Einzelbild herunterladen
 

Dienstag, den 1. Februar 1881

Fuldaer

ihn wenigstens — nicht der Zufall, der

ganzen Stadt nur mehr die Rede von der

Leopold'- Lage war in der That keine

„In der That befand er sich auf dem­selben Boden mit dem Geschöpfe, da« ihn einst für einen Augenblick so sehr ringe, nommen hatte, sür welche« er jetzt nur noch ein Gefühl de« Abscheue« und der Ver­achtung hatte.

unwillkürlich erinnerte er fich de« drohen, den Billet«, da« er in dem Augenblicke, wo er sich nach Amerika einschiffen wollte, von der Wittwe Thuriot erhalten hatte. Sein erster Gedanke war, ob sie nicht auch hier ihre Hand im Spiele habe und ihn bi« in seine Verbannung verfolgen wolle.

„Eine Stunde später war er hierüber im Klaren.

_ c -r „ / um sie zu glauben; man wurde sonst denken, wie derartige« im neunzehnten Jahrhundert und in einem Staate möglich wäre, welcher an der Spitze der Civilisation zu marschiren den Anspruch erhebt. (Sehr richtig: int Centrum.) Die Strafbestimmungen und nicht« Anderer wünsche ich zur Zeit durch meinen Antrag m Bezug auf Spendung der Sacramente und die Abhaltung de« heiligen Meßopfer» zu beseitigen. Ich glaube zu diesem Ver­langen ein Recht zu haben, weil e« unter allen Umständen unzulässig ist Objecte e ner Strafbestimmung zum Thatbestande einer Verbrechen« zu stempeln, welcher

weshalb der Mensch auf Erden ist; daraus folgt mit Nothwendigkeit, daß keine Staats« gewalkgund keinerlei andere Gewalt irgend­wie in den freien Gebrauch der Gewissen«, freiheit eingreifen kann, und es ist zu allen Zeiten von den edelsten Geistern aller Nationen anerkannt, daß die Gewährung der Gewissensfreiheit das erste und vor- nehmste Zeichen einer civilirten Nation ist. (Sehr richtig!) Was das Naturrecht un-

i ""?,L°bei das Volk nicht begreift, wie e» i' I möglich ist, daß Handlungen, an welchen t i oa _____... a _

»Sie hatte keine von den Eigenschaften verloren, die ihr in Europa so glänzende

Absicht, ein Weik der Rache zu vollführen.

„Am anderen Morgen, als man fich schon allgemein der Erwartung hingab, daß die neue Tänzerin ihre Vorstellungen eine Zeit lang fortsetzen werde, nachdem die erste einen so glänzenden Erfolg gehabt hatte, verbreitete fich zum allgemeinen Er­staunen die Nachricht, daß Clara Valincourt dem Theaterdirector ohne weitere Erklär­ungen mirgetheilt habe, daß sie wegen eine« Brief.« den sie erhalten, fich genöt- higt sehe, auf einige Zeit abwesend zu sein.

»Dieser Umstand, welcher Leopold de Vaillanrponk bekannt war, mußte seine Un» ruhe nur vermehren und er schloß den Brrrf, in welchem er mir diese Vorfälle mittherlte, mit dem Satze: „Ich befinde mrch nn gegenwärtigen Augenblicke in der Lage «ne« Menschen, der sich in einem dicht verschlungenen Walde mit hohem, üppigem Grase befindet, und der weiß, daß eine gif- tige Schlange tm Verborgenen auf ihn lauert, um ihn zu beißen; ich sage zwar; e t n e Schlange, aber ich fürchte allzusehr, daß der.» für mich mehrere verborgen find, denn wenn fit nicht allein handeln kann, so

W«, b-r ba.V-.bnchmb-g^dn.» Ä

»«fcwf» .taetoW ta-4 bi7S z «6 JS™ ä“ «“fr bk V - ■ f

8<b»kn<, KlJrh; S bkfcr | Wtborc B«B« In d-m

ganze System der Maigesetzgebung bleibt “ ' '

dadurch vollständig unberührt. Der Antrag verlangt für die Spendung der Sacramente und für die Darbringung de« heiligen Meßopfer« Straffreiheit. Er will, daß die Geistlichen, welche nach der Ordnung und Weisung ihrer Kirche die Sacramente spenden und da« heilige Meßopfer dar- bringen, nicht ferner von der Polizei und dem Staatsanwalt beengt werden. Er ver- langt nichts mehr, al» die einfachen und klaren, für Jedermann verständlichen Worte sagen; er verlangt nicht mehr, aber auch nichts weniger. Die Gesetze, welche in

Die Heldi« de» Böse«. “

^«4 dem Französischen von I. Rüttgers.

