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Zweites Blatt
und geheim verachten!
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17-20
Landsturm II
Landwehr II
Landwehr I
Reserve
aktiv
Ersatz-Rekruten
Landsturm II
Landwehr II
Landwehr I
Reserve
aktiv
Dreijährig-Freiwillige')
Landwehr
| Reserve
Landsturm II
II
Landwehri
aktiv
Vierj.-Freiw. der Kavallerie-)
=
Landsturm II
Landwehr II
Einjahrig-Freiwillige3)
Landsturm II
Landwehr II
Geübte Ersatz-Reserve«)
Landsturm II
Landsturm I
Mannschaften des Beurlaubtenstandes
Nicht geübte Ersatz-Reserve
Mannschaften des Beurlaubtenstandes: 3 Hebungen von 10, 6 und 4 Wochen
kritistren."
Bei solcher Aufforderung stecken aber leider diese Herren ihr kritische- Schwert wieder in die Scheide. Eine Zeitung, die katholische Preffe durch Mitarbeit unterstützen, an diesem Kampfe für die Kirche mit der Feder sich betheiligen, das kommt ihnen nicht in den Sinn.
Wie so manch' Anderes ist auf katholischer Seite, auch der Kampf gegen die „liberale" und sogenannte „farblose" Preffe, eingeschlummert. Ein nicht geringer Theil der liberalen Preffe verdankt die Möglichkeit der Existenz nur der Unter, stützung durch katholische Abonnenten. Juden, Liberale und Fortschrittler gewähren den ihrer Sache und Partei feindlich gesinnten Blättern keine olche selbstverleugnende Unterstützung.
Vermischtes.
• Anläßlich der zur Beurtheilung verstellten Bewilligung von Gratifikationen für die Beamten eine» Landrathrawt» durch die betreffende Amtsversammlung hat der Minister dc» Innern letzthin bestimmt, daß die einschlägigen Erlaffe vom 16. September 1847 und vom 15. Juni 1856 nur auf die Annahme von Geschenken zu beziehen sind, welche Beamten von Privatpersonen zugewendet werden. Insoweit Bewilligungen der vorgedachten Art an solche Kommunalbeamte erfolgen, bei deren Festsitzung der Besoldung die Aufsichtsbehörde mitzuwirken habe, werde dieselbe auch wegen Genehmigung dieser Bewilligungen zu befinden haben. Unzweifelhaft dürsten solche Bewilligungen nicht in einem Umfange nachgelaffen werden, welcher bestimmt ist, einer andernfalls nothwendig werdenden Erhöhung der Gehälter zuvorzukommen. In Fällen solcher Art weise da» Interesse der Verwaltung unverkennbar darauf hin, an Stelle der Gratifikationen die Gehalt», erhöhung eintreten zu lassen; insbesondere gelte dies bei Gratifikationen, welche an Polizeibeamte bewilligt werden. Insoweit dagegen Bewilligungen der Eingang» gedachten Art an solche Kommunal- beamte erfolgen, bei deren Festsetzung der Gehälter die Aufsichtsbehörden nicht mitzuwirken haben, seien dieselben auch nicht zu einer Genehmigung der Annahme der Gratifikationen berufen.
* ’»im *.w wsHitm von Hunden aller Racen eröffnet worden De^elbe ist von 782 Hunden beschickt. Die besten Züchter Deutschlands und der Schweiz haben sich betheuigt.
Die in diesem Blatte bereits des Oefteren annoncirten Wormser Loose ä 2 Mark erfreuen sich regster Nachfrage nicht nur Seitens des Publckums, „das etwas gewinnen möchte", sondern auch Seitens hoher und höchster Herrschaften, die des edlen Zweckes halber diese Lotterie durch Abnahme von Loosen ^"^rstützen. Hiedurch ist die Ziehung am 30. Ma, gesichert und die bei anderen Lotterien unliebsame Verschiebung ausgeschlossen." — Loose bei den bekannten Verkaufsstellen noch
* Die Katholiken und die Preffe.
