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ZntelltgenzBlatt der freien MM Frankfurt, ^^ verbunden mit dem Amtsblatt, Organ der hiesigen Staatsbehörden, â und den Frankfurter Nachrichten als Extrabeilage.

(Expedition: am Geistpförtchen, Schlachthausgasse 21.)

Jtë 203. Donnerstag den 28. August 1862.

Überblick der Ereignisse im Webiete der politischen uu- materiellen Interessen.

Frankfurt, 28. August. (Zur Situation.) Man schreibt der „Nord - deutschen Allgemeinen Zeitung" vom Rhein: „Man hat sich eigentlich bet uns noch keine richtige Vorstellung von der neueren österreichischen Politik gegenüber von Preußen und dem deutschen Bunde.gemacht. Während der langjährigen, vormärzlichen Herrschaft des Fürsten Metternich gingen die zwei Hauptkabinette Deutschlands in gleich­mäßiger Theilung der Initiative neben einander her, und so segelte das deutsche Staats­schiff mit mittelmäßigen Capitainen, aber mit ziemlich günstigem Winde, sehr langsam und ruhig durch virW»«-n der Weltgeschichte hin, bis es schließlich eines schönen Tages im Sturme von 1848 zerbrach. Di. äußere Politik kam damals gewöhnlich von Wien, die inneren, mehr materiellen Fragen, wurden von nerun angr^^. <s^ .â „^ Ma­nische, griechische, französische, legitimistische Frage, hißte man die österreichische Flagge auf, man ließ St. Stephan leben, und Oesterreichs politische Tendenzen domimrten. Drehte es sich aber um Fragen des Handels, der Zölle, um gleiche Administration für Erwerb und für Geschäft, dann kam das Losungswort und die Parole von den Berliner Höhepunkten. Unter Fürst Schwarzenberg wurde dies schon durch die Begebenheiten des Jahres 1848 getrübte Verhältniß in soweit noch mehr gelockert, daß momentan Vreußen in seiner Politik gegen Oesterreich Front machte, wahrend Oesterreich durch den bekannten Vertrag von"o3 in den Mechanismus des Preußischen Handelssystems Kineinariff' schnell aber verzog sich das momentane Gewölke und bis in die letzten Jahre Mil Es« Ä« - W ta d-m ;.» W toW ---tn-tm Weg mit mehr oder weniger reactronären oder liberalen Tendenzen, je nach den Um- ^ä^DeuZchlands^Geschicke sind aber nun in eine Art von Wirbelwind gezogen, der dieses Arrangement zu erschüttern, dieses symetrische Paralelllaufen zu erschweren und zu vernichten droht. Preußen kann den Zollverein nicht durch einen mächtigen, aber nicht ganz allein deutschen Einfluß zersprengen lassen. Preußen kann nicht die Lettung in materiellen Fragen um den Preis einer diplomatischen, aber

Autonomie aufgeben; außerdem würde Oesterreich eine solche Transaktion auch nicht freiwillig zugeben, und dann hat Preußen seit Jahren zu sehr in allen Handes- und mate­riellen Fragen bisher in Deutschlands Geschicke so mächtig .und segensreich eingewirkt, daß es diese von allen Seiten anerkannte materielle Thätigkeit und Wirksamkeit nicht frei­willig opfern kann, ohne sich selbst zu zernichten, Die Richtung, welche die zwei tonsnlq§