Einzelbild herunterladen
 

Intelligenz-Blatt

der freien Stadt Frankfurt.

(Erpeditions-Comptoir Hinterm Römer, im Cleftrnhof, Lit. J No. 169.) "^M 26. Samstag, den 29. UebHar 1840.

ch - Bekanntmachungen.

Versteigerung von Mobiliargegenständen.

Mittwoch den 4. und Donnerstag den 5. März, Vor- und Nachmittags, werden in Gemäßheit verehrlichen Dekrets des Hochlöbl. Curatel-AintS vom 10. Januar a. c. die zum Nachlaß des hiesigen Bürgers und Weinwirths Herrn Johann Michael Claus ge­hörigen Mobilien, alS: 1 goldene Revetiruhr mit goldener Kette, 2 goldene Pettschaften und 1 goldener Schlüssel, 14 diverse silberne Löffel, 2 Cylinder, S Commoden, 2 Sopha, 48 Stühle, 2 Waschtische, 4 eichene Tische, 3 Nachttische, 1 Spieltisch, 3 Brandkisten, 11 Spiegel, 2 Kleiderschränke, 1 Geräthpresse, 1 Uhr in schwarzem Holz, 24 Bettladen, Bettung, Tisch-, Hand- und Betttücher, Deckbett- und Kissenzüge, Vorhänge, Schürzen, Servietten, Kleidung und Leibgeräth, Küchengeschirr in Kupfer, Zinn und Eisen, Por- zellain, 4 Gemälde, 1 Barometer, 20 Waschmahucn, 4 Waschbütten ic. in dem Vergau- tungszimmer gegen gleich baare Bezahlung öffentlich an den Meistbietenden versteigert.

C. Belschner, Ausrufschreiber.

Die in der heute stattgefundenen Verloosung der zur Rückzahlung bestimmten Thea­ter-Obligationen d. d. 1. März 1828 sind nachfolgende Nummern:

Lit. A. No. 31. 46. 64. 66. 68. 87. 90. 104. 117. 130. 132. 137. 152. herausgekommen. Es werden daher die resp. Inhaber dieser Obligationen hiervon be- wachrichtigt und zugleich aufgefordert, den Betrag dieser Obligationen am 2. März l. J. hei dem Theater-Cassirer, Herrn Behaghel, gegen Rückgabe der Original-Obligationen und dazu gehörigen Coupons zu erheben, indem die Zinsen obiger zur Bezahlung be­stimmten Obligationen nicht weiter als bis zum 1. März l. J. vergütet werden.

Die am 1. März l. I. fälligen jährlichen Zinsen sämmtlicher Theater-Obligationen sind vom 2. März l. I. an gleichfalls bei dem Theater-Cassirer zu erheben.

Frankfurt a. M., den 11. Februar 1840.

___________________________________Von Tbcarer-Comitâ's wegen.

Die aus Veranlassung und Kosten des ev. lutherisch kirchlichen Gemeindevorstandes gedruckte

Gedächtnißpredigt bei der letzten Gottesverehruug in der Hospital- kirche zum heil. Geist, Sonntag, 16. Februar 1840,

ist für 6 kr. bei Herrn Buchhändler Joh. David Sauerländer zu haben. Da der Ertrag für den lutherischen Almosenkasten bestimmt ist, so werden auch Gaben über den angesetzten Preis mit Dank angenommen.