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Jntelligenz-Blütt

der freien Stadt Frankfurt.

(Trpeditions * Comptoir auf dem kleinen Hirschgraben F. 77.)

Nro- 23. Donnerstag, den 20. März 1834.

In dieser, so wie in der Geleits- und ersten Meßwoche, werden die uteUigenzblattcr dreimal — und "zwar Dienstags, Donnerstags und ramstags — ausgegebcn.

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Bekanntmachungen.

Da die Ausbesserungen und neuen Anpflanzungen in den öffentlichen Anlagen um die Stadt nunmehr vollendet sind, so zweifelt man nicht, daß dieselben, so wie bisher, auch ferner von Jedermann werden geschont und in dem wohlgepflegtenZustand erhalten werden.

In dieser Hinsicht wird daher besonders erinnert:

1) sich des Abbrechens jeder Art von Zweigen und Blumen oder sonstiger Beschädigung der Gewächse, so wie auch des Betretens der Grasplätze und Einfassungen, durch­aus zu enthalten; auch werden die Dienstherrschaften besonders aufgefordert, ihren Mägden ernstlichst einzuschärfen, nicht zuzugeben, daß solches durch die ihrer Auf­sicht anvertrauten Kinder geschehe;

2) wird das Ausheben der Nester und Fangen der Vögel aufs schärfste verboten;

3) haben die Garten-Bewohner dafür zu sorgen, daß daS ihnen zugehörige Feder-Vieh nicht in den Anlagen herumlaufe, indem die Aufseher beauftragt sind, dasselbe im Betretungsfalle einzufangen, und da

4) durch das Herumlaufen der Hunde und daS denselben eigene Scharre:: die jungen Anpflanzungen theils beschädigt, theils zerstört werden, auch die öfters in großer Zahl versammelten Kinder, welche nicht immer unter genauer Aufsicht gehalten wer­den können, Gefahr laufen, von denselben angefallen und beschädigt zu werden, so werden die Eigenthümer der Hunde ersucht, sichdeS Mitnehmens derselben aus dieser doppelten Rücksicht zu enthalten.

Gleichwie man nun durch gegenwärtige Verordnung lediglich das Fortgedeihen der öf­fentlichen Promenaden zum ferneren Vergnügen des Publikums zu bezwecken sucht, so ^ zweifelt man nicht an dessen Mitwirkung zur vollständigsten Befolgung und Ausführung derselben. Frankfurt a. M., den 17. März 1634.

__________________________________________Bau - Amt.

Freitag den 21. März, Vormittags um 11 Uhr, werden im Vergantungszimmer, in Auftrag des Löblichen Fiscalats, 100 Pfund Quasienholz, 200 Pfund Seuesblätter, 209 Pfund Wurmsaamen und 200 Pfund Violenwurzel gegen gleich baare Bezahlung an dm Meistbietenden öffentlich versteigert. 3. Mannberger, Ausrufer.