Beiblatt zu Nr. 247 der ,Fuldaer Zeitung'.
Sonnabend, den 27. Oktober 1883.
Eine militairische Einquartierung im Kloster der Trappisten auf Oeleuberg im Ober-Elsaß. •)
Das zu Straßburg in Garnison liegende württemberg- ische Infanterie-Regiment hatte im Ober-Elsaß, in der Gegend von Mülhausen, im lieblichen Thale der Doller Quartier zu beziehen. An der nördlichen Thalwand, auf einem sanft aufsteigenden Höhenrücken, steht das Kloster Oelenberg, welches seinen Ursprung einem von Heilwig, Papst Leo's IX. Mutter, im elften Jahrhundert gestifteten Kapitel von Augustinern verdankt. Es erlitt mancherlei Wandlungen und gehört der Zeit dem sonst in Deutschland nirgends ansässigen strengen Orden der Trappisten an. Die Manöverdislokation hatte dem Stab und einem Bataillon des Regiments das Dorf Reiningen für die in der Umgebung stattfindenden Uebungen zugewiesen. Vor dem Eingang des zu beziehenden Kantonnements wird die Truppe von den vorausgesandten Quartiermachern erwartet. Meist ist schon an ihren Gesichtern abzulesen, wie es im Orte steht, und wie ein Lauffeuer verbreiten sich ihre beim Abgeben der Quartier-Billete fallenden bezüglichen Aeußerungen. In unserm Fall lautete die Auskunft: Sowohl Unterkommen als Verpflegung in dem wohlhabenden Bauernort gut, die Einwohner freundlich gesinnt, der Regimentsstab mit dem größern Theil der Offiziere, die Musik nebst einigen Mannschaften, in Summa 18 Offiziere, 50 Unteroffiziere und Gemeine sammt 12 Pferden beziehen Quartier in dem auf der Ostmarkung gelegenen Kloster Oelenberg. Lächelnd versicherte der quartiermachende Offizier seinen jüngern Kameraden, es bekomme jeder eine besondere Zelle mit einem Todtenkopf; tröstlicher klang schon die Nachricht, die Mönche hätten im ersten Schrecken über unsere Ankunft gleich einen fetten Ochsen geschlachtet, um die besorgten berittenen Herren wurden dahin beruhigt, daß die Stallungen vorzüglich seien.
Etwa eine Viertelstunde vom Ort entfernt, steigen aus dem Wiesenland die nördlichen Hänge des Dollerthales an, auf deren sanftem Abfall das Kloster in fruchtbaren Baumgärten versteckt liegt. Es ist kein malerischer alter- thümlicher Bau, sondern hohe langestreckte Gebäude, im nüchtersten Stil gehalten, vereinigen sich zu einem unregelmäßigen geschloffenen Ganzen, dessen Mittelpunkt die eben so einsache Kirche bildet.
Unten an der mit Kreuz und Marterwerkzeug geschmückten Mühle, die schon zum Klosterbesitz gehört, tauchen jetzt auch einige Klosterbewohner auf, ernste Greise in braunen Kutten, die gefeit gegen alle Zerstreuung, sich um die ihnen gewiß fremdartige militairische Erscheinung nicht kümmern, sondern eifrig weiter arbeiten. Einige Jüngere verfolgen neugierig den Zug, geben aber auf die Frage nach dem Eingang keine Antwort, sondern deuten nur unter freundlichen Geberden den Weg an. Mit dem ewigen Schweigen hat es also, wie es scheint, seine Richtigkeit. Jetzt wird das hohe Eingangsthor sichtbar, über welchem auf schmuckloser Holztafel den Eintretenden die Wotte des hl. Laurentius Justinianus grüßen: „Solitudo coeli janua“. (Einsamkeit ist die Pforte zum Himmel.)
