Almanach dramatischer Spiele für die Jugend.
Dieses so eben erschienene, mit 4 illuminieren Kupfern gezierte und schön aebundenr Merkchen enthält 4 Stücke:
Das erste, die kleine Thalia, sucht als Prolog einige Vorurthekle gegen solche jugendliche Bühnenspicle zu widerlegen. Der Aufschub, das zweite, schildert einen höchst gefährlichen Feind der jugendlichen Ausbildung, und malet im Kleinen die nachtheili, gen Folgen, welche daraus entstehen, wenn man sich nicht schon frühzeitig daran gewöhnt, diesen bedenklichen Gegner ernstlich zu bekämpfen. Das folgende, das Wiegenfest eines geliebten Vaters, steht gewiß an der Spitze der erfreulichsten Familienfeste. — Man wünscht es auf eine finnige Art zu begehen. Hierzu dürfte sich dieses kindliche Schauspiel ganz vorzüglich eignen; wenigstens finden sich hier glückliche Ideen zu solcher Feyer, durch Anwendung der Blumensprache und zweckmäßiger Gesänge. Frühzeitig soll der jugendlichen Seele das wohlthätige Walten eines höchsten Wesens über unsere Schicksale ein» geprägt werden. Die hier dranwtisch behandelte wahre Anekdote, die Wege der Vorsehung, vermehrt die sprechenden Beweise ihrer wunderbaren Führung.
Diè Ausführung dieser Jugend schau spiele ist eben so leicht zu bewerkstelligen, als ihr Inhalt, der jugendlichen Fassungsgabe und dem kindlichen Gemüthe angemessen, bearbeitet wurde.
Ist für st. 1. 30 kr. zu erhalten, bey
Gebhard und Körber, Buchgasse J. 132 der Leonhardskirche über.
Äcrwandten und theilnehmenden Freunden zeige ich hiermit die heute Morgen glücklich erfolgte Entbindung meiner Fran von einem gesunden Mädchen ergebenst an.
Hatte a. d. Saale, am 30. Juny 1823.
Friedrich Ruff, Buchhändler.
Die Gläubiger der Debitmasse des Emanuel Goldschmidtfohn, oder die mit gehöriger Special- Vollmacht versehenen Anwälte derselben, werden eingeladen, die ihnen in Gemäßheit hochrichterlicher Verfügung gebührenden Antheile bey den umerzeich- neten Curatoreu in der Vormitlagsstunde von L bis 8 Uhr in Empfang zu nehmen.
Frankfurt a/M. am 5, July 1823.
I. M. Gol l. F. M. Wogau.
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Bey Lea Goldschmidt auf der Bornheimerstraße No. 17 findet man folgende bittige Artikel:
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