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Intelligenz-Blatt

der freien Stadt Frankfurt. x^^

verbunden mit dem Amtsblatt. Organ der hiesigen Staatsbehörden,

und den Frankfurter Nachrichten als Extrabeilage.

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(Expedition: am Geistpförtchen, Schlachthausgasse 21.) iggMpite&iiäBB&âeMKaiaBgssixssaatiseBSitBBi!^^

^ 2541 Dienstag den 27. Oktober 1863.

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Ueb erblick der Ereignisse im Gebiete der politischen und materiellen Interessen.

Frankfurt, 27. October. Aus Nürnberg schreibt der „Corresp. v. u. f. Deutsch- schlanv" vom 24. d.: Nicht erst Nachmittags, wie vermuthet worden war, sondern schon Vormittags hat die erste Sitzung der Ministereonferenz stattgefunden. Nach Beendigung derselben um 1 Uhr besichtigten die Herren Minister das germanische Mu­seum und nahmen sodann im „Bayerischen Hof" ein gemeinsames Mittagsmahl ein. Was diese Nürnberger Ministerbesprechungen betrifft, so ist eS wichtig, österreichische Stimmen darüber zu vernehmen. Die „Presse" knüpft an die Conferenzen so gut wie keine Hoffnungen. „Di; Reformacte wird dadurch nicht besser gemacht, die Kluft nicht überbrückt werden, welche die Bundespartet in Deutschland von der des Staatenbundes trennt. Sowie die deutsche Frage mit dem Fürstentage angefaßt wurde, konnte sie populär werden; auf Ministerconferrnzrn verschleppt, entzieht sie sich dem allgemeinen Verständ­niß und fällt ihre weitere Behandlung dem öffentlichen Mißtrauen anheim." Die „Presse" bejeitfnet schließlich als den richtigsten Weg zum Ziele zu gelangen, wenn der öster­reichische Minister des Auswärtigen sich von den Vertretern der Reformstaaten ausdrück­liche Vollmacht zur Unterhandlung mit Preußen erwirke. Nach dem «Wiener Lloyd" sind dir Chancen zur Durchführung des österreichischen Reformprojects tief gesunken, die Reform steht dem deutschen Volke, wo sie vor dem Fürstencongreß stand. Der „Bot­schafter" schreibt: „Die soeben in Nürnberg vor sich gehenden Ministerialbesprechungen werden für den weiteren Gang der Bundesreform, sei es die Hoffnungen der deutschen Nation belebend, sei es dieselben niederschlagend, von entscheidender Wichtigkeit werden." Nach der Annahme des Blattes würde Hannover folgende Propositionen stellen: „1) Kein Kriegsveto I — Wenn aber doch, — dann auch für die Mittel- und Kleinstaaten, als rein deutsche Collectivmacht. 2) Kein Wechsel im Präsidium! — Wenn aber doch, — dann auch unter Betheiligung der dritten Machtgruppe. 3) Für den Fall, daß es, wider den Geist des reinen Föderativsystems, zu solchen Bildungen kommen sollte, —