Hier werden die reisigen Gäste vom Prior, der den hochbetagten Abt vertritt, empfangen. Die mittelhohe, etwas vorgebeugte Gestalt ist mit einem schweren weiß wollenen Gewand bekleidet, von dem eine große Kapuze auf den Rücken fällt, um den Leib windet sich ein Strick, die Füße stecken in groben Holzschuhen. Das intelligente scharf geschnittene Gesicht berührt sympathisch, in freundlichen Worten wird der Willkomm gesprochen und der Bruder Gastwart, ein überaus dienstwilliger jüngerer Mönch in braunem Gewand, übernimmt das Geleite in den Gastbau. Dies ist ein langer einstöckiger Flügel, den ein Korridor durchzieht, von welchem aus rechts und links zahlreiche Thüren in die einzelnen Gaststübchen führen. Alle sind weiß getüncht, gerade groß genug für einen Mann, und enthalten außer dem bescheidenen Bett das nöthige Mobiliar. Ein einfaches Kruzifix oder Marienbild schmückt die Wand, darunter hängt die Hausordnung mit der Bitte an den Fremden, die Insassen des Klosters darin nicht ohne Roth zu stören. Im Schweiße seines Angesichtes rennt unser guter Mönch von Gelaß zu Gelaß, um nach den verschiedenen Bedürfnissen zu fragen; er ist für die Dauer unserer Anwesenheit vom Schweigen entbunden, nützt diese Freiheit aber nicht zu müßigem Geschwätze aus, sondern freut sich nur innig, wenn er die verschiedenen Fragen nach Einrichtungen oder Persönlichkeiten seines Klosters beantworten kann. Eine Hauptforderung des Ordens ist die Demuth und freundliche Dienstwilligkeit Anderen gegenüber, und wahrlich, dieser wenig gebildete Laienbruder ist das Ideal eines allezeit dienstwilligen Menschen. Man spürt es ihm ordentlich an, wie er unser Dasein als eine willkommene Gelegenheit benutzt, seine Pflichten in größerm Umfang ausüben zu dürfen; mit den gleich freundlichen Geberden dient er im wahren Sinne des Wortes vom frühesten Morgen bis zum spätesten Abend.
. Die Glocke ruft und bald treffen sich die Klostergäste nn freundlichen Speisesaal, um gegenseitig ihre ersten Eindrücke auszutauschen. Unter der Leitung des muntern Pater Schaffners, dessen blühende Wangen und rundliche Körperfülle selbst der harten Klosterzucht trotzen, wird das einfache aber schmackhafte Essen aufqetraqen, dem die hunge- rigen Gäste alle Ehre anthun.
... Brod, Fisch und Fleisch war kein Mangel; auch wr den Durst zierten krystallhelle Wasserflaschen den Tisch. Aber eine andere Gottesgabe fehlte, — der Wein. Wohl
*) Bon Otto Springer, Hauptmann in Straßburg. Aus .Mittheilungen aus dem Vogesen-Klub'. Nr. 15.
mochte Mancher anfangs den zaghaften Trost hegen, daß dies edele Getränk etwas später, vielleicht erst zum Noch- tisch, in seine Rechte treten werde; doch mußte beim Erscheinen der Aepfel und Nüsse die Täuschung weichen. Der eine oder andere besser in die Regel Eingeweihte aber behauptete, Wein dürfe eigentlich gar nicht im Kloster fein, höchstens in der Haus-Apotheke für die Kranken. Etliche höhere Herren endlich machten in gestrengen Worten den glücklicher Weise abwesenden quartiermachenden Offizier dafür verantwortlich, daß er einen solch' wichtigen Punkt nicht zum voraus geregelt habe, kurz, in Scherz und Ernst wurde die leidige Situation erwogen.
Am tiefsten ging wohl die Sache einem alten Hauptmann zu Herzen, den — mit den blühenden Worten eines verstorbenen hohen Generals zu reden — die langjährige Kompagniechefschaft nahe an den Rand des Stabsoffiziers gebracht hatte. Zwar glänzte das Gesicht noch im Schimmer der rosigen Jugend; aber sorgenvoll war momentan das ergraute Haupt in die Hand gestützt. Plötzlich fiel diese tapfere Rechte schwer auf den Tisch, und der gequälten Brust entquoll der Seufzer: „Ohne Wein kann ich einfach nicht existiren." Das erlösende Wort war gesprochen, allseitiger heiterer Beifall lohnte die That, und sofort wurde beschlossen, durch den Diplomaten des Stabes Verhandlungen einzuleiten, welche auch ohne alle Schwierigkeit besten Erfolg für die künftigen Tage hatten.
