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Mittwoch, den 3. August 1881
O Dte Gebäudesteuer.
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regiert.
Wenn ich nicht mehr bin, wirst Du dieses
Viel zu wenig, wie mir scheint, kommt die öffentliche Presse auf die Forderung einer Aenderung unserer Gebäudesteuer zu- rück. Man darf aber überzeugt sein, wenn die Steuerzahler schweigen, dann schweigt auch die Regierung, und nie und nimmer werden wir von dem Druck der Gebäude- steuer befreit werden, wenn wir nicht immer von neuem die Forderung erheben, daß dieselbe in einer gerechteren Weise geregelt werde.
nerung an diesen Morgen ausgezeichnet, fahre ich vielleicht fort in meinem mit Licht und Schatten vermischten Leben weiter zu suchen. 0
Mn«8, der Empfänger eine« Gehaltes, der Empfänger von Zinsen zahlt von seinem
Ohne das schöne Bild von ihr, welches den Saal von Villery schmückt und da« Dem Vater einige Monate vor dieser Zeit gemalt hatte, würdest Du Mühe haben Dir
bas alles unbillig und ungerecht ist, leuchtet ein. Es verdoppelt sich aber diese Ungerechtigkeit, indem nach den Sätzen der Staatssteuern nun auch wieder die Gemeindesteuern erhoben werden. Der Be- sitzer eines ganz verschuldeten Hauses zahlt also 4 Procent des Miethsertrages an den Staat, möglicher Weise 8 und noch mehr Procent an die Gemeinde, während er
Soeben verläßt mich Jemand, der vor mehreren Jahren in der Nähe einer
(Fortsetzung.)
Als es am Ende der Allee war, da wo ich mich diesen Morgen befand, al» mir sem Andenken so lebendig vorschwebte, stand es still. Sein Körbchen war mit Blumen überfüllt, der auf dem Kopf etwas zurück
kommensteuer von 2 bezw. 3 Procent, der I Besitzer eines Ackers oder der eines Gartens zahlt außer der Claffen« oder Einkommen- I steuer von 2 bezw. 3 Procent des jährlichen ' Einkommens au» dem Acker und vem 1
©arten noch 8 Procent des Reinertrages I
al« Grundsteuer und der Besitzer eines 1 Hauses außer den 2 bezw. 3 Procent de» ! jährlichen Einkommens aus dem Haufe noch 4 Procent des Bruttoertrages als Ge- bäudesteuer. Es ist also die Grund- und Gebaudesteuer eine zweite Steuer von dem- selben Einkommen, eine Mehrbelastung des Grund« und Gebäudebesitzes gegenüber den Claffen. und Einkommensteuerpflichtigen, die Gebäudesteuer aber wieder um so viel druckender als die Grundsteuer, weil letztere von dem bekanntlich sehr hoch veranschlagten
einer rage, erstere aber von dem in der > iiucg rzuicylenen R°gel zu hoch veranschlagten Bruttoerträge, | Stand zu halten.
vorzustellen, was Deine Tante mit neun, zehn Jahren war. Aber ich will Dir von diesem Morgen sprechen und Dir sagen, warum ich am Ausgange der Allee des Schlosses von Villery stehen blieb. Ich hatte unter einem blühenden Apfelbaume einen weißen Regenschirm bemerkt, einen mit einem langen Stocke und mehreren pflocken in den Boden befestigten KünstÜW
, Ebte, daß unter seinem Schatten Friedrich von Villery an einem Aquarellgemälde arbeitete, und da ich selbst ein wenig Künstlerin war, so suchte ich den Vortheil, den er au» der Stelle, die er ae. wählt hatte, ziehen konnte.
Er hatte das Schloß von der pittoresken Seite genommen, und nie hatte mir unsere L- »ormännische Wohnung warmer und lächelnder geschienen.
