum 31. März 1920.
Gemäss 8 71 des Einkommensteuergesetzes w-rd von Mitgliedern einer in Vreussen, Hellen. Sachsen oder Livve-Detmold steuervst chtigen Gesellschaft mit beschränkter Haitunn derjenige Teil der auf sie veranlagten Einkommensteuer nicht erhoben, welcher auf Gewinnanteile der Gesellschaft mit beschränkter Hastuna ent-ällt. Diese Vorschrift findet aber nur auf foldie Steuervflicht ge Anwendung, welche eine Steuererkläruna abgegeben und in dieser den von ihnen emviangenen Gesckästsaewinn besonders bezeichnet haben. Daher müssen alle Steuerpflichtigen, welche eine Berücksichtigung gemäss 8 71 a. a. C. erwarten. mögen sie bereits im Vorfahr nach einem Einkommen von mehr als 3000 Mark veranlagt ge- wEen sein oder nickt, binnen der obenbezeichnetcn F^ist ein« die nähere Bezeichnung des empfangenen GeschästSaewinnS aus der Gesellschaft mit beschränkter Haftung enthaltende Steuererklärung einreichen.
Die vorneschriebenen Formulare zu Steuererklärungen werden von Ende Dezember ab durch die Posi zuacsandt.
Alle Briefe bitte lediglich zu adressieren: An den Herrn Vorsitzenden der Veranlagungs-Kommission für den Stadtkreis Wiesbaden, hier. Friedrickstr. 32.
Es wird ersucht, in allen Eingaben die Wohnung knickt Laden. Werkstatt. Kontor usw.) und die dies seitwe Kontrollnummer anzuaeben. *
Wiesbaden, im Dezember 1918.
Der Vorssvende der VrranlagunqS - KommTsio«
für den Stadtkreis Wicsbadcn. Dr. Reinhardt.
Bekanntmachung.
Streng rituell lebende jüdische Haushaltungen, die statt Margarine rituelles Fett zu beziehen wünschen, müssen die bei der Kartenausgabe erhaltenen neuen Feltkarten und Gegenkarten vor Anmeldung in den Vuttergeschäftcn zunäckit im israelitischen Gemeindebiiro, Einser Strasse 6, bis zu>m 16.. Januar gegen Fettbeschränkungskarten Umtauschen. Der Umtausch erfotqi nur vormittag? von 9—1 Uhr gegen Vorlage des Hausbaltsausweises. Wiesbaden, den 8. Jan-ar 1919. F253
Der Vorstand de r Israelit schen Kultusgemeinde.
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Zugverkehr Mainz-Wiesbaden.
Ab 6. Januar 1919 wird der Zugverkehr zwischen Mainz «ud Wiesbaden wieder ausgenommen. Es verkehren folgende Züge:
Pz. 629 Mainz
„ 1623W ..
„ 637 »,'
„ 1635W „
,, 635 „
„ 16671V f,
„ 1675 .. •
„ 651
„ 1681
„ 161 .W Wiesbaden „ 640
„ 666 „
16401V „646 „ 16541V
„ 652
„ 1668
„ 1676
ab 630 vorm. Wiesbaden an
7°» „
7 « ..
1220 nachm. „
12«
62° „
»22 „
M ..
10J
603 728
1137
1218 138 2W
vorm. Mainz
nachm.
647 vorm. 7» „
8°4 „
1237 nachm.
I 04 „
6L „ «12 „ € « 1022 „
620 vorm.
W.-E.-Z.
6«
9>2
7 18 ..
1134 ..
12*5 nachm. 1“ ..
304 „
5‘3 „
645 „
Zug 1676 dient in erster Linie der Urlauberbeförderung und ist für Zivil- rcisende sreigegeben.
Die Züge 629, 637, 635, 651, 640, 666, 646 und 652 verkehren ab und bis Weiterstadt. . F169
Mainz, den 5. Januar 1919. Eisenbahndir Ition Mainz.
Genehmigt am 4. Januar 1919 durch die Unterkommission des Bezirks Mainz in Mainz-
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Den Mitgliedern der Innung zur Kenntnis, dass Herr Hch. Neujahr. Kirchgasse 7. die Geschäfte als Obermeister wieder übernommen und seine Sprechstunden auf nachmittags von 5 — 7 Uhr festgesetzt hat. V 310
Hochachtend!
Der Vorstand.
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