Mittwoch, bett 2. Februar 1881.
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vorhanden ist, dieses Mittel fortdauern der Todesfälle, welche in dein Kleru» flott' gu lassen, nachdem ein so großer Nothstand l stnden, die nicht vorgekommen wären, wenn in den katholischen Gemeinden eingetrrten nicht die Ueberanspannung aller Kräfte x al« Nachtrag zu vorhanden wäre. (Sehr wahr! im Een«
meutern Anträge, gleichsam al« eine beredte trum. Lachen link«.) Herr Präsident, ich
rett Winterwetler muß ich den Herr» Mi
es heißt, stunden und meilenweit hinaus
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lande auf afrikanischem Boden mit den Was.
fuhr
Ent« mit»
-Zwei Jahre verflossen, ohne daß ich Weiteres von ihm gehört hatte, und schon hielt ich ihn für tobt, al« ich zu meinem größten Erstaunen von ihm einen Brief erhielt, der da« Postzeichen Algerien trug.
„Sr theilte mir in demselben mit, daß er nach einer langen Reihe von Abenteuern, die er mit später im Einzelnen erzählen
constatire hier vor dem Lande, daß, al« ich diese Behauptung aufgestellt, die Herren auf der linken Seite de« Hauses gelacht haben. (Erneuertes Lachen links.) Wenn diese Behauptung de« Herrn Ministers auf Bericht seiner Unterbeamten gegründet sein sollte, so lade ich ihn ein, mit mit in die
halten werden kann, wo es früher unmöglich war. Dazu gehört aber die Anspannung aller Kräfte, und wir sehen, die Anspannung wirkt, das können Sie alle läge lich lesen in der Anzeige der großen Zahl
Unterofficier emporgerückt. Die folgenden Briefe erhielten kaum noch eine Andeutung über sein Avancement, da« jedenfalls, da e« ihm gänzlich an Begünstigung irgend welcher Art fehlte, lediglich in seinen Leist-
da« Mittel zulässig wäre, daß diese My- sterien und ihre Verrichtung unter Strafe gestellt würde, so würde e« doch jetzt unmöglich sein, wenn irgend noch ein Wohl- wollen, ein Recht«, und Billigkeitsgefühl
ungen begründet war. E« freute mich deshalb auch nicht wenig, den jungen Mann in einem Berufe zu sehen, der des Namen«, den er trug, würdig war; noch mehr freute e« mich zu vernehmen, daß er jetzt voll ständig in Ruhe von feiner Frau lebe, die ohne Zweifel feine Spur gänzlich verloren halte. Vor sieben ober acht Monaten nun empfing ich einen Brief von ch>u, der weit länger war als die anderen, und der nur, wie Sie begreifen werden, da« Herz zu- fammenpreßte.
„Eine Schlacht hatte zwischen dem fron zösifchen Bataillon, dem er angehörte, und den Arabern statt gefunden. Auf beiden Seiten hatte es Todte und Verwundete gegeben. Unter den Letzteren war auch einer seiner Freunde, den man in's Hospital von Medeah schaffte. Er suchte ihn auf und Sie können sich sein Erstaunen auSmalen, al« er unter den Ordensschwestern, welche die Verwundeten pflegten, auch die Wittwe Thuriot wtederfand!
„Schleunigst entfernte er fich und zog nähere Erkundigungen ein. Man versicherte ihm indeß, daß er fich geirrt habe, und daß die fragliche Ordenlschwester Cöleste genannt, ein fromme« Mädchen sei, da« schon seit einer Reihe von Jahren durch ihren Eifer und ihre Hingebung bei Allen, die ste konnten, die größte Verwunderung erregt habe. Und doch war die Aehnlich- keit so groß, daß chm dir Sache nicht ganz außer allem Zweifel war.
«Um indeß vollständige Gewißheit zu erlangen, ging er geraden Wege» zu der fraglichen Ordensschwester und hatte mit ihr eine Unterredung, au» der hervorging, daß sie Marie Badon hieß und die ältere Schwester der Wittwe Thuriot'» war. Die Einzelheiten, welche er bei dieser Gelegenheit Über die Jugendzeit der Wittwe erfuhr
* Aede de- Abgeordnete« Dr. Wiirdttzorft zur Begründung seines Antrags auf straffreie Lesung der
hl. Meffe und Spendung der Saeramente,
(Fortsetzung.)
