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INteNlaenj-Blatt

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HL Ar. SalnStaq den 83. firbnior 1801.

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I Frankfurt, SSL Whual DP 0’Jhl< Tchwitri^frit Vté -ifxhM Köniftrelhä UfiHtji i|i Nvm. Râm tut noch eilst fhtb fran^f^e Pesf>hqfla, ,uifr ob brr Kaiser die Mstcht bst, sie at^t^etr zu löffe» oder nicht, wf(|i bi« jchi ^iettiflnb, biesirlchi der Küster srlbst nicht. Die nfn# LaguerouMee'sch« ^htflWih1 ist «In dlvfier âkdersaß obnr Nachsatz Die Zerwürfnisse zwischen dem Papst und dem Kaiser sind seit lange nicht mehr zu verheimlichen gewesen, Antonelli und Granuuoni, Werodt und Gaston leben in eu i a ai (m - a I iS s iN i^n, dich bei

diesen Mißhelligkeiten alle Schuld auf der päpstlichen Teile sei. Wir brauchen kaum au stänken, daß die Flugschrift nur eine Hujrftifl« Pakleischrift ist. Sie zählt alle Verdl-nste auf, die Napoleon lil. sich um Pgpst und Kirche erworben habe, und mfuibti darauf eine Anklage auf Uubanf. Papst und Kirche könuten diese Anklage zurückgeben: Henn wem verdankt Louis Napoleon seine Wahl zum Präsidenten und zum Kaiser? Wem anders al« den Geistliche», welche da« Volk an die Stimm-Urnen führten? Die Lugueronniöre'sche Flugschrift will nachweisen, daß der Papst bloß dadurch in seine jetzige mißliche Lage gerathen sei, weil er die guten Rathschläge Frankreichs rücht befolgt habe. Es fragt sich aber, ob er sie befolgen konnte. Wegen der Reformen in der Verwaltung wohl; auf diese haben nicht bloß Frankreich, sondern auch die übrigen Mächte häufig gedrungen. Aber wenn der Kaiser den Papst aufforderte, den sardinischen König als Statthalter der Legationen anzuerkennen, so glaubte Pius IX. sich gar nicht berechtigt, auf einen solchen Vorschlag einzugehen. Er betrachtet sich nicht als den Eigenthümer, sondern blos als den Verweser des Erbgutes der Kirche, und wer kann diesen Standpunkt widerlegen? Der Papst gehört zu der ältesten und längsten Reihe von Regenten, welche die Welt kennt, die berühmt sind wegen der Uebereinstimmung und Standhaftigkeit ihrer Grundsätze. Sie haben durch diese Standhaftigkeit selbst unter den schwierigsten Um­ständen bisher mehr erreicht, als sie durch Nachgiebigkeit erreicht haben würden. Bei der erhabenen Stellung, welche die Päpste als geistliche Herrscher einnehmen, sind auch verständige Protestanten der Meinung, daß ihre Unabhängigkeit gesichert werden muß, wie denn umgekehrt viele Katholiken zugeben, daß es auf eine größere oder geringere Ausdehnung des Kirchenstaates nicht aukomme. Aber der Papst darf nicht Unterthan eines fremden Fürsten sein. Was bleibt also übrig? Rom und ein Garten — wie es eine frühere Lagueronnière'sche Schrift verlangte? Damit werden weder der Papst noch die Italiener zufrieden sein. Was also sonst? Der französische Kaiser, der schon als