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der freien Stilist Frankfurt, /^^x verbunden mit dem Amtsblatt, Organ der hiesigen Staatsbehörden, und den Frankfurter Nachrichten als Extrabeilage.
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(Expedition: am Geistpförtchen, Schlachthausgasie 21.)
Jg 18.DknstKg den 22. Januar 1861.
Abonnementspreis für's halbe Jahr 2 fl. 30 kr. Tägliche Ausgabe außer Montags Lt nrücküngsgebühren: 6 kr. für die ganze, 3 kr. für die gespaltene Zeile.
Neberblick her Creignisie im Gebiete der politischen
und materiellen Interessen.
Frankfurt, 22. Januar. (Zur Situation) Das Reuter'scheBureau bringt Nachrichten aus Washington vom 4. d. M. Der Convent Sud-Carolina's hatte auf das Vergehen, gegen den Staat Krieg zu führen, die Todesstrafe gesetzt, so wie die bisher dem Bunde zustehende richterliche Gewalt r en Gerichtshöfen und die gesetzgebende Gewalt der Staatsassemblee übertragen. Es war der Plan im Werke, die im Fort Sumpter liegenden Bundestruppen auszuhungern und sie auf Flößen anzugreifen. Außerdem war der Vorschlag gemacht worden, wenn sich ein Kutter der Vereinigten Staaten zum Zwecke der Zollerhebung im Hafen von Charleston blicken lassen sollte, denselben in Grund zu bohren. Die Forts von Savannah und Mobile waren von der dortigen Miliz genommen worden. Schließlich hatte man sich zu dem kühnen Plane verstiegen, Washington zu nehmen, um die Inauguration Lincoln's als Präsidenten zu verhindern. — Die „Hamburger Börsenhalle" bringt nach der „Süddeutschen Zeitung" eine sich selbst als verläßlich bezeichnende Nachricht, nach welcher die in den Entwurf eines deutschen Handelsgesetzbuchs aufgenommene Bestimmung über die Verantwortlichkeit der Eisenbahnen für die ihnen anvertrauten Güter bei der gegenwärtig in Nürnberg zur dritten und schließlichen Feststellung des Entwurfes tagenden Conferenz, namentlich bei den Vertretern derjenigen Staaten, welche Staatseisenbahnen besitzen, lebhaften Widerspruch finden soll. Es wird dabei bemerkt, daß angeblich auch die preußische Regierung in der Festhaltung des dem Entwürfe zum Grunde liegenden Prinzips schwankend geworden sei, und die Aufrechterhaltung jenes, für den Handelsverkehr so wichtigen Grundsatzes wird hiernach äls in hohem Grade gefährdet bezeichnet. Die „PreußischeZeitung" erklärtsich nun meinem halbamtlichen «Mel in der Lage, diese Mittheilung, soweit sie sich auf die in Aussicht zu nehmenden Abstimmungendes preußischen Kommissars bezieht, unbedingt als unbegründet zu ö^chnen, bedauert aber, hinzufügen zu müssen, daß die Nachricht auch insofern eine ungenaue ist, als der Widerstand, welchen jenes Princip findet, keineswegs lediglich von den Commissa- rren solcher Regierungen ausgeht, bei welchen das Interesse der Staatseifenbahnverwalmn- gen als ein bestimmendes vorausgesetzt werden kann, sondern daß sich unter den Antagonisten
die Sommiffarien von Hamburg, Bremen und Mecklenburg befinden. Es war — so fährt