ZnteMgenz-Blatt her freien Stadt Frankfurt.
verbunden mit dem Amtsblatt, Organ der hiesigen Staatsbehörden, und den Frankfurter Nachrichten als Extrabeilage.
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(Expedition: am Geistpförtchen, Schlachthausgaffe 21.)
M 18. Donnerstag den 22. Januar 1863.
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grewEfitrt, 22. Januar. S. Laing, der indische Ftnanzminister, der über die Baum woll frage sehr ernste Untersuchungen angestellt hat, richtet an die Times einen Brief, worin er sich über das Project, Indien zur englischen.Baumwollenkammer" zu machen aussprtcht: „Wenn Amerika von dem Ocean verschlungen würde und bar Preis indischer Baumwolle folglich auf 1 Schilling pr. Pfund stiege, so würde uns Indien wohl schließlich 4,000,000 Ballen liefern. Aber die practische Frage ist nicht, was Indien unter gewissen Voraussetzungen in fünf oder sechs Jahren thun könnte, sondern was sich der Wahrscheinlichkeit nach in den nächsten zwei Jahren von Indien erwarten läßt." Er gibt dann eine Beschreibung des indischen BodenS und der indischen Arbeitsorganisation im Vergleich zu den Agricultur- und Arbeitsverhältnissen Amerikas, und kommt zu dem Resultate, daß in Indien der Anbau von Thee und Kaffee weit einträglicher sei, als der von Baumwolle, und daher besonders von den europäischen Pflanzern immer vorgezogen werden würde. „Die große Waffe der indischen Baumwolle wird daher von den Ryots immer nur in dem Systeme der Wechselwirthschaft gebaut werden. Die Production per Acre wird daher immer der in Amerika nachstehen. Doch trotz dessen wird immer noch durch den Anbau hier eines Acres und dort eines Acres auf den kleineren Höfen der bäuerlichen Besitzer bei einer Bevölkerung von 180 Millionen, die meist Ackerbauer sind, eine bedeutende Menge Baumwolle producirt werden. Wird die Baumwolle den Ryots am Platze so bezahlt, daß sie die besten Einkünfte in der Wechselwirthschaft bringt, so wird die schließliche Production ohne Grenzen sein. Diese Facta wollen wir auf die gegenwärtige Sachlage anwenden. Im vergangenen September prophezeite ich den Fabrikanten in Manchester nach bester Ueberzeugung, sie würden in keinem Falle über 1,500,000 Ballen Baumwolle in den nächsten 12 Monaten aus Indien beziehen können. Und es scheint daß sich hierin nichts geändert hat. Um einen außergewöhnlichen Bedarf von 1,000,000 fallen zu befriedigen, müßten unter den jetzigen Productionsverhältnissen zum wenigsteni 4,000,000 Acres mehr mit Baumwolle bepflanzt werden, und da die Baumwollernte erst nach Ablauf von drei oder vier Jahren gesammelt werden kann, so folgt darauf daß die Bebauer von 12,000,000 Acres des existirenden urbaren Grundes, welche noch keine Baum-