Betrachten wir als Gegensatz zu den Bedürfnissen der üppigen Weltkinder die Lebensweise unserer Klosterbrüder, so müssen wir schon früh, nämlich um 2 Uhr Morgens beginnen. Um diese Zeit läutet der Pförtner das Hora- Glöckchen, und sofort wird's in dem gemeinsamen Schlafsaal lebendig, der vom Abt abwärts sämmtliche 100 bis 120 Kloster-Insassen beherbergt, so weit sie nicht hohen Alters oder Krankheit halber dispenfirt sind. Jeder hat einen besonderen Holzverschlag, worin die schmale, sarg- artige Bettstatt steht, welche einen hart durchstochenen, vier Finger dicken Strohsack nebst ähnlichem Kopfpolster enthält. Auf diesem ärmlichen Lager ruht im Ordenskleid, das er nicht ablegt, ohne Decke, Sommer und Winter, von acht Uhr Abends bis zwei Uhr Morgens der Trappist. Mit dem ersten Glockenstreich, der an Sonn- und Feiertagen schon um ein Uhr, an hohen Festtagen sogar um Mitternacht ertönt, eilt Alles in die gänzlich schmucklose Kirche zu gemeinsamem Gebet und stiller Betrachtung. Von drei bis vier wird die Mette gesungen, worauf man sich in das Kapitelzimmer begibt. Neben der Thüre steht, gleichsam als Schildwache, ein auf schwarze Schieferplatte in natürlicher Größe eingegrabenes menschliches Gerippe, und darüber die Worte: „cette nuit peut-etre!“ (Diese Nacht vielleicht!) Einem französischen General, der nach bewegtem Leben und von ihm wissenschaftlich beschriebenen Pilgerreisen gen Rom und Jerusalem hier im Kloster Ruhe gesucht, verdankt dies memento mori seine Entstehung. Entlang der Wände des schmucklosen Saales ziehen sich niedere Bänke, davor ärmliche Tischchen oder Pulte, die Bücher und Handschriften der /Brüder enthaltend. Hier wird über eine Stunde in stiller geistlicher Lesung und Betrachtung zugebracht, und darauf von halb sechs bis sechs Uhr wieder in der Kirche die Prim gesungen. Dem folgt im Kapitel die Vorlesung der heiligen Regel, wobei Jeder seine Fehler wider dieselbe offenbaren und darüber Buße und Ermahnung annehmen muß. Jetzt wird im Schlafzimmer gereinigt, die Chorkutte ausgezogen und um halb sieben Uhr steht alles in Holzschuhen zur Arbeit geschürzt bereit.
Verwundert wird wohl mancher Leser dieser viereinhalbstündigen Morgeneintheilung gefolgt fein und sich gefragt haben: ja, wann kommt denn endlich das Frühstück? Wortlos, nur mit Kopffchütteln würde der Trappist ihm diese Frage beantworten; denn ein solches kennt er nicht.
Die Arbeit erfolgt entweder im Felde, wozu die ausgedehnte Landwirthschaft und der große Grundbesitz des Klosters hinreichend Gelegenheit geben, oder in den verschiedenen Werkstätten, da nach einer Hauptregel des Ordens alle Lebensbedürfnisse durch eigener Hände Arbeit beschafft werden sollen. So wird auch die für alle Jahreszeiten gleiche, rein wollene Bekleidung dort selbst gewoben, und die mit diesem Stoff von den Mönchen seit wohl tausend Jahren gemachte praktische Erfahrung bestätigt vollkommen die Theorie, welche dem modernen Wollregime Professor Jäger's zu Grunde liegt. Erkältungskrankheiten kommen fast gar nicht vor. Vielerlei Handwerk ist im Kloster vertreten, Mancher erlernt ein solches erst in spätem Jahren durch reinen Anschauungs unterricht bei möglichster Vermeidung aller Worte. Diese pädagogisch gewiß interessante Methode wird im Mutterkloster La Trappe besonders gepflegt.
