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ZmeMgenz-Blatt der freien Stadt Frankfurt, /^ verbunden mit dem Amtsblatt, Organ der hiesigen Staatsbehörden, M^U^W und den Frankfurter Nachrichten als Extrabeilage. L

(Expedition: am Eekstpförichen, Schlachthausgasse 21.)

JS 202. Dienstag den 27. August 1861.

Abonnementsprets für’8 halbe Jahr 2 fl. 30kr. Tägliche Ausgabe außer Montags. Linrückungsgebühren: 6 kr. für die ganze, 3 kr. für die gespaltene Zeile.

WM" Abonnements auf die drei vereinigten Blätter, Intelligenz- blatt, Amtsblatt und die Frankfurter Nachrichten, werken täg­lich in der Expedition angenommen, und sind noch einige Exemplare vom ersten Monate dieses Semesters zum Completiren vorhanden.

AèherbUÄ der (Ereignisse im Gebiete der politische« und materiellen Interessen.

Frankfurt, 27. August. Die „Sp ener' sche Ztg." ist in den Stand gesetzt, durch die nachfolgende Depesche, welche bereits am 12 Vs. und vor dem, an demselben Tage gefaßten, Bundestag-beschlusse nach Kopenhagen geschrieben ist, darzuthun, daß die preußische Regierung eS nicht versäumt hat, rechtzeitig den in der dänischen Erklärung vom 29. Juli enthaltenen Entstellungen und Reservationen den Boden zu entgehen. Daß der Ton des ActenstückS ein freundlicher ist, erkläre sich schon daraus, „daß man im Begriffe steht, Verhandlungen anzuknüpfen, in der Sache ist dadurch nichts aufge­geben." Die Depesche lautet: „Berlin, 12. August 1861. Der k. dänische Gesandte hat uns, im Auftrage seiner Regierung, eine Abschrift der Depesche übergeben, welche das Kopenhagener Kabtnet in Bezug auf die Verfassungs Angelegenheit des Herzog- thums Holstein unterm 29. v. M. in übereinstimmender Weise an feine Vertreter in Berlin und Wien gerichtet hat und von deren Inhalt Ew. rc„ wie ick aus Ihrem Be­richt No. 127 ersehe, durch die Gefälligkeit des Herrn Conseil Präsidenten bereits un­mittelbar in Kenntniß gesetzt worden sind. Ich habe nur das Resultat der Communi- cation mit Wien, zu welcher uns der bei beiden Höfen gleichmäßig gethane Schritt zu­nächst veranlassen mußte, abwarten wollen, uw mit der Bitte, daß Ew. rc. dem Herrn Minister Hall unsern Dank für die uns gemachte Eröffnung abstatten möchten, zugleich die Benachrichtigung verbinden zu können, daß wir, im Vereine mit dem k. österreichischen Hofe, die uns gegebene Erklärung de» vereinigten Ausschüssen des Bundestages haben vorlegen lassen. Deren Beruf wird es sein, der Bundesversammlung weiteren gutacht­lichen Bericht zu erstatten, und wir glauben annehmen zu dürfen, daß die Ausschüsse schon in diesen Tagen im Schooße der Versammlung eine hierauf bezügliche Anzeige machen werden. Die Schritte, welche das Londoner Kabinet gethan bat, um die k. dänische Regierung zu einer Erklärung im Sinne der Depesche vom 29. Juli zu be-