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Intelligenz-Blatt

der freien Stadt Frankfurt.

(Erpeditions , Comptoir auf dem kleinen Hirschgraden Lit. F. N*. 77♦)

Preis fl. 3 — für's Jahr, fl. 1. 30 kr. für's halbe Jahr, Vorausbezahlung. Einrückungsgebühren: 6Kr. für die ganze, 3Kr. für die gebrochene Zeile.

Nro- 10. Freitag, den 3. Februar 1832.

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Bekanntmachungen.

Wiesen-Verpachtung.

Die hiesiger Stadt zuständigen Wiesen, im Gehalt von Morg. 6, Vrtl. —, Ruth. 27, Sch. 35, in Heddernheimer Terminey, Morg. 1, Vrtl 2, Ruth. 27, Sch. 8, in Gienheimer Terinincy, zus.: Morg. 7, Vrtl. 3, Ruth. 14, Sch. 43, welche seither an Heinrich 'Diemberger in Heddernheim verpachtet waren, sollen Freitag den 10. Februar d. I., Vormittags 11 Uhr, auf unterfertigtem Amte öffentlich an den Meist, bietenden in Zeitdestand verliehen werden, wozu sich die dazu Lusttragenden, wie vorbemerkt, einzufinden haben. Frankfurt am 27. Januar 1832.

Stadt -Kämmerei.

Mittheilung und Aufforderung an ein verehrtes Publikum.

Die unter Leitung des verehrten Fraueu-Vereins bestehende Suppen- Anstalt, hinter demPredlger imDominikanerkloster, hat seit ihrerEröffnung (14. Nov. v.J.) sich so wohlthätig und zweckmäßig bewiesen, daß wir cs fürPflicht halten, ein verehrtes Publikum hierauf aufmerksam zu machen. Wir haben bis jetzt 7123 Billets an Bedürftige vertheilt, die die gute Bereitung der Suppen nicht genug zu loben wußten. Da nun nichts mehr zur Befestigung und Erhaltung der Gesundheit dient, als eine kräftige und gute Nahrung, die für eine einzelne bedürftige Haushaltung so schwer anzuschaffen ist, so la­den wir unsere verehrten Mitbürger zu Beiträgen für diesen so nützlichen als wohlthätigen Zweck geziemend ein, und sind im voraus überzeugt, in Betracht dès Winters, wo viele arbeitsame Menschen brodlos werden, manche freundliche Gabe zu erhalten, die wir auf das Gewissenhafteste verwenden werden. Frankfurt a. M., den 21. Jan. 1832.

Die Spende-Seetion des allg. Almosenkastens.

Die beliebten Mainzer oder Wormser Sparlampen sind zu haben bei Bernhard Dumont, unter der Katharinenpforte.