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Intelligenz-Blatt der freien Stadt Frankfurt, verbunden mit dem Amtsblatt, Organ der hiesigen Staatsbehörden, und den Frankfurter Nachrichten als Extrabeilage.

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(Expedition: am Geistpförtchen, Schlachthausgasse 21.)

Jâ 302. Samstag dm 21. December 1861.

Ueberblick der Ereignisse im Gebiete der politischen und materiellen Interessen.

Frankfurt, 21. December. Paris er Blätter äußern sich über die Bot­schaft des Präsidenten Lincoln folgendermaßen: Das Journal des D eb atS findet sich nicht befriedigt. Namentlich komme Herr Lincoln sehr unzeitgemäß mit sichtlicher Bitterkeit auf seine Beschwerden gegen die fremden Staaten zurück. Die stolze Sprache über die Unabhängigkeit seines Landes und die Stabilität seiner Regier­ung sei nickt im ricktigen Verhältniß zu der Situation, in der sich die amerikanische Regierung befinde. Im Ganzen genommen ist das Document bet Weitem nicht so ver­söhnlich gehalten, wie man es hätte erwarten sollen. Uebrigens werde durch dasselbe eine Versöhnung nicht geradezu unmöglich gemacht. — Der Temps dagegen schließt aus dem Schweigen des Präsidenten Lincoln über die Angelegenheit des Trent, daß das Washingtoner Cabinet beabsichtige, sich dadurch eine Rückzugslinie nicht abzuschnet- den. Opinton Nationale ist der Ansicht, daß man ungeachtet dieses Schweigens beinahe alle Aussichten auf eine-friedliche Lösung als verloren ansehen müsse. Letzteres Blatt äußert außerdem seine Bedenken über die Vertheidtgungsmittel, die England in Canada einer nordamerikanischen Invasion entgegenzustrllen im Stande sei. Vom unteren Ontariosee au bis zu dem Obersee sei Kingston die einzige hinreichend be­festigte Stadt, um für einige Zeit dem Angriff einer Flotte zu widerstehen. Toronto sei nur auf der Westseite durch ein unbedeutendes Fort geschützt; Bellewlle, Hamilton, Coburg, Porthape, Windsor, Port-Sarnia, Oven-Sund, CclUngwood seien nicht durch eine einzige Kanon« vertheidigt. Die Seeküste der Vereinigten Staaten befindet sich freilich in keinem besseren Vertheidigungszustande, aber die Amerikmer besitzen auf der See mehrere große Kriegsschiffe und Dampfkanonenboote; ihre Handelsflotte zählt 350 große Steamer, die schnell bewaffnet werden können, 60 Dreimaster, ^00 -.riggs und 1000 Schooner. Außerdem befinden sich über 100 Fahrzeuge "sis dm Werften die noch vor zwei Monaten vom Stapel gelassen werden können. Die Boden-und Manufacturerzeugntffe , die während des Jahres 1861 durch ^e ^1^^ den Seen hin und her transporttrt wurden, werden auf mehr als 600 Millonrn Dollars angeschlagen. Im Winter kann Canada nur sehr geschränkte Unterstützung erhalten, da der Lorenzo zufriert. Bis zum Frühjahre, Ende Mai, wären â â Städte an den Ufern der See in Schutt und Asche gelegt. — Die Amerikaner machen bedeutende Rüstungen und lassen keines ihrer ^rthttdtgu^ E^ sie find selbst so weit gegangen, die regelmäßige Dampfbootlinie zwischen New-Uork