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Intelligenz-Matt

der freien Madl Frankfurt. /S verbunden mit dem Amtsblatt, Organ der hiesigen Staatsbehörden, und den Frankfurter Nachrichten als Extrabeilage. L ^^^W

(Expedition: am Geistpförtchen, Schlachthausgasse 21.)

KW. 10. Donnerstag den 12. Januar 1860.

Abonnements preis für's halbe Jahr 2 fl. 30 kr. Tägliche Ausgabe außer Montags. Einrückungsgebühren: 6 kr. für die ganze, 3 kr. für die gespaltene Zeile.

WM- Bestellungen auf das Intelligenz- und Amts­blatt und die Frankfurter Nachrichten werden täglich von der Expedition für dieses Semester angenommen; auch sind noch einige der bisher erschienenen Nummern zum Com- pletiren neu zu abonnirender Exemplare vorhanden.

UederblLek der Greiguisse im WebLete der politischen und materiellen Interessen.

Frankfurt, 12. Januar. (Zur Situation.) Der Wortlaut der in der Bun­destagssitzung vom 17. Dec. v. I. abgegebenen Erklärungen Preußnis auf die bereits ausführlich bekannten Anträge der Würzburger Regierungen in Betreff der Küstenbefeßi- gung und der Veröffentlichung der Bundestagsverhandlungen ist folgender: Die erstere Erklärung lautet: „Die dem Bunde durch den eingebrachten allgemeinen Antrag auf Be­rathung von Vertheidigungsmaßregeln für die deutsche Nordsee- und Ostseeküste gestellte Aufgabe befindet sich bereits auf dem Wege praktischer Lösung. Kein deutscher Staat hat an dem berührten Gegenstände ein so großes und naheliegendes Interest?, als Preußen, und demgemäß mußte die königl. Regierung, wie schon längst mit den nothwendigen Maß­regeln zur Vertheidigung der eigenen Küsten, so neuerdings sich mit einem umfassenden Vertheidtgungssystem beschäftigen, welches auch die von der Nordsee aus bedrohbaren deutschen und preußischen Küsten zu schützen geeignet ist. Zu diesem Zwecke sind Ein­leitungen getroffen, um mit den nächstliegenden Uferstaaten eine Verständigung über ein zusammenhängendes Küstenverthetdigungssystem zu erzielen, für welche Aufgabe auf Befehl Sr. k. Hoh. des Prinz-Regenten eine eigene Commission in Berlin niedergesetzt ist. Die k. Regierung kann unter diesen Umständen nur den Wunsch hegen, daß die Bundesver­sammlung eine nähere Jnbetrachtnahme der angeregten Frage noch aussetze." Auf den Antrag auf Veröffentlichung der Bundestagsverhandlungen lautet die Erklärung Preußens: -»Nachdem die Regierung ihren Antrag vom 21. Febr. 1852 wegen Veröffentlichung der Bundestagsptdtocolle in der Bundestagsfitzung v. I. erneuert, hatte der damalige k. Ge­sandte dem bei den Mitgliedern des betreffenden Ausschusses in Circulation gesetzten Ent­wurf eines Vortrags unterm 21. Juni v. I. einige Bemerkungen beigefügt. Seitdem