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verbunden mit dem Amtsblatt. Organ der hiesigen Staatsbehörden, und den Frankfurter Nachrichten als Extrabeilage.
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(Expedition: am Geistpförtchen, Schlachthausgqffe 21.)
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M 1^8. Samstag den 18. Juli 1863.
Mberblick der Greignijse im Gebiete der^politZschen und materiellen Interessen.
Frankfurt, 18. Juli. In Hamburg ist am 14. Juli die „erste internationale land wir ths chaftliche Ausstellung" eröffnet worden. Die Hamb. Nachr. begleiten diesen wichtigen Moment mit einem Artikel, dem wir Folgendes entnehmen» Vor 12 Jahren wurde in London die erste internationale Industrie-Ausstellung eröffnet. Der Gewerbfleiß. fast des ganzen Erdkreises war auf ihr durch sein« hervorragendsten Leistungen vertreten und zu unmittelbarem Nebeneinander vereint traten dem Beschauer das Handwerk, die Fabrik Hervorbringungen und die Kunstfertigkeit der weitest von einander geschiedenen Völker entgegen. Es war ein Vorgang, epochemachend in der Culturgeschichte der Menschheit. Der ersten internationalen Industrie-Ausstellung in London ist seitdem eine zweite in Paris und eine dritte wieder in London gefolgt. Gin immer glänzenderer Aufschwung des Gewerbfleißes der Welt ist die Folge gewesen und immer siegreicher hat der Gedanke internationaler Verbrüderung die trennenden Schranken absperrender Zunft- und Prohibitivsysteme durchbrochen. Erst der heutige Tag vollendet und vervollständigt aber das vor 12 Jahren in London begonnene Werk. Vorwiegend den Internsten des Handwerks, des Fabrikbetriebs und des Kunstgewerbes geweiht, bieten die Industrieausstellungen nur einen Theil der schaffenden Arbeit des Menschen ihre fördernden Dienste. Den andern schließen sie aus ihren Krystallpalästen aus, oder vergönnen ihm doch nur eine dürftigste nebensächliche Berücksichtigung. Und doch ist dieser das Urgewerbe der Menschheit, den Landbau umfassende Theil sogar der weitaus größeste. Ihm eröffnet denn heute die erste internationale landwtrthschaftltche Ausstellung in Hamburg ihre festlich prangenden Räume, der Agrikultur der Welt den gleichen befruchtenden Segen verheißend, welchen die Weltausstellungen in London und Paris der Manufaktur- und Fabrikindustrie erschlossen haben. Nicht wenig lähmend wirkt auf den Ackerbau die Vereinsamung des Lebens des flache« Landes. Weit eher die Mamfactur und Fabrikindustrie mag des Sporns der Weltausstellungen entbehren können, als gerade der Ackerbau. Gerade für ihn ist es vor Allem nöthig, über seine Vereinsamung hinau« gehoben zu werden. Gerade für den ländlichen Producenten ist eine Centralisation der Erfahrungen und Errungonschaften seines Gcweibes je umfassender, von desto höherem Werth, weil sie am wenigsten leicht sich von selbst ihm darbietet. Um so glücklicher war daher der Gedanke, dessen erstes Juslebentreten wir heute feiern. BiS weit Über den Ocean hin hat er den lautesten Anklang gefunden, und mit regem Eifer ist die Landwirthjchaft fast des gesummten Sntopa's nüd selbst