Intelligenz-Blatt der freie» Stadt Frankfurt, verbunden mit dem Amtsblatt, Organ der hiesigen Staatsbehörden, und den Frankfurter Nachrichten als Extrabeilage. *8'
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(Expedition: am Gèistpförtchen, Schlachthausgaffe 21.)
M 14. Dienstag den 17. Januar 1860.
Abonnements preis für's halbe Jahr 2 fl. 30 kr. Tägliche Ausgabe außer Montags. Einrückungsgebühren: 6 kr. für die ganze, 3 kr. für die gespaltene Zeile.
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*-■-......—...... --7-7- 7'^—-'- ......-.,„,/-——. - ------------....v ... ,,.,,„ , ----------------------------------------------------- . VeberblLS der Ereignisse im Gebiete der politischen und materiellen Interessen.
Frankfurt, 17. Januar. (Zur Situation.) Der „Moniteur" veröffentlicht ein vom 5 d. datirtes Schreiben des Kaisers Napoleon an den französischen «Ltaats- minister, welches mit dem Satze beginnt, deß, ungeachtet der Ungewißheit, welche noch über gewisse Punkte her auswärtigen Politik herrsche, man doch mit Zuversicht einer friedlichen Lösung entgegensehen könne. Es sei nun der Augenblick gekommen, sich mit den Mitteln zu beschäftigen, welche am geeignetsten erschienen, den verschiedenen Zweigen dcs Nationalreichihums einen großen Aufschwung zu geben. „Ich überreiche Ihnen zu diesem Zwecke die Grundzüge eines Programmes, das in mehreren Theilen die Zustimmung der Kammern erhalten muß. Ich halte es für unumgänglich nöthig, unsern Handel mit dem Auslande durch den Austausch unserer Erzeugnisse mehr zu entwickeln; bevor dies jedoch geschehen kann, muß die Landwirthschaft verbessert und unsere Industrie von den Fesseln befreit werden, die sie auf eine so niedrige Stufe versetzt. Nur ein allgemeines, gutes System politischer Oekonomie kann den arbeitenden Classen ein behagliches Auskommen verschaffen, indem es die Quellen des Nationalreichthums aufschließt." Der Kaiser Napoleon resumtrt schließlich seine Vorschläge dahin: Aufhebung der Zölle auf Wolle und Baumwolle; allmälige Verminderung derselben für Zucker und Kaffee; energisch verfolgte Ermäßignng der Canalabgaben, was einen allgemeinen Abschlag der Frachten zur Folge haben würde; Aufhebung der Prohibitionen; Handelsverträge mit den fremden Mächten. „Dieses sind", fährt der Kaiser fort, „die allgemeinen Grundlagen eines Programmes, das, wie ich hoffe, die Unterstützung der Kammern erhalten wird, die stolz daraus sein werden, mit mir eine neue Aera des Friedens zu eröffnen und Frankreich deren Wohlthaten zu sichern." — Alle diejenigen österreichischen Gesetze, welche die