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Zntelligenz-Blatt

der freien jStaht Frankfurt, verbunden mit dem Amtsblatt. Organ der hiesigen Staatsbehörden, und den Frankfurter Nachrichten als Extrabeilage.

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(Expedition: am Geistpförtchen, Schlachthausgasse 21.)

M 169. Samstag den 19. Juli 1862.

Ueberbliek der Ereignisse im Gebiete -er politischen und materiellen Interessen.

Frankfurt, 19. Juli. (Zum ersten deutschen Schützenfeste.) Die Rede, welche Staatsrath Schenker aus Solothurn beim Bankett hielt, lautetwörtlich: „Deutsche Schützen, deutsche Männer! Sie haben die Schweizer eingeladen, theilzunehmen an Ihrem ersten großen deutschen Schützenfeste. Wir haben zahlreich dieser Einladung gefolgt. Wir sind überwältigt von der Freundschaft, von der Liebe, die Sie uns erzeigt, haben. Wir werden mit dem 18. wahrscheinlich ein großer Theil, so schwer es uns ist, Sie verlassen müssen, weil uns Geschäfte wieder in die Heimath zurückrufen. EU wir scheiden, halte ich es für meine Pflicht, im Namen der Schweizer noch ein ernstes Wort, der warmen Schweizer Seele entsprossen, an Euch deutsche Schützen, deutsche Männer zu richten."

„Ihr habt einen großartigen Bund geschloffen. Der Zweck des Bundes ist,. in den Formen, in denen Ihr lebt, zu erstarken und den Bund des Volkes dadurch fest und kräftig zu schließen, daß Ihr Männer aus allen deutschen Staaten unter Euch ver­brüdert dasteht wie ein Fels, an dem, wenn Ihr Deutsche einig seid, Alles zerschi len muß. Ihr habt ein schönes Land. Der Himmel und die Natur haben Euch gegeben, was Ihr bedürft, um glücklich zu sein, wenn Ihr wißt, dies Glück zu genießen. Ihr werdet es genießen, wenn Ihr Euere Sonderintereffen ablegt, wenn Ihr Euch einigt zu dem großen einen Zweck, Deutschlands Glück, Deutschlands Wohl vor allem zu flr- dern, wenn Ihr sagt, wie draußen geschrieben steht: Wrr wollen sein ein einig Volk von Brüdern; wenn so es ruft im Norden, im Süden, Osten, Westen, daß Ihr sagt: Unsere Grenze an diesem Punkt und an jenem Punkt ist deutsche Erde und diese deutsche Erde darf nicht verkürzt werden. Deutsche Schützen, deutsche Manner das ist Eure Aufgabe, die Ihr mit der Gründung dieses Schutzenbundes übernommen hâ Deutsche Männer deutsche Schützen, ein Schweizer Schütze Namens der Schweizer .Schutzen ruft Euch zu: Seid einig, einig unter Euch, aber schaut auch hinüber zu uns m dle Lchwe z. Wir haben gleiche Kämpfe durchgemacht. Wir waren 22 zerstückelte Cantone, âr aus dem Boden, auf dem wir diesen Samen ausgesaet haben, den Ihr auf deutschem Boden, den Ihr in einer neutralen Stadt ausgesäet habt, sind wir eine kräftige Nation gewor­den, und werdet Ihr dahin kommen, eine kräftige Nation zu werden. Wir sind eine kräftige Nation, weil wir den Willen haben, mit unseren Bergen unterzugehen, zu bluten wenn^man unsere Berge angreift. Das ist der Same, der aus unserm schäften entstanden ist, und wir haben uns durch diesen Samen großgezogen, so daß