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der freien Stadt Frankfurt. verbunden mit dem Amtsblatt. Organ der hiesigen Staatsbehörden, M und den Frankfurter Nachrichten als Extrabeilage.
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(Expedition: am Geistpsörtchen, Schlachthausgasse 21.)
M 174. Samstag den 25. Juli 1863.
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Ueberbliek der Ereignisse im Gebiete der politischen
und materiellen Interessen.
Fraukfurt, 25. Juli. Wir lesen in der „Norddeutschen Allger meinen Zettung": „Bei de» Betrachtungen über das beliebte Thema, ob die polnische Frage Krieg oder Frieden in ihrem Gewände trage, ist es nicht nur nothwendig, diese Frage selbst ins Ange zu fassen, sondern mehr noch das Verhältniß dieser Frage i drei Mächten, welche die angebliche Lösung derselben in die Hand genommen
Wenn die drei Mächte eben aufrichtig nichts weiter anstreben, als das, was sie in ihren Noten gewünscht haben, d. h. die bekannten sechs Punkte, so wäre also der Frieden Europas gesichert. DaS Petersburger Kabtnet erklärt sich mit den Wünschen der drei Mächte einverstanden, und die Modifikation, nach welcher sich zunächst diejenigen Staaten, in deren Besitz sich die ehemaligen polnischen Landestheile befinden, unter einander verständigen sollen, ist zu vernünftig, als daß dieselbe nicht von den West- mächten angenommen werden sollt«; immer für den Fall, daß dieselben eben wirklich nichts weiter, als daS in ihren Noten Ausgesprochene wünschen. Aber ist dies wirklich der Fall? Wenn es lächerlich ist, wie dies noch von der „Revue des deux mondes" in ihrer letzten Nummer geschieht, zu erklären, daß die Verabredungen, die Preuße« im Februar zum Schutze seiner Grenzen mit Rußland traf, die polnische Frage zu einer europäischen gemacht haben, so ist es jedenfalls irrig, behaupten zu wollen, daß die polnische Frage erst seit der Theilung Polens existire. Schon vor fast zwei Jahrhunderten gab es eine polnische Frage; und die französischen Edelleute, die den Schwiegervater Ludwig XV. auf den polnischen Thron heben wollten, waren die Werkzeuge einer Idee, die schon die Diplomaten Ludwig XIV. mit Energie verfolgt hatten, der Idee eines Polen unter französischem Protektorat, um Deutschland von Frankreich abhängig zu machen.
Diese traditionelle Politik Frankreichs, sollte sie der gegenwärtige Souverain dieses StaateS ganz aus de« Augen verloren haben? Sollten eben nur ausschließlich die Sympathien für die Nationalität der Polen ihn zu der Intervention bestimmt haben?
Wir haben allerdings keinen Grund irgendwie an der Aufrichtigkeit der Gefühle Sr. Majestät des Kaisers der Franzosen zu zweifeln, aber etwas anderes ist es mit der Diplomatie, deren erste Grundbedingung der Zweifel ist. Außerdem liegt der Gedanke so nahe, daß, wenn die Wiederherstellung Polens eine Schwächung Deutschlands ist und die Posttion Frankreichs verstärkt, die Nachfolger des Kaiser« weniger uneigennützig und tdelmüthig denken könnten al« ,r.