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der freien MM Frankfurt, A verbunden mit dem Amtsblatt, Organ der hiesigen Staatsbehörden, und den Frankfurter Nachrichten als Extrabeilage. F^

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(Expedition: am Geistpförtchen, Schlachthausgasse 21.)

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1862.

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Samstag den 2. August

Ueberdliek dee GreigniM im WebLsts der politische» und materiellen Interessen.

Frankfurt, 2. August. (Zur Situation). Nach der Wiener „Presse" ist auf die den Eintritt Oesterreichs in den Zollverein anbietende Note an die deutschen Regierungen von diesen noch keine Antwort eingetroffen; die Cabinette von München und Stuttgart indessen warteten nur eine Rückantwort Rechberg's auf die Bernstorff'sche Note ab, um darnach ihre Stellung zu nehmen.

Der Staatsanzeiger für Würtemberg widerlegt die Nachricht der Berliner-Börsen zeitung und der Frankfurter Postzeitung, daß der König von Würtemberg sich in Sachen deskHandelsvertrages brieflich an den Kaiser Napoleon gewandt habe. Gleichzeitig aber bekämpft er den Artikel der Sternzeitung über die Annahme des Vertrags im.preußi- schen Abgeordnetenhause.

Unter dem Vorsitze von M c tz hat hier eine Versammlung der „Fortschrittspartei" des Großherzogthums Hessen in Bezug auf die nahen Wahlen stattgefunden.

Nach einem Marseiller Telegramm, das den Inhalt der Konstantinopeler Post vom 23. Juli resumirt, fordert Serbien nicht mehr die Räumung, sondern die Schleifung der türkischen Festung in Belgrad. Handel und Verkehr im Lande stocken; und ein Brief aus Konstantinopel vom 24. Juli sagt nach Gesandtschaftsquellen, die Serben machten ^General^Forep,' der Befehlshaber der französischen Expedition nach Mexiko, hat sich in Cherbourg eingeschifft.

Die Wochenschrift des Nationalvereins vervollständigt die Nachricht über die dies- iâhrige allgemeine Versammlung des Vereins dahin, daß dieselbe am 6. (Montag) und 7. October (Dienstag) in Koburg, eventuell in Eisenach stattfinden, und folgende Tages­ordnung haben soll: 1) Rechenschaftsbericht des Geschäftsführers; 2) politischer Jahres­bericht, mit besonderer Rücksicht auf den Stand der deutschen Verfassungsfrage ; 3) Die Flottensammlungen und die seit Ende vorigen Jahres erfolgte, in der Ausschußsitzung vom 4. März genehmigte Einstellung der Ablieferung der Flottengelder an das preußische Kriegsministerium; 4) die Reform der deutschen Wehrverfassung. , .

Am 27. Juli fand in Guntershausen eine vom Centralwahlausschuß berufene größere Versammlung von Wahl-Interessenten statt. Es waren, wie die Heinsche Mor­genzeitung mittheilt, etwa 150 Männer aus verschiedenen Landestheilen erschienen. Die allgemeine Ansicht ging dahin, daß Einmüthigkeit vor allem auch lernerhm msbcsondere auch bei den demnachstigen Wahlen, Noth thue. Die Versammlung beschloß dann auch