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der freien Stadt Frankfurt, /^^ verbunden mit dem Amtsblatt. Organ der hiesigen Staatsbehörden, und den Frankfurter Nachrichten als Extrabeilage.
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(Expedition: am Geistpförtchen, Schlachthausgaffe 21.)
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Jg 248. Dienstag den 20 Oetober 1863.
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Ueberblick der Ereignisse im Gebiete der politische«
und materiellen Interessen.
Frankfurt, 20. October. (Antheil der Prinzen von Hessen-Homburg am deutschen Befreiungskrieg.) Wenn auch die Bedeutung der Schlachten bei Leipzig vom 16. bis 18. und 19. October 1813 für unser ganze« deutsches Vaterland, für seine Neugestaltung nicht hoch genug angeschlagen und gefeiert werden kann, so dürfen wir vor Allem doch nicht die besondere W chtigkett jener Tage für die Laudgrafschaft Hessen-Homburg und dessen Fürstenhaus vergessen.
Wohl haben nur wenige Väter jener Tage, wie der Landgraf Friedrich Ludwig, alle ihre Söhne in den Dienst des Vaterlandes und der Ehre dahingegeben und kein Fürst konnte sich, wie er, rühmen, in den Reihen der Streiter bei Leipzig fünf Söhne in den ehrenvollsten Stellungen als commandirende Generäle und Oberste zu wissen; der sechste, Prinz Leopold, war am 2. Mai bei Großgörschen (oder Lützen), der ersten Schlacht des Befreiungskrieges, als Major im Leibregiment als Freiwilliger den Heldentod gestorben. Vier Söhne standen in österreichischen Diensten: Landgraf (damals „Erbprinz") Friedrich Joseph, General der Cavallerie, befehligte die Reserve des böhmischen oder Hauptheeres: Landgraf Philipp, Feldmarschalllieutnant, befehligte die dritte Division des Feldzeugmeisters Gyulai; Landgraf Gustav commandirte als Generalmajor eine Brigade der leichten Division des Feldmarschalllieutnants Fürsten Moritz von Liechtenstein, welche dem dritten Armeecorps (Gyulai) zugetheilt war. Ebenso stand Landgraf Ferdinand, der gegenwärtig regierende Fürst, als Obrist an der Spitze des Kürassierregiments Lothringen. Dagegen befehligte Landgraf Ludwig Wilhelm als preußischer Generalmajor die ostpreußische oder dritte Brigade unter dem General Bülow (v. Dennewitz), welcher der Nordarmee zugetheilt war.
Hier bei Leipzig sahen die fürstlichen Brüder ihren sehnlichen Wunsch erfüllt, vereint gegen den gemeinschaftlichen Feind kämpfen und gemeinsam hohen Ruhm erringen zu dürfen.
Am 16. October kam die Reserve des Erbprinzen Friedrich Joseph erst am Nachmittage gegen zwei Uhr auf dem Schlachtfelde von Wachau ins Gefecht. Die französischen Gardedragoner und die polnischen Lancier- hatten sich schon über das Terrain von Cröbern und Auenhain verbreitet, die russische Reiterei geworfen, die Preußen (zwölfte Brigade) nach Markkleeberg und die russische Division Hilfreich weitweg zurückgedrängt und Oudinot drang mit der jungen Garde gegen Crö-