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Sonntag, den 31. Decembei 1882.

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Itilung

i «Ungerlohn in 1 Ww! inä HauS gebracht 1 M. 90 Pf«.

Deutsches Reich.

• Berlin, 29. Dec. Der Mn. Ztg.'

Glück zum neuen Jahre!

„Viel Glück jum neuen Jahre!" So tönt es allerwärts, von vielen von der Lippe, Von vielen aus dem Herz.

Ja ..Glück!“ wer kann's nicht brauchen, Wer strebet nicht danach!

Auf dieser Welt voll Sorge, voll Leid und Ungemach.

An Seinem Namensfeste Bringt man die wünsche dar, Ja nur in diesein Namen Wird unser wünschen wahr.

Lr ward der Welt gegeben — Das ird'sche Glück ist Schein Mit ihm muß stets begonnen Mit ihm vollendet sein.

Dann ziehet in die Herzen Das einz'ge Glück der Welt, Das dann die dunklen Pfade Des Lebens uns erhellt.

So fei das Jahr begonnen! — £) woll' uns Füher fein, In Dir, in Deinem Namen Ist Glück und heil allein.

Ein Ringen und ein Jagen Kampf und schweren Muh n! Man wähnt sich an bein Ziele, Und sieht es treulos flieh n.

Nur wen'gen ist's beschieden, Dock) dauernd -ist es nichts Lin Sonnenstrahl, der glänzend Aus trübem Himmel bricht.

In Linem nur, auf Erden, Ruht alles Glück und heil, Ls ward am weihnachtsfeste Den Guten all' zu Theil._______

des rMchen^^ches -t ^

I gintknn ist im Großen und Ganzen

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I p iri. *xnhpr beorciflidb/ roenn Vielfach cihq und es tft ba^®: Kntaeaenkommer

Bureau stammt, dem es darum zu thun ist, I ^ °on russischer Seite unternommenen

Prosit Weujahr!

Zum neuen Jahre bringen wir allen unseren verehelichen Abonnenten, den alten wie den neuen, unsere herzlichsten Glückwünsche dar. Möge ihnen die Gnade Gottes im reichsten Maß-, das unschatz^ bare Himmelsgeschenk des Fnedens Gluck und Wohlsahrt an Leib und Seele zu Thell werden. Zugleich bitten wir, uns und der .Fuldaer Zeckung die s-itherige Freundschaft und Wohlgewogenheit auch im Jahre 1883 bewahren zu *

Redaktion, Vertag und Expedition der .Fuldaer Leitung/

tärischen Vorkehrungen.

— Prinz Friedrich Carl von Preu- . ift teilte Mittag mit dem Lloyd-Dampfer Ä" in Begleitung Brugsch Beysvon V Triest nach Alexandrien abgereist. Der Prinz ............. 4 d * 3»-

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Gestalt sichtbar werden; sie winkte Fleu- nicen iu diese stand eilends aus.

„Willst Du uns verlassen?" fragte Kor«v tense beklommen. ,

„Mama begehrt mich, ich kehre bo d zurück!"

ein Engel,' Wi

$ „Das wäre freilich ein belohnendes Ge­fühl!" entgegnete Chari.

Sie, Herr Graf, könnten es sich ver schaffen, denn in Ihren Händen ruht die Macht, Fleunice glücklich zu , machen, es must ein beseligendes Gefühl sem, gerade ein Weien wie Fleunice, so ünfach. lchuch- tern und liebevoll, vor Bitterkeiten des Lebens zu bewahren,, sie nnt seder Kraft , jeder Handlung zu stützen, zu lieben, zu b -

“ft ich iuM, w-M ich °»I R-- SiiotW toroieg; s>° erbebte unter dem verirrten Blicke des Grafen und stammelte mM&e Siebe würde nicht genügen,_3b««n all' L -u eri-tz-u, was Sie -nlg-ben; 8U“w7l« sich fein, meine »ME nehmen ohne mein Herz, und ich achte ne

9 t«Ä nut mit dem goldenen Flitter

«KB?

1 TZ. 1877 bis Ende Dec. 18#z

' ' Mrhaupt 893 Dienstboten - Auszeichnungen " Verlobten n^ich mit Manuela, der Tod löste das Bündniß, ich bin völlig frei je* bietet meines Willens, meines Handelns nur 2 meines Herzens!" unterbrach ,rcrtr: :..UT;n i(b kann Fleunicen dies Herz S bL?Z« d«8 nicht, wenn Sie, ®'rtÄ SÄW St-ilnng-m- rief fie Jögernb, „14 fc« «<»'■ Niemand gekannte Waise.

Ich biete Ihnen meinen Namen, Alles, was mein ist. Hortense !"

Ich würde mich dennoch arm fühlen, da "ich Ihnen keinen Ersatz dafür zu bieten

^^Und so viel trauen sie mir zu, Hortense ?

".Gewiß" , entgegnete sie ""t fliegender stimme Ihnen vertraut der letzte Graf S Ä sein Liebstes an das einzige Kind seines Sohnes, das bald genug schutzlos und allein fein wird, denn Grap Adenare wird nimmer völlig genesen. Jh - eigenen Eltern —"

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Gesunder». ’

Original-Novelle von A. Linden.

(Fortsetzung.)

„So weit kannst Du zurückdenken?" fragte ^Mr zuweilen habe ich noch ein Bild jener Zeit, und die Züge meiner Mutter sehe ich jetzt wohl noch im Traume, sotreu undreinsindsiemeinemGedächtnißeiNgepragt.

Das ist seltsam! Weißt Du wohl Hor­tense, daß auch ich oft glaube, dich früher schon gesehen zu haben."

„Unmöglich, ich war nie iN Frankreich, nie auf Martinique."

„So sah ich Dich vielleicht auch tm

Hortense lächelte. „Ich wüßte nicht , zu welchem Zwecke Mr der Traumgott mein Bild vorgeführt haben follte?"

„Vielleicht, um Dich um so_, früher zu lieben v *

1 Vielleicht um Dir die zu zeigen, die Dir Deine Liebe raubt, rref es m Horten­sens Innerem, denn die Blicke des Grafen ruhten fo warm und innig auf ihr, datz sie nicht mehr zu mißdeuten waren.

Sic erhob fid) bcüngltigt. •

In dieem Augenblicke ich-üan u nnem Fenster des Seitenflügels Gytta s

Fuldaer

U btt Spedition, A^^^brr.112, bei den Postämtern: bei der Post Postschalter M. 1.75; tn’8 H°uSg-bracht M. 2. .

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I Schritte unter dem einheitlichen Gesichts- I punkte der antideutschen Politik darzu- I stellen Uns kümmert es vorläufig Nicht, welche geheimen Motive die russische Regie- runa zu dem Ausgleich mit der romisch- katholischen Kirche bewogen haben, da wir vorerst über die Thatsache selbst, daß der Ausgleich zu Stande gekommen ist, ohne I jede ^schwächende Betrachtung eine berech- tigte Freude empfinden. Wenn aber an hoher Stelle die versöhnliche Gesiniiung der russischen Regierung aus politische Cxroa quimen der angedeuteten Art zuruckgefuhrt werden, so ist es unerklärlich, warum die preußische und die deutsche Regierung nicht I ebenfalls aus politischer Klugheit die hart bedrängten Katholiken Preußens, nut denen auch die preußischen Polen Unsägliches lei­den durch Beilegung des Culturkampfes für sich'zu begeistern sucht und so dm russischen I Bestrebungen auf dem kirchenpolitischen G - ' biete ebenso entgegenarbntet, ww äußern Gebiete der.Eiftnb-Hnxolittk und der n. ..