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ZnteHigenz-Blatt

der freien Stadt Frankfurt, verbunden mit.bem Amtsblatt. Organ der hiesigen Staatsbehörden, und den Frankfurter Nachrichten als Extrabeilage.

(Expedition: am Geistpförtchen, Schlachthausgasse 21.)

â 112. Dienstag den 12. Mai

1863.

Abonnementsprets für's halbe Jahr 2fl. 30 kr. Tägliche Ausgabe außer Montags.

Einrückungsgebühren: 6 kr. für die ganze, 3 kr. für die gespaltene Zeile.

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Frankfurt, 12. Mai. (Schweizerische Statistik.) Die erste Volkszäh­lung in der Schweiz fand im März 1850 statt; die zweite vollkommenere, und nach Maß­gabe der Verabredungen der internationalen statistischen Kongresse, im December 1860.

Diese Zählung hat eine Gesammtzahl von 2,510,494 Bewohnern geliefert, welche sich mit 1,476,982 Köpfen auf Protestanten, 1,023,430 auf Katholiken, 5866 auf andere christliche Confessionen und 4216 auf Juden, ferner mit 367,065 Haushaltungen auf Deutschredende, 123,438 auf Französisch-; 28,697 auf Italienisch- und 8905 auf Ro­manischredende vertheilt. Unter denCantonen steht voran Bern mit 467,141; es folgen Zürich mit 266,265 und Waadt mit 213,157, sodann 5 Cantone mit 100—200,000 Einwohnern: Aargau, St. Gallen, Luzern, Tessin, Freiburg; 3 zwischen 90—100,000; Wallis, Graubündten, Thurgau. Die Reihe beschließen 5 Cantone, resp. Halbcantone mit 10—20,000; Zug, Uri, Unterwalden ob und ntd dem Wald, Appenzell-Jnnerrhoden.

Seit der Zählung von 1850 haben nur die Cantone, beziehungsweise Halbcantone Unterwalden o. d. W. (um 3 Procent), Aargau (um 2% Procent), Luzern (um 1% Procent), Tessin (um 1 Procent), Solothurn (um % Procent) abgenommen. Tue Se Zunahme weist Baselstadt auf (37,65 Procent); es folgt Genf mit 29,63 Proc, nburg mit 23,61 Proc., Zug mit 12V$ Proc., Wallis mit 11 V$ Proc. u. s. w.

Was die Verhältnißzahlen der Geschlechter betrifft, so hat Tessin die geringste Zahl der männlichen Bevölkerung bet dem Verhältniß von 100 : 127; es folgt Grau­bündten mit 100 : 111, Schaffhausen, Appenzell-Jnnerrhoden und Obwalden mit 100 : 108, Nidwalden, Uri und Aargau mit 100 : 107, Zürich mit 100 : 105, Genf, Glarus und Baselstadt mit 100 : 104 u. s. w. Das numerische Gleichgewicht der Ge­schlechter findet sich nirgends; sehr nahe kommen ihm jedoch die Cantone Bern und Freiburg. Die größte Zahl von Männern hat der Canton Waadt; sie verhalten sich zu den Weibern wie 100 : 95. In der ganzen Schweiz beträgt der Ueberschuß der weib­lichen Bevölkerung 37,768; 1850 nur 28,918.

Die Schweiz hat 228 Gemeinden von über 2000 Bewohnern, wovon 53 auf den Canton Bern, 35 auf Zürich, 29 auf St. Gallen, 15 auf Waadt, 13 auf Luzern, 11 auf Appenzell Außerrhoden, 10 auf Aargau, 9 auf Thurgau, je 6 auf Schwyz und