Beherzigenswerthe Worte hat jüngst das ,Re- gensb. Morgenbl.' über diese» Thema an seine Leser gerichtet. Indem wir dieselben theilweise wiedergeben, wünschen wir nur, daß sie i m I n - teresse der Sache auch in unseren Leseckersen auf guten Boden fallen und tausendfältige Früchte treiben. __ ,,,
„Es herrschen", so schreibt da» .Morgenbl., „in manchen katholischen Kreisen bezüglich der Bedeutung und Wichtigkeit der Preffe, der Pflichten der Katholiken in dieser Beziehung noch immer gar sonderbare Anschauungen. Em belgische« Blatt schrieb vor Jahren gelegentlich der MU- theilung eine» vom Papste über die Ausgabe vei katholischen Preffe gesprochenen Worte«: „Bet
Landwehr I
UN« haben gewiff- gebildete Katholiken schon I solchen Leuten wenig Respekt haben und sie offen wieder eine ganz andere Idee von einem Jour- | "sackten —
nalisten al« der Papst. Die meinen, er sei blo» . dazu da, um ihnen die täglichen Neuigkeiten zu | rapportiren, sich mit den Liberalen herumzubalgen und sich gelegentlich einsperren zu laffen. Im Uebrigen ist jeder dieser Gebildeten von seinem eigenen Werthe so vollkommen überzeugt, daß er meint, au« ihm könne man mindesten» ein Dutzend der besten Journalisten machen, wenn er nur möchte, und selbstverständlich ist er deshalb der unbarmherzigste Kritikus, dem es kein Sterblicher recht machen kann. Ja, einmal versuchen, selbst machen ihr Herren! und dann reden und
Sab?eTin bä^anbfhä'n, Keinem er 6°Ja°hre bet Sanbroe^t II angjiirt bie Reserve bezw.
2)n3Be”bem 20. Lebensjahre freiwillig -ingetreten sit, kommt^ Angebots. (S 3 A 2.)
ben Landsturm I, bleibt in dieser bret unb bann ^^^«n^einl'äbria.freiwillige Dienstzeit durchmacht, tritt um so -) W-r nach dem vollenbeten 20. Lebensiahre seme >nniahr g » Lebensjahre zum Landsturm II.
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,ur Landwehr II aber nach dem 39. Lebensjahre zum Landsturm II.
L Pfingsten.
Nicht werde ich euch zurücklassen. als Waisen. Joh. XVI. 18.
O Jesus, dessen milde Güte Jedweden Erdenwürmleins denkt. Der selbst dem ärmsten, schwächsten Wesen Mitleid und Gnade freundlich schenkt: Erbarm' auch unseres Elends Dich Und leih' uns Hilfe gnädiglich I"
Du hast den Jüngern einst den Tröster Gesandt in übergroßer Huld, Daß sie nicht trauernd' Waisen blieben In einer Welt voll Sünd' und Schuld, Nicht schütz- und hilflos in dem Streit Des Himmels mit der Macht der Zeit.
Sieh nun auf uns, die wir hienieden Noch kämpfm in dem Thränenthal, Sieh, wie auch uns von allen Seiten Umringen Schmerz und Todesqual — Wir sind verlassen, sind verwaist, O send' uns Deinen heil'gen Geist:
Den Geist des Rathes und der Stärke, Der Weisheit und der Furcht des Herrn, Der mit des ew'gen Lichtes Schimmer Uns leuchte gleich dem Morgenstern, Uns führe durch die dunkle Nacht Und schirme vor des Bösen Macht.
Dann sind auch wir nicht länger waise, Nicht aus dem Vaterhaus verbannt, Und keine Trübsal, Angst noch Trauer Entreißet uns der mächt'gen Hand Des Gottes, der durch seinen Geist Uns selbst den Weg zum Himmel weist.
Aus seinem Reichthum schöpft der Arme Des ew'gen Lebens höchstes Gut, Die frostversehrten, kalten Herzen Entzünden sich on seiner Gluth, Und die in Fieberhitz entbrannt. Kühlt er mit gnadenvoller Hand.
Er tränkt die Seelen, die verdorret Im gist'gen Hauch von Lug und Trug, Er träufelt Balsam in die Wunden, Die eig'ne Schuld und Sünde schlug. Und heilet mildiglich und lind All', die gebroch'nen Herzens find.
O, wollest drum nicht länger säumen, Zu senden uns das Himmelslicht, Den Tröster, Mahner unb Erretter, Der unsere schweren Banben bricht, Der neues Leben, neue Lust Ergießt in uns'« wunbe Brust. $
alt. Reserve
„Ultramontane Beschränktheit und Dummheit" ist ein oft zu hörender Vorwurf, der den Katholiken von den liberalen da uns uun wirb. Ein pfälzisches Centrumsblatt hat mcht ganz unrecht, wenn es vor einiger Zeit hierüber geschrieben: „In gewiffem Sinne geben wtr den Liberalen damit Recht. Denn, wenn Katholiken und katholische Gemeinden, die für das Centrum stimmen und treu ihrer Kirche angehören , stets nach wie vor in Zeitungen einrücken und Zeitungen abonniren und unterstützen, von denen ihre Ueber- zeuqung und ihre Kirche systematisch und grundsätzlich verhöhnt wird, wenn die „Ultranwntanen diesen Hohn noch mit ihrem Gelbe bezahlen, dann wird man begreifen, daß die Liberalen vor zu^haben.
Ueberficht der Wehrpflicht in Deutschland.
(Nach bem neuen Wehrgesetz)____________________
----~ An ben Lebensjahren £