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ZuteMgenz-Blatt

der freien Stadt Frankfurt, /E^

verbunden mit dem Amtsblatt. Organ der hiesigen Staatsbebkrden, und den Frauljurter Nachrichten als Extrabeilage.

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(Expedition: am Geistpförtchen, Schlachthausgaffe 21.)

M 160.__________Donnerstsig den 9 Juli___________1863.

Ueberblick der Ereignisse im Gebiete der politischen und materiellen Interessen.

Krankfurt, 9. Juli. (Stonewall Jackson.) Ueber den Lebenslauf des un« längst gefallenen conföverirten Generals Jackson mit dem Ehrennamen Ston-wall theilt der Specialcorrespondent der Times aus Richmond Folgendes mit: „Thomas Jefferson Jackson war in W-stvtrginien im Januar 1824 geboren. Sein Urgroßv ter und seine Urgroßmutter waren aus England. Sein Vater, der in behaglichen Verhält­nissen gelebt hatte, geriete vor seinem Ende in S Hwtertgkeiten und hinterließ » er bis fünf Kinder, unter denen der Held der älteste war, in Armuth. Ein großes Ereigniß war es für Jackson, als er, beinahe 19 Jahre alt, durch den Einfluß eines Congreß. Mitglieds für Westindien in die Militärakademie von Westpoint ausgenommen wurde. Nach der Erzählung eines seiner Schulkameraden war er den ganzen Weg nach West­point zu Fuße gereist und erschien dort in einem Anzug vom gröbsten Tuch und in den plumpsten Bauernschuhen. Einfach und bescheiden in seinem Wesen, war er zugleich einer der ungeschlachtesten Jungen, die je in die Akademie getreten sind. Aber bald erzwang ihm seine geduldige, selbst» er leugnende Ausdauer die Bewunderung nicht nur seiner Kameraden, sondern auch seiner Lehrer. Man sah, daß er nie eine Lection liegen ließ, bis er ihrer vollkommen Meister geworden war, noch gab er je vor, etwas zu w ffen, was er nicht gründlich sich zu eigen gemacht hatte. Es gab in der Klaffe nicht einen einzigen Knaben, dem er beim Eintritt nicht in Kenntniffen nachstand, aber am Schluffe hatte er nicht weniger als 53 überflügelt und nur noch 16 vor sich. Von einem Zözlich solchen Charakters farte der berühmte Dr. Arnold: „Vor diesem Knaben möchte ich mit dem Hut« in ser Hand stehen." Im mexikanischen Kriege zeichnete er sich als trefflicher Artillerist aus. Ec verließ die Armee, als er die Professur der Chemie in L-xington (Virginien) erhielt. Hier verlebte er zehn Jahre im bescheidenen und flei­ßigen Dienst der Naturwissenschaften, obgleich er nie, im europäischen Sinne des Wortes belesen oder gelehrt wurde. Nach dem Tode seiner ersten Frau besuchte er Europa und besichtigte es mit der den Amerikanern eigenen Eile. Um London zu absolviren (zu „machen") stand er täglich um 5 Uhr morgens auf und wanderte bis 9 Mr abends. Mit Entzücken sprach er stets von den englischen Domen, namentlich von der Westmin- sterabtei, dem Münster in Dork und den Kirchen und Kreuzgängen von Oxford. Beim Ausbruch des amerikanischen Bürgerkriegs bot er seine Dienste augenblicklich dem Staat Virginien an und wurde bald der Ltrblingsheld des Südens. Sein Mangel an Mit- thetlsamkeit, seine Gewohnheit, sich auf Niemand mehr als auf seine eigenen Sinne zu