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In Gemäßheit verehrst Decrets des Hochlobl. Stadtgerichts von 3. Juny, werden Montag den 4. July I. 3., Morgens um 9 Uhr, in der Münze allerley Mobilien , als Holzwerk, Leinen- und Weißgeräth , Küchengeschirr rc., gegen gleich baare Bezahlung öffentlich versteigert.

I. G. Klebinger, Ausrufer.

Dienstag den 5. July 1825, Vormittags um 11 Uhr, werden in Auftrag Sr. Wohlgeb. des Herrn Fiscals-Vicar, ein braunes Zugpferd und Schnappkarn auf dem Comödienplatz öffentlich versteigert.

I. G. Klebinger, Ausrufer.

Haus - V e r st ei g erun g.

Samstag den 2. Juli l. J. Vormittags um eilf Uhr, soll das in Sachfrnhansc» in der Lührgaffe gelegene mit Vit O No. 186 bezeichnete Haus , nebst einem Brennofen an der Stadtmauer daselbst, jedoch letzterer ohne den Grund und Boden, worauf solcher erbaut ist , in Gemäßheit vcrchrlichrn Decrets Hochlöblichen Stadt-Gerichts vom 30. Mai l. I., im Verganthungs- Zimmer öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden.

Beibe Liegenschaften können bis zum Versteigerungs-Termin täglich besehen und das Weitere so wie die Versteigerungs-Bedingungen bey Unterzeichnetem eingesehen werden.

Frankfurt a/M. den 16. Juni 1825.

Dr. Wiesen, gr. Gallengaffe No. 8.

Eliseisches Wasser, ein neues Parfüm für die Toilette

von J. M. Ciolina, Parfümeur und Distillattur in Düsseldorf.

Dieses Wasser, über dessen Vortrefflichkeit und Auszeichnung vor allen andern P rfü- merien sich die Stimmen der Kenner vortheilhaft vereinigt haben, ist in seinen Eigenschaf­ten dem KöLnischen Wasser gleich, nur wird solches von jenem in seinen Wirkungen über­troffen. Der Preiß desselben ist in Kistchen von 6 Gläser fl. 8 pr. Dutzend, ein einzelnes Glas 48 kr. und befindet sich davon wie auch von ächtem Köllnischen Wasser cle Jean Marie Farina ein Commissions-Lager bey

D. van Hees in der weißen Schlange, große Sandgaffe.

Mannheim. (Literärische Anzeige)

Der Phönir, rheinischesUnterhaltungsblatt, (für die gesunde Vernunft) welcher sich in drr^kurzen Zeit eines halben Jahres durch muntere Laune, Witz und Satyre, so wir durch die interessantesten Erzählungen und Originalaufsätze aller Art, zahlreiche Freunde, manche Feinde, aber dennoch einen großen Kreis von Lesern erworben hat, fährt den nächsten Semester fort, wöchentlich dreymal auszufliegen, und zwar in einem, sich immer erweiternden Umfange. A hat das Vergnügen, den vcrehrtichen Bewohnern der freyen Stadt Frankfurt dieses, hiermit bekannt zu machen, und fügt die Bitte hinzu, daß dieje, nigen, welche ihn (zu 2 fl. 30 kr. halbjährlich loco Mannheim) zu besitzen wünschen, Ihre Bestellungen recht bald, und zwar wo möglich noch im Laufe dieses Monates, bey dem löblichen Oberpostamte machen möchten.

Die Erpedition des Phönir.

Laden - Veränderung.

Mein Wachstuchlager befindet sich vom 1. Juny d. I. an im Hause des Herrn Schnei­der, Catharinenpforte F Y2, bey welcher Gelegenheit ich meine Wachstücher, Gicht-- und -»achstaffet eigener Fabrik zu herabgesetztem Fabrikpreiße bestens empfehle.

Philipp Hartman«.