(Fortsetzung.)

„Gut, gut," sagte der General-Rath, indem er seinen Hut nahm und zuerst die Loge verließ.

Einige Augenblicke darauf faßen Alle in einem der ersten Caffe's der Stadt beisam­men, und d'Auböry Hub folgendermaßen-an:

„Leopold de Vaillantpont bekleidete, wie Sie wissen, einen Vertrauensposten bei einem meiner Freunde, der viele Geschäfte mit Europa machte, und in der Nähe von New Orleans wohnte. Der arme Schelm mußte auf einige Jahre fein Vaterland erlassen, um Zerstreuung und eine Existenz zu finden. ’

Wbrdthorft zur Begründung"I "ndere^Zweck?zu" «reichen 7?'fürÄ'äsfia I Änen "ittna(8 beiwohnen kann, straffreie Lesung der erachtet, d7 in Rede stebmden Lei «kN “nabTÄ bok8 nicht begreift, wie e»

HI» Messe ««d Spendung der inn-mun,.-Än. tt »JL

nicht irgend welcher Absicht de« Streits; hat, um den Einfluß des Staats aus di! Ä8 ^"trum), daß Männer und ich komme in eminent ftiedlichem Sinne Regelung kirchlicher 1U l, Ä’ bie höchster Achtung stehen,

um Namens der katholischen Bevölkerung arünben ?« L £ b ^rade wegen dieser heiligen Functionen

der Monarchie an Sie die Bitte ». I S T Bestrafungen I bestraft werden, in den Kerker wandern

richten, für ihre katholischen Mitbürger in I Verweisungen ba? Nmt?esund 7^"'^"des- und dort behandelt werden wie die schiech- bin Pfo-nkn, „ddje ,-n, ob« Ä|” ÄiH&KÄ S“6* 3<t s-g-. dn,b«”tigo verwaist sind, eine Maßregel zu aenebmiaeü I h/s l sA W, Ergehen darin bestand, I Stempelung guter Handlungen zu Ver- MI4- geeignet « , K* aSTliM »Sb "ta?Ä“ »ö““."““. ^d't brechen ®Snkr oilen UmISnden u“)uS> dringendsten Nothstande abzuhelfen. M L I haben 9Bir Lb™ u*a^tbtaä>t I ^hr wahr! im Centrum), und das al» Ich «rt-nge in n» do. Bi^ "S S L' Z-«-m-u g-br-nchm'

keine Aufhebung der Maigesetze, auch keine I aanre Cnmnaani» ßniff ttenc I bot die pai lamentarische Sprache Abänderung derselben: die Erstrebuna di.s-s 8°1 y°mP08nic Soldaten aufgeboten keinen Ausdruck. (Sehr wahr! im Centrum i Zieles mußten LAnttaNrm F L h7sten,' K ÄtLZ Es widerstreitet eL. solche« Zor chm d"7L

Renne I -- d:rr Naturrecht haben.

Die Aufgabe des Menschen in dem Dasein dieser Erde besteht darin, sich würdig vor- zub« eiten auf die Ewigkeit, alle anderen Verhältmsseftnd äußerlicher, zeitlicher Natur,

KÄ“? ÄWjÄfi! ÄS-'nff Ä lte “«al b-br. bi- tronrtgi Lddin d-, Dramas von Stirn

Ieitung.

- ^K-A.^«rL-brW 6-

.Er war ziemlich glücklich, so weit es

un er den gegebenen Mitteln möglich war, vmunu, uic ,yr in Europa so glanzende al« er «ne« Tage« von einem jungen Aufnahme verschafft halten? Ihre Anmutb «h?elt"in ^.^llet | und ihre Echöny KÄS

mit Km im A . bwfe,r 'b" bat> 5benb* de, und einschmeichelnde« Wesen war da«.

(3?,n,n 9r?s V" rulammenzutnffen. ■ selbe geblieben und im Theater erregte sie

unb^At, lb,fnb b»9°b ” r,<b rur Stadt j einen wahren Sturm der Begeisterung, e nm ^reui!b ouf- Sogleich? und am folgenden Morgen war in der LoVS?0"»'1"'1 ^urerin, die au« I ganzen Stadt nur mehr die Rede von der in e?7Ä?.78« fd die fich - schönen Tänzerin Balincourt.

«inem neuen Ballet zeigen sollte. Er / „Leopold'» Lage war in der Tbat fein.