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der freien Maki Frankfurt, /§â
verbürgen mit dem Amtsblatt, Organ der hiesigen Staatsbehörden,
und den Frankfurter Nachrichten als Extrabeilage.
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(Expedition: am Geistpförtchen, Schlachthausgaffe 21.)
JIS 27. Samstag den 1. Februar 1862.
Ueberbttif der Ereignisse im Gebiete der politischen und materiellen Interessen.
Frankfurt, 1. Februar. (Zur Situation.) Man möchte bei der jetzigen Lage der Dinge die Bemerkung bestätigt finden, die der Geschichtsforscher öfters zu machen die Gelegenheit hat, daß nach großen Perioden politischer Bewegungen dteFluth der Er° «igniffe sich von einem Welttheile entfernt, um in entlegenen Zonen periodisch jenefrucht- bringerchrn Erschütterungen zu wiederholen. Europa scheint unS jetzt in die Periode der ruhigen Entwicklung des im Sturme der vorigen Jahre auSgestreuten Samens begriffen zu sein, und während in Amerika unter dem lärmenden Zusammeukrachen überlebter und falsch verstandener demokratischer Formen die Weltgeschichte einen neuen Schritt thut, entsteht jetzt für unsere Europäischen Staatsgesellschaften eine lange, vielleicht dreißigjährige Epoche der Ruhe, der Ausbildung, der Vervollkommnung und jener politischen Erndte, die natürlich weit längere Zeit zum Gedeihen erfordert, als der Sturm der Zerstörung verlangte, um die gebrechlichen Dämme der morsch gewordenen alten Staatspolitik zu zerstören. Man werfe nur einen Blick auf die gesellschaftlichen und politischen Zustände der größeren Staaten von Europa. Ueberall keimt es, überall treibt die ewige Natur neue Saaten und unerwartete, frische Gestaltungen hervor. In Preußen, dem in jeder Beziehung entwickeltsten Lande unseres deutsches Vaterlandes, bildet sich unter jenen abwechselnden NKancirungen von Opposition und erhaltendem Element, welche die Grundbedingungen eines jeden repräsentativen Staates sind, und eS besonders auch stets für England waren, ein mächtiger, dauernder, monarchischer Organismus, der in seiner doppelten Mission, nach Innen erhaltende Kraft und nach Außen machtvollen Einfluß zu repräsentiern , seine natürliche und tief begründete Berechtigung hat. Man lasse sich nicht dadurch beirren, daß dieser mächtige Prozeß zu seiner vollkommenen Reife und Entfaltung noch mehrere Jahre erfordert. ES sind Jahre der zu dieser Entwicklung nöthigen Ruhe, es sind Jahre der Handel-thätigkeit und der Volksbildung, und unter dem eisernen Panzer der trefflich gerüsteten Preußischen Armee, ruht sicher und geschützt die goldene Entfaltung der vaterländischen Arbeit und des deutschen Dolkswohls. In Oesterreich scheint ebenfalls eine Periode von zwanzig oder dreißig Jahren erforderlich, um die krankhaften Folgen einer früheren Mißregierung verschwinden zu lassen und die Einheit des Staats auf jenen Grundsätzen der Gleichheit, der bürgerlichen Freiheit und der religiösen Gleichberechtigung sicher zu consolidiren, ohne die jede staatliche Entwicklung sehr bald in den ÄtgarchMen Rückschritt einer Patricias oder eine- BraminismuS zurückfällt. In