JtS. 251. Dienstag, den 31. October 1882.
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O Bcrzcichnitz der Mitglieder des Centrums im neuen Abgeordnetenhause.
1. Dr. Kolberg, Subregens in Braunsberg. 2. Krämer, Gutsbesitzer in Kie- roitten. 2. Borowski, Domherr in
Frauenburg. 4. Spahn, Amtsrichter in
Marienburg. 5. Behrendt, Gutsbesitzer
zu Petztin. 6. v. Ludwig, Gutsbesitzer zu
Neu-Waltersdorf. 7. Scholz, Pfarrer zu Oberschwedelsdorf. 8. König, Stadtrath zu Glatz. 9. Ritsche, Erbscholtiseibesitzer in Neualtmannsdorf. 10. M e tz n e r, Schornsteinfegermeister in Neustadt O.-Schl. 11. v. Aulock, Kammerherr zu Costau. 12. Porsch, Erzpriester in Oppeln. 13. Graf Matuschka in Breslau. 14. H e rmiersch, Erzpriester in Lubetzko. 15. E d le r, Pfarrer in Bujakow. 16. v. Gliszczinski, Geh. Ober-^Justizrath. 17. Letocha, Appellationsgerichtsrath. 18. v. Schalscha. 19. Conrad, Gutspächter in Ruptau. 20. Gornig, Amtsgerichtsrath in Beuthen. 21. v. Gliszczynski, Generalmajor z. D. in Bunzlau. 22. Zaruba, Organist in Ostrog. 23. M aiß, Landgerichtsrath in Ratibor. 24. Münzer, Pfarrer in Alt-Kosel. 25. Graf Nayhauß-Cor- mons in Niederbaumgarten. 26. Klose- Anbauer in Löwitz. 27. De loch, Rittergutsbesitzer in Grötsch. 28. Dr. Peters, Professor in Breslau. 29. W a g n e r, Landgerichtsrath in Neisse. 30. Scholz, Rittergutsbesitzer in Starrwitz. 31. v. Strom- beck, Landgerichtsrath in Magdeburg. 32. Im walle, Landrichter in Warden. 33.
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Oswin Connor.
Eine Erzählung aus dem Volksleben Irlands. Aus dem Englischen des Charles Lever, frei übersetzt von Alice Salzbrunn.
(Fortsetzung.)
„Die Narbe wirst Du zeitlebens behalten, Oswin, mein Junge," sagte einer der Träger, als sie ausruhten, „ich sehe den Stirnknochen."
„Mein Kopf muß von gutem Stoff sein," sagte Oswin mit schwachem Versuch zum Lächeln, „sie haben mir keinen Kreuzhieb beigebracht und meiner Treu, ich sah die Stöcke wie trockenes Holz im Forst fallen.
„Gut, daß der Hieb nicht weiter in's Gesicht ging," sagte ein anderer und betrachtete die tiefe Stirnwunde, welche vom Haupthaar bis zur Augenbraue klaffte, „Du weißt, was die Wittwe Glyn in der Tod- tenwache bei Peter Henessy sagte, als sie den Sensenhieb sah, der seinen Kopf gespaltet. Ach, sagte sie, es ist ein schöner Leichnam, und Gott hat sein Auge verschont!"
„Still, Freney, bring mich nicht zum Lachen, der Schmerz' geht durch meinen Kopf wie ein Messersiiel," sagte Oswin, indem er feine zitternden Hände erhob und sie an beide Schläfen drückte. Sie befench-
Windthorst, Staatsminister a. D. in Hannover. 34. Dr. Brüel Geheimer Regierungsrath a. D. in Hannover. 35. v. Lenthe, Landschaftsrath zu Stolzenau. 36. Freiherr v. Grote-Schnega, Land- schaftsdireetor. 37. Freiherr v. Schor- lemer-Alst auf Alst bei Horstmar. 38. Grütering, Amtsgerichtsrath in Essen. 39. Freiherr v. Heereman, Regierungsrath a. D. in Münster. 40. v. Hatzfeld, Amtsgerichtsrath in Münster. 41. v. Bön- nin ghausen, Amtsgerichtsrath in Dorsten. 42. Eickenscheidt, Landwirth in Leithe. 43. Graf v. Schmising-Kerssenbrock. 44. Hagen, Landwirth in Alfen. 45. Hüffer, Landgerichtsrath in Paderborn. 46. Evers, Landgerichtsrath in Bielefeld. 47. Dr. Weber, Sanitätsrath, auf Thien- hausen. 48. v. D ett en, Landgerichtsrath in Hagen. 49. Peter Reichensperger, Obertribunalsrath a. D. 50. v. Kleinsorgen, Amtsgerichtsrath in Meschede. 51. Freiherr v. Schorlemer-Vehr zu Vehr. 52. Dr. Lieber in Gomberg. 53. Rüb- sam, Amtsgßrichtsrath in Hanau. 54. Gößrnann, Amtsrichter in Bergen. 55. Dr. Reichensperg er, Appellationsge- richtsrath a. D. in Köln. 56. v. Kesseler, Landgerichtsrath. 57. Dr. Rudolphi, Gymnasialdirector a. D. in Kalk. 58. Mooren, Bürgermeister in Eupen. 59. Mundt, Gutsbesitzer zu Zülpich. 60. Freiherr v. Fürth, Landgerichtsrath in Bonn. 61. Statz, Justizrath in Aachen. 62.Bachem, Rechtsanwalt. 63. Boe dicker, Obergerichtsrath. 64. v. Kehler, Sega» tionsrath a. D. 65. B i e s e n b a ch, Rechtsan- teten seine Lippen mit frischem Wasser und setzten ihren Weg fort; sie sprachen nicht mehr laut, sondern flüsternd, Oswin vernahm im Zustand halber Betäubung nur dann und wann ein Wort, und sie glaubten er schlafe. Der Weg wurde in jedem Augenblick steiler; er führte im Zickzack zwischen Granitmassen und tiefem Haidekraut aufwärts, und der sumpfige Boden erhöhte die Schwierigkeit; obgleich alle starke, kräftige Männer waren, mußten sie oft Halt machen und ausruhen.
