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Intelligenz-Blatt

der freien Stadt Frankfurt

verbunden mit dem Amtsblatt, Organ der hiesigen Staatsbehörden, £g und den Frankfurter Nachrichten als Extrabeilage.

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(Expedition: am Geistpförtchen, Schlachthausgaffe 21.)

M 259

Samstag den 1. November

1862.

Zahl der Vereins-

Länge der

Gesammtlänge

Stationen:

Linien:

der Drähte:

geograph. Meilen

209

1782.3

2915.6

143

1143.1

3386.6

65

177.0

309.4

59

249.0

500.6

40

133.6

190.5

39

274 8

656.1

31

204.5

363.2

27

137.9

203.9

14

53.1

63.6

Ueberbliek -er GreignMe im Gebiete der politischen un- materiellen Interessen.

Frankfurt, 1. November. (Deutsch-österreichischer Telegraphen-Verein. — Handelsvertrag.) Wie die Bayer. Ztg. mittheilt, zählte nach amtlichen Zusammen­stellungen der deutsch-österreichische Telegraphen-Verein zu Anfang dieses Jahres 627 im Be­triebe befindliche Vereinsstationen und betrug die Länge der Linien 4125.3 jene der Draht­leitungen 8590.5 geographische Meilen. Während des Jahres 1861 wurden 82 Sta­tionen neu eröffnet und erfuhren die Vereinslinien eine Verlängerung von 261.2, die Drahtleitungen eine solche von 721.1 Meilen. Im ganzen Veretnsliniennetze ergeben sich durchschnittlich auf eine Vereinsstation 6.58 Meilen Linie und 13.70 Meilen Leitung. Vergleicht man den Bestand des Jahres 1862 mit jenem vom Jahre 1856, so zeigt sich, daß die Länge der Linien um 78, die der Leitungen um 121 und die Zahl der Sta­tionen um 168 Proc. während der letzten sieben Jahre sich vergrößert hat. Nach den einzelnen Staaten, welche dem Vereine angehören, geordnet, vertheilen sich die Vereins­stationen rc. in folgender Art:

Vereinsstaaten:

Oesterreich Preußen Baden Niederlande Würtemberg Bayern Hannover Sachsen Mecklenburg

Vom Jahre 1861 auf 1862 hat Oesterreich und Preußen je 24, Baden 20, Wür­temberg 11 Vereinsstationen eröffnet.

Das am 2. August d. J. von Preußen und Frankreich unterzeichnete Separat- Protokoll, durch welches sich Preußen auch für den Fall der Auflösung des Zollvereins an den Handelsvertrag gebunden hat, lautet nach der Beilage zum Staatsarchiv von Aegtdi und Klauhold: „Im Laufe der Verhandlungen über die heute unterzeichneten Ver- W haben die Bevollmächtigten Sr. Majestät des Kaisers der Franzosen erklärt, daß