ZnteHigevz Blatt der freien Stadt Frankfurt. ----—agSf8S»=———--------
(ErpeditionS. Comptoir hinterm Römer, im Clesernhof, Lit. J No. 169.)
” ^U^ienstag, den 3. November 1840.
Preis: st. 3. für'S Jahr, fl. 1. 30 fr. für'S halbe Jahr: Vorausbezahlung.
E i n r ü ck u n g S g e b ü b r e n: 6 fr. für die ganze, 3 fr. für die gebrochene Zeile.
Bekanntmachungen.
Versteigerungs-Anzeige.
Dienstag den 3. und Mittwoch den 4. November, Vor - und Nachmittags, werden -auf freiwilliges Anstehen nachbemerkte Mobiliargegenstände, als: 5 Paar goldene Ohrringe mit Rosetten und Granaten, 2 goldene Ringe mit Rosetten, 1 silb. Pendeloque mit Rosetten, 6 goldne Ringe, 1 goldne Uhr mit goldnem Schlüssel, 4 Schnüre Granaten, filb. Löffel, Leuchter, Salz- und Zuckerschaalen, 13 silb. Schaumünzen, 2 silb. Schuh- Schnallen mit Gold rc.; ferner: 1 Sopha, 9 Stühle, 1 Commode, 5 div. Tische, 2 Spiegel, 1 Sessel, 4 div. Schränke, 1 eiserne Gcld-Caffe, 2 Bettladen, Bettung, Tisch-, Bett- und Handtücher, Deckbelt-, Kissen-, Sopha- und Sluhl-Ueberzüge, Servietten, Schürzen, Säcke, Plauen, Vorhänge, Küchengeschirr, Porzellan und Glaswerk, 2 Fraucu-Mäntel, 17 div. Frauenkleider, 6 ShawlS, Jacken, Unterröcke, Sack- und Halstücher, Hemden, Strümpfe rc., 2 Tisch-Teppiche, 6 Waschmahnen, 9 Körbe, 1 seidener Regenschirm, 5 Kasten rc., in der Behausung Lit M No. 7, in der Fahrgasse, Eck der Fischergasse, gegen gleich baare Bezahlung öffentlich an den Meistbietenden versteigert.
______________________________________________________C. Belschner, Ausrufer.
Versteigerung von zwei in der Schnurgaffe liegenden Behausungen.
Freitag den 6. November, Nachmittags um 3 Uhr, werden in Gemäßheit verehr- Uchen Dekrets des Hochlöbl. Stadtgerichts vom 24. August d. I., als auch auf freiwilliges Anstehen, die in der Schnurgasse dahier liegenden und mit Lit. H No. 56 und 57 bezeichneten Behausungen zusammen in den Häusern selbst öffentlich an den Meistbietenden versteigert.
Vorgedachte beide Behausungen können bis zum Versteigerungstermine täglich von Kaufliebhabern besehen werden. C. Belschner, Ausrufer.
Fein und täglich frisch gestoßenes diesjähriges
grünes und gelbes stanzösisches Senfmehl, so wie neuer süßer
Mostsenf in längst anerkannter Güte,
bei Lorenz Friedrich Steitz, Lit. M No. 182, Markt.