M. H. I Wenn man die erste und Haupt« bedingung des Gottesdienstes christlicher Kirchen, wenn man die Spendung der Saeramente und für die Katholiken die Feier der hl. Messe aus irgend welchem Grunde mit Strafe belegt, so geht man an gegen alle diese Grundsätze, man geht an gegen die Versprechungen, welche vom Throne herab an die Völker gegeben find. (Hört! hört I im Eenttum; Unruhe.) So etwa« ist absolut an fich unzulässig, ist verwerflich, und kann auch als Mittel selbst zu einem guten Zweck nicht gebraucht werden, denn der Zweck wird nie die Mittel heiligen (hört, hört! link«); ich habe die« mit Bedacht gesagt, um Ihnen (nach link«) zu beweisen, daß Sie stet» das thun, was Sie andern vorwerfen, wenn Sie die Be- stimmungen aufrecht erhalten, von denen rich spreche. Lesen Sie die Journale Ihrer eigenen Partei und Sie werden finden, daß da gerade dieser GefichtSpunct mit ganz besonderer Kraft betont worden ist, daß ein verwerfliche« Mittel gebraucht sei zu einem nach Ansicht dieser Journale guten Zwecke; daß Sie aber Dieses ver- urtheilen müßten, lernen Sie ou« ihren Journalen I Die Verordnung in Bezug auf die herligsten Mysterien der christlichen Kirche tst also nach keiner Richtung hinzu rechtfertigen. Wenn aber auch wirklich
„Ungefähr zwei Monate später," d Auböry fort, „schrieb mir Leopold, daß *r New-Orleans verlassen und fich mit zwei Freunden nach dem südlichen Amerika begeben werde, wo die kriegerischen Ereig« mffe ihm gestatten würden, seinem eigen!» uchen Berufe zu folgen, vielleicht auch fich «uszeichnungen zu erwerben.
Motivirung desselben, ein Tableau zu» sarnmengestellt, aus welchem Sie entnehmen können, daß über ein Viertel aller Geist- lichen seit 1873 mit Tode abgegaygen sind. E» bedarf gegenüber diesen- Zahlen keines Beweise», daß drei Prrrtel noch zum Theil l sehr alter Geistlichen nicht da» leisten kön- ... uie
nen, was vier Viertel zu leisten im Stande ; Schnee-Eifel, an den Harz oder in die gewesen find. Die Regierung hat ihrerseit» l Drcanate de» Hildesheimer Sprengel», wo auch Ermittlungen anstellen lassen, und ste i nur ein Minimum von Geistlichen vorhar.« war ja un Stande, da« besser zu thun - den ist, nacp dem Regierungsbezirk Arns- Ä- *7'?° A T p^vate Arbeiter zu 1 berg, nach Posen in die Gegend von Frau» Hilfe hatte. Ich denke aber, daß sie sich i stadt nach Marienberg zu gehen und sich überzeugt hat, daß die Roth eine große ist. 1 dort erzählen zu lassen, wie groß der Mangel Der Herr Minister hat in einem früheren 1 noch jetzt nach Inkrafttreten de» S 5 ist Stadium der Berathungen behauptet, daß und wie die Leute in den letzten TodeS- ct r 5 Juligesetze« dem Nothstande kämpfen vergeben« nach einem Prie- ?ie Behauptung kann i fier sich sehnen. (Hört, hört! im Een» Acht richtig sein, denn der Wegfall eine« - trum.) Hinter dem grünen Tisch »tertel« de» Euratkleru» kann nicyt durch - mögen sich die Dinge nicht so schlimm an» bie übrig bleibenden ersetzt werden, um so sehen. Aber gerade jetzt in diesem schwe- weniger, al« jetzt die Hilfe der zahlreichen ren Winterwetter muß ich den Herrn Mi« Genossenschaften mangelt, welche aufgelöst nister bitten, mit mir diese Reise zu machen chorden sind. Ich gebe zu, daß der § 5 (Heiterkeit), damit er fich überzeugt, war eine Besserung gebracht hat, e« ist möglich, e» heißt, itunben und meilenweit hinaus« daß in diesem oder jenem Orte bann und zugehen, um Hilftleistungen ,uk brmgen, wann wenigsten« ein Gottesdienst abge« die Kranken zu besuchen, die Bedrängten
26 Die Heldin des Böse«.
Rach dem Fran»dfischen von I. Rüttg«r».
(Fortsetzung.)
„Dann theilte mir Leopold mit, daß acht $age später auf einem Spaziergange zwei Schüsse auf ihn abgefeuert worden seien, ohne ihn jedoch zu treffen; daß weiterhin, 5- v« » um IPuict im «mjemen enaoien am Tage vorher, an welchem er mir schrieb, i würde, sich entschlossen habe, seinem Vater- ein Neger, der wahrscheinlich zu einer benach« ; lande auf afrikanischem Boden mit den Was. Mnen Plantage gehört habe, und dessen § fen in der Hand zu dienen. Er hatte fich Gesichte züge er in der Dunkelheit nicht s demnach in da« Zuaven«Regiment emrei« habe unterscheiden können, ihn überfallen i hen lassen, und war in kurzer Zeit zum und chm zwei Messerstiche beigebracht habe. - --------r----
Die Wunden, obwohl ste schmerzhaft, waren jedoch, so fügte er hinzu, ohne Bedeutung gewesen, jedenfall« hatten sie ihn nicht hin- der» können, mir kurz von den Gefahren zu erzählen, denen er ausgesetzt gewesen fei und die ihn bestimmt hätten, einen schluß zu fassen, den er mir später theilen werde.