Während der Arbeitszeit, die mindestens zwei Stunden je Vor- und Nachmittags zu dauern hat, muß bei steter innerlicherSammlung hart und streng gearbeitet werden. Alles Nöthige gibt man sich durch Zeichen, eine Art Fingersprache, zu verstehen; zuweilen klatscht der Aelteste in die Hände, was sofort die Arbeit auf eine bis zwei Minuten unterbricht, welche der stillen Unterhaltung mit Gott gewidmet sein sein sollen. Um neun Uhr ruft die Glocke wieder zum Gottesdienst, dem um halb elf Uhr endlich das Mit- tagseffen folgt.
Im Küchenzettel kommt der Vegetarianer zu seinem Recht, denn Fleisch, Butter und Eier sind ausgeschlossen. Nur Wasser und Brod, Gemüse oder Früchte, Wurzeln und Kräuter mit Salz dürfen auf den Tisch kommen, wozu in der Zeit von Ostern bis Advent etwas Milch tritt. So lange diese Mahlzeit mit sichtlichem Behagen eingenommen wird, liest einer der Chorgeistlichen oder Patre einer Art Kanzel sitzend aus den Kirchenvätern vor, zuweilen wird sie auch ähnlich wie die Arbeit durch
Klingeln unterbrochen, um über dem Genuß nicht die geistige Sammlung zu vergessen. Alles, was man im Speise- faal sieht, macht den Eindruck der Dürftigkeit, hölzerne Teller und Löffel nebst kleinen blechernen Näpfen. An den kahlen Wänden hängen neben wenigen kunstlosen Bildern geschriebene Sprüche, deren einige als Probe folgen mögen:
„Lauter und rein sich halten, gibt mehr Kunst denn ftubiren." „Du mußt zuvor zu einem Esel werden, willst du göttliche Weisheit besitzen." „Es muß ein Mensch große Verschmähung erleiden, soll ihm je geistlich wohl werden."
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Literarisches.
Bachem's Novellensammlung, 12. Band, 216 Seiten 8», elegant gebunden, Preis 1 Mark. Der 12. Band enthält wiederum zwei mustergültige Novellen.
1) Herzensfrühling. Eine einfache Geschichte von Elise Polko.
In dieser reizenden Novelle bezeugt Elise Polko wiederum ihr außerordentliches Talent, mit dem sie spielend schafft. Die duftig-poetische Art ihres Erzählens nimmt den Leser, noch mehr die Leserin unmerkbar gefangen. Sie schildert in dieser „einfachen Geschichte" die aus der Jugendfreundschaft aufkeimende Liebe, den Herzensfrühling eines jungen Menschenpaares: sie, die Tochter eines Schloßverwalters in einem weltvergessenen Städtchen; er, ein junger fahrender Künstler, dem fein wunderbares musikalisches Talent die Jugendgeliebte erringen hilft.
2) Die beiden Vettern. Erzählung aus dem baierischen Waldgebirge von Th. Messerer.
Wer kennt und liebt sie nicht, die markigen, urwüchsigen Bewohner des baierischen Waldes, die, ost knorrig, wie die Buchen ihrer Forsten, und unberührt von der verflachenden Kultur der Großstädte, ihre Eigenart merkwürdig bewahrt haben! Zwei prächtige Gestalten führt uns Th. Messerer in den beiden Vettern vor, deren Einer in ungebändigter wilder Leidenschaft der Miturheber eines Verbrechens wird. Sein einziges Kind Margareth, in Jugendfrische und Schönheit prangend, wird durch ihre Liebe Vermittlerin zwischen ihrem Vater und seinem verhaßten Nebenbuhler. Eine großherzige That des andern Vetters führt die völlige Aussöhnung herbei.
