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der freien Stadt Frankfurt. verbunden mit dem Amtsblatt, Organ der hiesigen Staatsbehörden, und den Frankfurter Nachrichten als Extrabeilage.
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(Expedition: am Geistpförtchen, Schlachthau sgasse 21.)
M 174.
Donnerstag den 25. Juli
1861
Ueberblick der Ereignisse im Gebiete der politischen und materiellen Interessen.
Frankfurt, 25. Juli. Die amerikaNische Prästdentenbotschast ist ein weitläufiges Actenstück. Der erste Theil ist rein historischer Natur. Herr Lincoln bespricht den Ursprung des Zerwürfnisses zwischen dem Norden und dem Süden seit der letzten Präsidentenwahl bis auf die letzten Tage; erzählt, wie bet seinem Amtsantritte die Functionen der Bundesregierung in Südcarolina, Georgia, Alabama, Missi- stppt, Louisiana und Florida suspendirt, und alles Eigenthum der Bundesregierung in den genannten Staaten suspendirt war. Die Absicht einer Zerstückelung der Union sei offen eingestanden, und die Organisation der Rebellion ungescheut begonnen worden. Run sei es für die Centralregterung an der Zett gewesen zu handeln, und die Schritte, dir sie für nöthig erachtete, seien in der Jnaugurattonsadresse dazumal klar ausgesprochen worden, nämlich alles Bundeseigenthum, das noch nicht abgerissen gewesen, festzuhalten, das Andere Vorerst abzuwarten. Im weiteren Verlaufe der Botschaft erklärt der Präsident, aus welchen Gründen er Fort Sumter aufgegeben, und sich auf die Sicherheit von Fort Pickens beschränken mußte. Es hätte sich nämlich das erstgenannte Fort unmöglich rasch genug verproviantiren lassen. So sei es zum Angriff auf Fort Sumter gekommen, und so werde die Schuld, den Bürgerkrieg begonnen zu haben, für alle Zeiten den Secessionisten anheimfallen. Was die Beziehungen zum Auslande betrifft, so beschränkt sich die Botschaft auf wenige Worte. Sie lauten: Die Nachgiebigkeit unserer Regierung war so außerordentlicher Art und von so langer Dauer, daß mehrere fremde Nationen verleitet wurden, eine Haltung etnzunehmen, als erschiene ihnen die schleunige Zertrümmerung unserer nationalen Union wahrscheinlich. Diese Entdeckung erregte bei der Executive einige Besorgnisse, doch kann sie jetzt mit Befriedigung erklären, daß die Souveränität und die Rechte der Vereinigten Staaten von den auswärtigen Mächten allgemein praktisch anerkannt werden, und daß sich in der ganzen Welt eine allgemeine Sympathie für unser Land kundgtbt. Als die einzigen Mittel, die Auflösung der Union zu verhüten, empfiehlt die Botschaft, „den Kampf so kurz und entscheidend als nur möglich zn machen und der Regierung mindestens 400,000 Mann und 400 Millionen Dollars zur Verfügung zu stellen. Drese geforderte Anzahl Truppen ist ungefähr der zehnte Theil der Waffenfähigen in den treu gebliebenen Staaten, und die angegebene Geldsumme nicht der 23. Theil des Vermögens derer, die bereit sind, für die Erhaltung der Union einzustehen. Eine Schuld von 600 Mill. Dollars macht, auf jeden Einzelnen »ertheilt, noch immer weniger aus, als die Revolutionsschuld betragen hatte, und doch ist seit Beendigung unseres großen Frei- heitèkampfes das Vermögen unseres Staates in noch viel stärkerem Grade als die