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Warrmngs, Anzeige.

Boshafte Vcrläumder suchen — neidisch über das Vertrauen, welches zahlreiche Götzver und Freunde meinem Gartenetablißcment schenken — die Nahrungsquellen ei­nes redlichen Familienvaters durch nachtheistge Gerüchte über seinen Wohlstand zu unter­graben.

Bei der zweckmäßigsten Anwendung geeigneter Mittel den Urheber jener schändli­chen Lügen zu entdecken, und auf seine exemplarische Bestrafung zu dringen, wird der Unterzeichnete seinen namenlosen Feind am besten dnrch doppelte Aufmerksamkeit auf seine wertsten Gäste zu beschämen streben.

Don diesem Entschluß beseelt empfiehlt er sich der ferneren Geneigtheit und dem zahlreichen Besuche derselben bestens.

- - ' ' G. D. Rosenbach zur Stadt Ulm.

E ne bedeutende Parthie kattunene Tücher 7L Viertel groß, âcht von Farbe, daS Stück a 18 kr., sind zu habeu^ in der Fahrgaffe Lit. H No. 46, gegen dem König von England über. ____________________•_______________________

Ein ganz vorzüglich englisch tafelförmiges Pianoforte auf Rollen, mir Bronze, 6 Octaven, 1 Pedal, sehr starkem vollen runden Ton, feinster Elsenbcintastatur, aus bas solideste und geschmackvollste in Mahagonyholz gearbeitet, von dem berühmtesten Mei­ster Broadwood at Zons London, ist, da die Herrschaft abgereist , um den Preiß von 22 Carolin aus der Hand zu verkaufen; der Ankauf dafür war 48 Pfund Sterling. Es wird ein Jahr für die Güte und Dauer gutgestanden. Zu erfragen bey Ausgeber dieses^ - H^zversteigerung im Kelsterbacher G emeindswald. ~

Mittwoch den 22. dieses, Morgens 9 Uhr, werden im hiesigen Gemeindswald unter freier C^ncurrenz und annehmlichen Bedingungen meistbietend verkauft:

300 Stecken Eichen- und Tannenholz verschiedener Gattung.

8000 Stück desgleichen Wellen. Kelsterbach, den 1. November 1826.

_______________________________________Der Bürgermeister Sche n ck. _____

^Jndem die unterzeichnete Stelle hierdurch zur allgemeinen Kenntniß bringt, daß die vom Herrn Joh. Schreiber jun. bisher verwaltete Eisen-Niederlage des Neuschmidter Hüttenwerks, von jetzt an, dem Herrn Otto Kolligs, wohnhaft in der großen Gallengasse zu Frankfurt a/M., übertragen worden ist, bemerkt dieselbe weiter, daß außer den bis, herigen Stuben- und Kochöfen, Potteriewaaren , jeder Art geschmiedet Groß-,. Klein- u. ! Zainhammer-Eisen, Stangen-, groben und feinen Drath , die neueste, anjetzt noch be^ fundene Einrichtung an den Stuben- und Kochöfen, welche eine Abänderung erlitten ha­ben, nicht fehlt und bittet schließlich ganz ergebens! sämmtliche Geschäftsfreunde, so wie resp, alle diejenigen, die sich von der besten Qualität und dem schönsten Abguß dieser Fa­brikate überzeugen und mit Aufträgen beehren wollen, sich gefälligst an das so ebeu^rn- geführte Handlungshaus zu wenden, wo — wie ja hinlänglich bekannt — prompte ». reelle Bedienung nie fehlt. Neuschmidter Hüttenwerk, am 6. Nov. 1826.

von Liliensternsche Hütten- und Hammer-Jnspection.

C. I s r a e l. __

So oft schmerzlich bewegt bey dem Andenken an meine vor 6| Jahren verlohrne G«t, tin, erlebte ich heute abermals eine der herbsten Prüfungen ! Meine innigst geliebte hcsft nmrgsvolle Tochter Kunigunde Caroline vollendete heute in einem Alter von 161 Jahren nach kurzem Krankenlager und in der vollsten Jugendblüthc, ihre irdische Laufbahn.

Der herzlichsten Theilnahme vieler Freunde und Bekannte an biéfcm Herben Ver, tust bin ich gewiß, und bitte sie, in der Liebe und Gewogenheit zu mir und meinem noch einzigen Sohne, auch fernerhin nicht zu eâtten. Frankfurt teil 6. November 1826.

Carl Immanuel Schmid. J 175.