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der freien Stadt Frankfurt, /^^^ verbunden mit dem Amtsblatt. Organ der hiesigen Staatsbehörden, und den Frankfurter Nachrichten als Extrabeilage. RfHSSj

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(Expedition: am Geistpförtchen, Schlachthausgasse 21.)

M114. Donnerstag den 14 Mai 1863.

, Wegen der Feier von Chr. Himmelfahrttag wird näch­sten Freitag kein Jntelligenzblatt ansgegeben.

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Frankfurt, 14. Mai. Ueber die Stellung, welche Preußen in diesem Augen­blicke in der handelspolitischen Frage einnimmt, meldet ein officiöser Correspon- dent der „Elberf. Zig." aus Berlin: Die hiesige „Bank- und H.-Ztg." läßt sich zwar ans München berichten, daß die Vertagung der Verhandlungen über die Zolleinigung mit Oesterreich in Folge bereitwilligen Eingehens auf Wünsche der preußischen Regierung geschehen sei, und es werden daran Bemerkungen geknüpft, aus denen die Meinung hervorgeht, daß Preußen jetzt bereit sei, über den Eintritt Oesterreichs in den Zollver­ein in Unterhandlung zu treten. Die Sache ist indeß einfach die, daß die bayerische Regierung ihre deßfallstge Circulardevesche erst vor etwa acht Tagen erlassen hat und daß die Antwort der betreffenden Regierungen, resp, eine Instruction an die Bevoll­mächtigten auf der Zollconferenz erst abgewartet werden muß, ehe die Angelegenheit weiter zur Sprache kommen kann. Was nun die Stellung der diesseitigen Regierung zu der Angelegenheit betrifft, so wird dieselbe von Personen, bei denen man eine genaue Kenntniß voraussetzen muß, in folgender Weise bezeichnet: Es existirt allerdings kein formelles Hinderniß, um mit Oesterreich auf Grund des Vertrags von 1853 über Er­weiterungen des Verkehrs zu verhandeln, und Preußen ist zu solchen Verhandlungen an sich durchaus nicht abgeneigt: wohl aber ist ein entscheidendes materielles Hinderniß vorhanden, nämlich es existirt zur Zeit derjenige Zollverein gar nicht, der in solche Verhandlungen mit Oesterreich eintreten könnte. Ein solcher Zollverein wird erst dann vorhanden sein, wenn die deutschen Regierungen sich für den deutsch-französischen Han­delsvertrag und für ihr Verbleiben in einem auf Grund desselben reformirten Vereine erklärt haben werden. Ehe dieß nicht geschehen ist, kann über die österreichischen An­träge nicht verhandelt werden. Diese von früheren Regierungen wiederholt kundgegebene Ansicht wird auch von der jetzigen als stricte maßgebend betrachtet.

m Die „Köln. Ztg." unterstützt ihre durch den Telegraph gebrachte Nachricht von dem Vorgehen Oesterreichs in der schleswig-holsteinischen Angelegenheit durch folgenden Brief aus Wien vom 8. d.: „So eben ist von dem hiesigen Cabinette km folgenreicher Schritt geschehen, der wahrscheinlich die Zahl „brennender" europäischer