„Man hat hier eine schöne Aussicht", sagte einer und wischte sich den Schweiß von der Stirn. „Sieh' auf den Festplatz! Er sieht von hier nur wie ein kleiner Kreis aus. „Wie hübsch die Lichter im Wasser wiederscheinen!"
„Und die Boote! Halloh, da kommen noch mehrere! Sie werden heute Abend ein großes Vergnügen haben." Die letzten Worte wurden leise seufzend ausgesprochen und zeigten, daß der Sprechende sich mit schwerem Herzen von der Festlichkeit ausgeschlossen sah.
„Es war ein seltsamer Platz zum Bau eines Hauses," sagte ein anderer und zeigte auf den noch weit entfernten Berg, wo Oswin Connor's Hütte stand.
Oswin sagt, „man kann dort bei klarem
walt in Düsseldorf. 66. Wenders, Bürgermeister in Neuß. 67. Fritzen, Amtsrichter in Dülken. 68.Dr.Virnich,Redacteur. 69. Dr. Majunke. 70. Dr. Perger. 71. Kaufmann, Ober-Bürgermeistera. D. 72. Hitze, Generalsecretär. 73. de Syo, OberlandeS-Gerichtsrath in Köln. 74. Bender, Rentier in Vallendar. 75.Steinbusch, Pfarrer in Wissen. 76. Rören, Amtsrichter. 77. Ge scher, Amtsger.-R. in Ehrenbreitstein. 78. Freiherr v. Dalwigk-Lichtenfels, in Kirchberg. 79. Menken, Landgerichtsrath in Köln. 80. Scheben, Rentner in Köln. 81. Koch Hann, Amtsgerichtsrath in Berlin. 82. Nels, Lederfabricant in Prüm. 83. Brockmann, in Neuerburg. 84. Dieben, Rentner in Uerzig. 85. Fuchs, Kaufmann in Köln. 86. Mosler, Professor in Trier. 87. Limbourg, Gutsbesitzer in Helenenburg. 88. Ha a ne n Kaufmann in Köln. 89. Dr. Könighoff, Director in Trier. 90. Prinz Arenberg. 91. Kreuser, jr., Rentner in Bonn. 92. Dr. A. Bock, Rentner in Aachen. 93. Janssen, Landrath a. D. 94. Dr. I. Krebs, Privatmann in Köln. 95. C l a e s- sen, Gutsbesitzer auf Jsenkroit. 96.Hoff- süin m er, Fabricant in Düren. 97. Schlick, Gutsbesitzer in Holzweiler. 98. v. Mansch a w, in Goch. 99. Dr. Maier, Beneficiat in Sigmaringen. 100. Graf, Amtsgerichtsrath in Sigmaringen.
Deutsches Reich.
* Berlin, 28. Oct. Graf Hatzfeld ist von Varzin zurückgekehrt. Die ,Kreuz- zeitung' bezeichnet die Eröffnung des Land, Wetter Galway und die aus dem Claddagh kommenden Boote sehen! Bei Sonnenuntergang sieht man über der Bucht bei Clare die großen Klippen von Mogher."
„Wirklich! Ich wundere mich nicht, daß ihm seine Wohnung so lieb ist. Der Anblick der weiten Welt und der hübschen Boote ist eine Freude. Seht nach Lough Mask! Nun, Burschen, sieht das nicht schön aus im Abendsonnenglanz?"
„Komm, Freney, es wird spät, und der atme Junge sollte vor der Nacht zu Hause sein."
Sie hoben wieder ihre Last auf und gingen weiter. Geraume Zeit stiegen sie schweigend bergauf, bis einer im leisen, vorsichtigen Ton bemerkt: „Wenn der arme Oswin die Ursache des Kampfes erfährt, wird es ihn mehr schmerzen, als feine tiefe Wunde."
„Er muß es nicht erfahren," antwortete ein anderer, „aber was Maria Joyce betrifft, so hatte er niemals Hoffnung auf sie."
„Ich sagte nicht, daß er gute Aussichten hatte," sagte der Erste, „dennoch liebt er sie; habt ihr beobachtet, wie er Philipp's Schläge parirte? Er traf ihn nie, sondern ließ ihn lieber auf sich loshämmern."
„Was that denn Mr. Leslie?" fragte ein anderer, „ich hörte nicht, wie der ©reit anfing."