Auf die Ruinen eines Feudal Klosters gebaut und seit dem 17. Jahrhundert, wo meine Großeltern, von mütterlicher Seite von Wandpfeilern bauten,' weld&e eine Vorderseite von Ziegeln und Steinen trug, und einen französischen ®?rt®n anlegten, dessen Taxusbäume zu« erst rn Kugeln und Pyramiden geschnitten varen, die aber jetzt wieder eine Horizon. talform angenommen hatten, war dasselbe wenig wieder hergestellt worden.
selbst nicht- au- dem Haufi »2
Stander?balttn um baS $auä in [ amten-Privilegium nur 45 Mark), der Be- sitzer von Häusern aber wieder 120 M.,
Vorausbezahlung zu Fulda
VvR.-Pfg., mit Bringerlohn 1 M. 70 Pf., auswärts Sei 3 ringerlohn in Fulda eine Mar! und
; -—,....... «u utu öiaai eine Ein«
J kommensteuer von 90 M., der Besitzer von Häusern (ich will annehmen, daß er keine Schulden hat) gleichfalls eine Einkommen- steuer von 90 M., daneben aber noch eine Gebaudesteuer von 120 M. Wohnen die drei Personen in einer Gemeinde, die ihrer- seits wieder 100 Procent der Staatssteuern als Gemeindesteuern erhebt, so zahlt der Capltalist an die Gemeinde noch einmal 90
und zwar nach Maßgabe einer früheren
Zeltperiode zu zahlen ist, die, wie gegen. ° ouyicll m oer M(aoe eine,
r^' ?icI ^ere Miethser- 5 größeren Stadt am Rhein ein Haus er. träge gebracht haben kann: oder um es mit | worben hat. Nachdem er einen Tbeil der
?u tagen' e§ kommen bei ' Kaufsumme abgetragen, zahlt er jetzt noch
Festsetzung der Grundsteuer die Culturkosten - 1800 M. an Zinsen An Mietbe ba? er
m Anrechnung, bei der Festsetzung der Ge- im verflossenen Jahre eingenommen 900
i u^gerlchneksog^dk Insen0f0ü?den^Nn
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Jojn««, d-r Empfänger eine« G-halke«, der fahlen P6ai* M all. ltt °“i. brnn H""!' uich! hak, vielmehr noch
Empfänger von Zinsen ,ah„ L --rschuA £%« iS± t S±\T6k " * 5‘“ 3**
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Ü0« der Klaffen oder Einkommensteuer sich ! Es aiebt Leute deren acini-.« b-n ble aut aus bem H°use fließen- ; in dem Besitz von Häusern besteht die von r^en roi‘rbI' 00n ber ®e' ) den Mietverträgen leben müssen wie der
bäudesteuer aber kann er sich dadurch nicht - Beamte von seinem Gehalte der Cavitaliff
Rn "L i0“? b?C Zins"' auch so von seinen Zinsen. D?r Lmte S S
hoch sein, daß sie dle Einnahme au» dem ■ dem 3000 M betran?nd-n 7
ffoib unständig auf^hren. In gleicher j Capitalist von den auf 3000 M sich be»
Tante Agnes.
Novelle von O. de C.
Heft finden, mein theure» Kind. Aber nicht eher bis ich tobt bin, denn was Du darin lesen wirst, wird für Dein gute», zärtliches Herz sehr schmerzlich sein.
Das Licht kommt immer von oben, es »st an uns, es zu benutzen und uns nt$ : zwischen dasselbe und unfern Geist zu stel- - ^er mit aBem erleuchten muß, was g-w°,s°n- Hut rahmt« Hin frisch«, "durch i &SÄSSSK",*“* 6,11 Sp-,!-rgang ousg-r-g,<« S-sich, ,in; L-,d-uschaf,?u 'v-rdl-nd-u
fern Morgen, da die Erinnerung dieses an. \ nenstrahl aebabt er ,ne,n®n ®°n' dem Frühlingsmorgen in mir erwacht ist, > beleuchtet 9und dies.?^"'^" 9°”^6 Seben w»h°tb foO ichs,°u>chl,ub-wa»r°us-»,m \ D-iü-Lu," -°ü?
Warum die kostbare Gabe be» Gedächt. j ber ihre neun-ebniäbri^^^l. ^umtn”8' Nisse-, welche mir Gott verliehen, und die da» ! Hal, weder dm Tden verwelkt
Alter wir vielleicht bald rauben wird, nicht i die Munterkeit ihre« Charakter? benutzen? Ich werde in meinem Gedächt. i aufri<6tiae68»* In £ m ( M- a»-. s-mm-lu, w°. ich dauou b-h"l. Äto, fö’ gÄÄToS'te?
ten habe, und ich weiß, daß mir diese Arbeit der- aber nicht das Vertrauen aiff die unend-