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ZntelliaenzBlatt der freien Stadt Mnlifurl, ^^^ verbunden mit dem Amtsblatt. Orga:-. der hiesigen Staatsbehörden.

und den Franksurter Nachrichten als Extrabeilage. r^Ww^i^

(Expedition: am Geistpförtchen, Schlachthausgasse 21.)

Jtë 17L Dienstag den 22. Juli 1862.

lieber Hilf bet EeeWMè im WebrsLe der politischrn und materiellen Interessen.

Frankfurt, 22. Juli. (Zum ersten deutschen Schützenfeste.) Ein paar Worte über die Transparente : An dem Hause eines schon lange in unsern Mauern weilenden Franzosen lesen wir folgende, in französischer Sprache geschriebene, aber wahr­haft deutsch gedachte Inschrift.

Pourquoi la guerre! egaux par la vaillance Anglais, Frangais, Russe, Suisse et Germain, Peuples, formez une sainte alliance, Et donnez vous la main.

Den Hirschsprung in der Fahrgasse schmückt ein großes, schwarz^roth-goldenes Trans­parent mit den schönen Worten:

O sei gegrüßt Du Einheitsfarbe, Erhoben hat das Vaterland Dich hoch gleich einer Himmelsgarbe. Ihr Deutschen reichet Euch die Hand, Und fühlet mächtig, daß nur frei Das Vaterland durch Einheit sei.

Die enge Graubengaffe hat sogar zwei Transparente. Eine Germania mit den naiven Worten:

Weil diese Gasse eng und klein

Und auch ein schlechtes Pflaster drein,

Und wenig Schützen einquartiert, D'rum wird die Pforte doch geziert.

Nach der Schnurgasse zu erblickt man den Reichsadler mit ausgebreiteten Schwingen, das lustige Verslein darunter dürste von einem modernen Hans Sachs in der benach­barten Schuhgasse sein:

Wär' diese Gasse zehn Schuh breiter, Lang wie die Zeil und noch was weiter, Viel Schützen hätten dann Quartier, Wir wollten keinen Dank dafür.

Der Eschenheimer Thurm mit der Wetterfahne, dieses berühmte Wahrzeichen un­serer Stadt, ist aufs Beste geschmückt worden: