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WWWWWKK der freien MD Frankfurt. /^^ verbunden mit dem Amtsblatt. Organ der hiesigen. Staatsbehörden.

und den Frankfurter Nachrichten als Extrabeilage. r^^^H

(Expedition: am Geistpförtchen, Schlachthausgasse 21.)

42 304 Donnerstag dm 24. December 1863,

D^^ Wegen der Feier des Heil. Christfestes erscheint die nächste Nummer des Jntelligenzblatres, außer der mor­genden, erst Dienstag den 29. December.

Uebevbliâ der Greigniste im Gebiete der politischeu ^i SK und materiellen Interessen.

Frankfurt, 24 December. Man schreibt der „ ostpreußischen Zeitung" aus Warschau über die gegenwärtigen Zustände in Polen: „Der polnische Aufstand, welcher anfänglich vorzüglich von Galizien und Posen aus, unterstützt worden war, ist nun, und das gestehen alle polnischen Blätter zu, als gänzlich niedergeschlagen zu be­trachten; es sind nur noch einige zerstreute Banden, die im Gouvernement Kalisch ihr Wesen treiben, und selbst diese zerstückeln sich täglich mehr. Die Städte, welche Eon- greß-Polèn bilden, erhalren jede einen Militär-Gouverneur, dem ein Commando Sol­daten beigeordnet wird; er ist zunächst beauftragt, im Interesse der ruhigen Bürger den Räubereien vorzubeugen, die nun, ohne alle politische Färbung, an den nationalgesinntesten Polen verübt werden, und sie auf Verlangen der Polen selbst, zu unterdrücken. Eine Proklamation des sogenannten General Konk aus der letzten Nummer der Zeitung „Nie- podleglozä" ist sehr charakteristisch: „Brüder! Es ist leider jetzt eine schwere, traurige Zeit für uns eingetreten, der Feind, täglich stärker, wählt nicht mehr unter seinen Opfern, und seine blutgierige Rachsucht hat uns schon mehrfach erreicht. Euch, friedliche Ein­wohner der Städte und Dörfer, frage ich, was wird wohl aus uns werden, wenn der Maskal, wie es nun den Anschein hat, siegen wird! Vor uns ist der Winter, und das in einem Lande, welches in leider siegenden Feindeshänden steht; wie werden wir diese Zeit verbringen? und doch müssen wir sie überleben. Wir wenden uns daher â Euch, "und rufen Euch zu: Errettet uns Brüder, ein schreckliches Loos wartet unser, die Herbstnebel, der Frost, der Hunger, das Elend! Gebt uns einige Kleidungsstückes gebt uns einige Groschen zur Befriedigung unserer unumgänglichen Bedürfnisse. Ihr seid unsere Brüder, Ihr seid die Väter der tapferen Jünglinge, von denen schon so viele durch Moscowiter Hand gefallen sind. Ihr seid die Söhne der polnischen Erde, die Euch nährt und kleidet, wie es eine gute Mutter thun würde, unsere gemeinsame Mutter. Ihr müßt uns doch helfen, retten rc." Dieser Verzweiflungsruf endigt mit neuen Ver­sicherungen künftiger großer Siege, die indessen Niemanden mehr täuschen. Und, wie der Ändoner „Moruing-Herald" sehr ricktig bemerkt, haben sich die Polen mehr gescha­det als die Rüffèn; durch ihre systematischen Uebertreibungen und Lügen, Sie habest