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Intelligenz-Blatt

der freien Stadt Frankfurt, /fS verbunden mit dem Amtsblatt, Organ der hiesigen Staatsbehörden, und den Frankfurter Nachrichten als Extrabeilage.

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(Expedition: am Gerstpförtchen, Schlachthausgaffe 21.) x^jy. ^

Jg 88 . Samstag den 13. April 1861.

Abonnementspreis für'S halbe Jahr 2 fl. 30 fr. Tägliche Ausgabe außer Montags. Linrückunasgebübren: 6 kr. für die gante, 3 kr. für die gehaltene Zeile.

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Ueberblick der Ereignisse im Webiste der politischen und materielle» Interessen.

Frankfurt, 13. April. Nach dem „Pays", sagt das „Franks. Journal", hat Baron Dalwigk, Minister von Hessen-Darmstadt, folgende Rede bei dem Bankett von Baden ge­halten: „Meine Herren, gestatten Sie mir, den Gefühlen des lebhaften Dankes der zahlreichen Gäste Ausdruck zu verleihen, denen eine so ausgezeichnete und glänzende Aufnahme zu Theil wurde. Wir haben an beiden Ufern des Rheines reiche Länder, glückliche Menschen gesehen. . . . Meine Herren! Wenn die Völker glücklich und zufrieden sind, so ist dieß zumeist das Verdienst der Regierungen und namentlich der Fürsten, die Gott an ihre Spitze gestellt hat. Ich gehorche also einem sehr natürlichen, tief aus dem Herzen kommenden Gefühle, indem ich Sie ersuche, mit mir auf das Wohl Sr. Mas. des Kaisers der Franzosen zu trinken, dieses mächtigen Herrschers, der, indem er durch seine Weisheit und Energie die Revolution erstickte, einen so gerechten Anspruch auf die Dankbarkeit der ganzen Welt erworben hat. Ich ersuche Sie, mit mir auf das Wohl Gr. köntgl. Hoheit des Großherzogs von Baden zu trinken, der sich durch seine Güte und Hochherzigkeit die Liebe aller seiner Unterthanen erworben hat." Das „Pays" versichert, daß dieß der genaue Wortlaut der Rede ist, die natürlich in der Rück-Ueber- setzung von dem Originale mehr oder weniger abwetchen muß. Auch die „Darmstädter Zeitung" theilt gleichzeitig einen ausführlichen Bericht über die Einweihungsfestlichkeiten der Kehl-Strasburger Eisenbahnbrücke mit, und erklärt sich zugleich in den Stand ge­setzt, die Uebersetzung der Rede beifügen zu können, womit in französischer Sprache Hr. v. Perdonnet am ersten Tage der Festlichkeiten dem Großherzog von Baden einen Toast darbrachte. Die zweite Hälfte der Rede des Hrn. V. Perdonnet lautete nach der „Darmst. Ztg.": „Meine Herren! diese Brücke ist in weniger als zwei und ein halb Jahren erbaut worden. Es ist dieß ein wahres Kraftstück gewesen, für welches man den Ingenieuren nicht dankbar genug sein kann. Man hatte namentlich in Bezug auf die Grundlegung der Pfeiler große. Desorgmß. Die größten erforderten zu ihrer Er­bauung bis über den Wasserspiegel nicht mehr als zweimonatliche Arbeit. Man