Dramatische Spiele für heitere Stunden, kl. 8».
IV u. 196 S. fein cart. 1 M. — Bonn, Druck und Verlag von P. Hauptmann.
Diese Spiele sind für junge Mädchen verschiedener Altersstufen geschrieben; sie sind, da sie keinen besondern Apparat erfordern und höchstens aus drei kurzen Aeten bestehen, leicht aufzuführen. Darauf, daß auch die Kleinern mitwirken können, deren Spiel und Vortrag die Erwachsenen besonders erfreut, ist geziemend Bedacht genommen. Es sind keine trockenen, etwa schulmeisterlich belehrenden oder moralisirenden Stücke; vielmehr ist ihr Inhalt humoristisch, aber man findet die guten und gesunden Lehren und Grundsätze, welche Unterricht und Erziehung der Jugend einpflanzen sollen, gleichwohl lebendig in denselben veranschaulicht und von der Jugend und für dieselbe zur Darstellung gebracht. So dienen denn all' die heitern Szenen und Scherze nicht blos der Unterhaltung, sondern sind zugleich und nebenher dem erziehlichen Zwecke der Schule förderlich. An solchen für die Jugend eingerichteten dramatischen Spielen bietet unsere Literatur wahrlich keinen Ueberfluß, und es verdient darum umsomehr das vorliegende Schriftchen eine warme Empfehlung und eifrige Verbreitung.____________________________________
Familiennachrichten.
Dompfarrei.
Verehelichte. Den 11. Okt.: Anton Eckert, Hüttner zu Dietershan und Jungfrau Adelheid Schönherr von Lüdermünd. Den 23. Okt.: Johann Philipp Orb, Bahnarbeiter und Elisabeth Eckert von Dietershan. Den 23. Okt.: Vernarb Fischer, Wagner, und Jungfrau Maria Cäeilia Trapp 'zu Neuenberg. Den 23. Okt.: Danatus Herzig, Lehrer an der stadtpfarrlichen Mädchenschule und Jungfrau Rosa Katharina Bursche!.
Geborene. Den 5. Okt.: Rosalia, T. des Webers Gustav Fey. Den 12. Okt.: Karl Hieronymus Laurentius, S. des Depeschenboten Friedrich gt. Hieronymus Reinhard. Den 15. Okt.: Anna Klara Odilia, T. des Maschinenheizers Karl Heinrich Eckert. Den 16. Okt.: Anna Maria Theresia Augusta, T. des Bäckers Johann Friedrich, genannt Fridolin Giesel. Den 19. Okt.: Anna Margarita Elisabeth, T. des Eisengießers Adam Hohmann.
Gestorbene. Den 8. Okt.: Katharina Kreß, ledig, von Neuenberg, 73 I. 5 M. 19 T. Den 11. Okt.: Johannes Breuning, Schuhmachermeister, Wittwer, 72 I. 2 M. 27 T. Den 18. Okt.: Maria Anna, Ehefrau des Taglöhners Joh. Georg Bischof geb. Schwarz, 57 I. 9 M. 23 T. Den 22. Okt.: Philippine, unehelich, 1 I. 7 M. 3 T. Den 22. Okt.: Elisabeth Mahr, ledig, 39 I. 2 M. 15 T.
Stadtpfarrei.
Geborene. Den 7. Okt.: Hermann Joseph Karl, S. des Schreiners Ambrosius Müller. Den 9. Okt.: Franz Adam, S. des Maurers Angelus Gies zu Horas.
Gestorbene. Den 7. Okt.: Im hl. Geisthospital: Maria Eva Gatterdam, ledig, 77 I. 7 M. Den 8. Okt.: Elis. Therese, T. des Fabrikanten Karl Bellinger, 4 M. 25 T. Den 10. Okt.: Im Landkrkh.: Placidus Völlinger, verh., aus Hainzell, 48 I. Den 14. Okt. Daselbst: Barbara Böhm, ledig, aus Eichenzell, 70 I.