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M 296.

Dienstag, den 27. Dezember.

1887

fnlhaer W Jritni.

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gefunden ist, welcher Kapital besitzt und dort die

Volke» berechnet Dr. Engel in der Versamm-

liarden Mark. Im Einzelnen setzt sich diese

n

An

auf dem Schlitten dem Gatter zugeflthrt wurde

war höchste Zeit gewesen, denn schon war an

Man hatte gesehen, daß auch der andere in

Kleidung Wohnung

. 2,059,678,000 . 1,204,810,000 931,276,000

. 436,359.000

• Die südwestjafrikanische Gesellschaft wird, wie seitens derselben mitgetheilt wird, in ihrem Bestreben, so rasch und energisch wie mög­lich die Abbaufähigkeit der Goldfelder ihres Ge­biets durch Techniker festzustellen, seitens der Reichs- regierung nothwendigerweife unterstützt. Der Reichs- kommisiar wird sich alsbald mit den Instrukteuren

die Mühle hineingegangen war, und suchte und rief ihn, aber vergebens. Erst als es zu spät war, kam man auf den Gedanken, im Mühlen­graben nachzusehen — aber er war bereit» er­trunken.

ergriffen hatten. In wegreißen und ihm einige tüchtige Hiebe recht» und link« um die Ohren

Die Jagdfreude hatte ein rasches Ende gefun­den. Wenngleich Niemand an dem Unglücksfalle Schuld trug, als die beiden unbesonnenen, an­getrunkenen Männer selbst, so mochten die Herren doch die Jagd nicht weiter fortsetzen und kehr­en an demselben Tage der Schneidemühle den Rücken.

Run begann wieder ein emsiges, regelmäßiges Schaffen. Eugen kannte die Arbeiten in der Mühle bereits so genau, daß der Verwalter seine uns bekannten Pläne dem Herrn Baron Schön­born vorlegen und mit deflen Billigung an die Ausführung gehen konnte. Dies veranlaßte nach und nach für ihn immer häufigere Reisen bald in die Nähe, bald auch in weitere Entfernung Dann war Eugen allein und verdoppelte seine Thängkeit, um hinter den vielen B stellungen nicht zurückzubleiben. Mit Beginn de» Frühjahrs wurde die Schneidemühle vergrößert, unv einige neue Maschinen wurden aufgestellt, um für die nahe Bauperiode bereit« alle Arten von Bauhölzern und Brettern liefern zu können. Dadurch war denn ds« Heranziehen weiterer Arbeiter nöthig geworden, bei deren Auswahl der alte Verwalter feine Menschenkenntniß und seine Erfahrung tnsflich verwehrtete. Einige neu- Arbeiterwoh­nungen wurden gebaut - kurz es herrschte eine

• Eine Anzahl Berliner Bürger haben einen 97, in Hessen 11, in Mecklenburg-Schwerin 15, Aufruf zur Unterzeichnung einer Neujahrs« ! im GroßherzogthumSachsen und in den sächsischen "**’** ' * * " ' * • Herzogtümern 37 und in Elsaß-Lothringen 33;

die Zahl der approbirten Zahnärzte in Preußen

gewärtigenden Erlaß einer Kaiserlichen Verordnung, durch welche die Konsulargerichtsbarkeit auf die südwestafrikanischen Schutzgebiete ausgedehnt wird, die gesetzliche Grundlage gegeben werden soll.

Einkommen (525 bi» 2000 M) mit 7.232,811,000 Maik, worunter für Nahrung allein 4 484,343 000 Mark; die mäßigen Einkommen (2000 bis 6000 Mark) mit 2,199.890 000 M., worunter für Nahrung allein 923,954,000 M., die mittleren (6000 bi» 20,000 Mark) Einkommen mit 1,168,168.800 M., worunter für Nahrung allein 303,723,000 M.; die großen Einkommen (20,000 bi» 100,000 M.) mit 593 774,000 M., worunter für Nahrung allein 20,209,000 M.

So groß diese Summen de» Verbrauchs der ganzen Bevölkerung des Deutschen Reichs find, so klein find sie doch im Einzelnen und auf den Tag berechnet. Im Durchschnitt entfallen dann auf Nahrung nur 46,4 Pf„ auf Kleidung 12,55 Pf., auf Wohnung 7,32 Pf., auf Heizung und Be­leuchtung 5,68 Pf., auf Gesundheitspflege 2,66 Pf., auf die physische Erhaltung 75,00 Pf., auf aller Uebrige 11,30 Pf.

* Aus Anlaß des Weihnachtsfestes bringen die polnischen Zeitungen Artikel, in denen sie sich allerdings keinen Jllusstonen betriff» der gegen­wärtigen Lage der Polen hingeben, dagegen ihre Hoffnung auf eine für die Polen glücklichere Zu­kunft richten. Der .Dziennik Pozn.' meint, daß gerade das Weihnachtsfest dazu mahnen müßte, „die polnischen Kinder vor der ihnen drohenden nationalen, moralischen und geistigen Erstickung zu retten." Man möge nicht den Muth sinken lassen und seine Pflicht in der Hoffnung erfüllen, daß geschehen werde, wa» geschehen kann. Der .Kuryer Pozn.' mahnt dazu, nicht zu glauben, daß Rom für den Preis der in Berlin erlangten Concession die Polen auf­gegebenhabe; man möge diesen Einflüsterungen, welche auf das Verderben der Polen und den Schaden der Kirche berechnet find, kein Gehör geben; man möge daran denken, daß man in Rom zur Seite des Papstes einen Schützer in der Person eine» Kirchenfürsten besitze, welcher im gegebenen Falle den Papst informiren und ihm unzweifelhaft auseinandersetzen werde, daß hier der Kampf gegen die Sprache zugleich der Kampf gegen die Religion ist. Man möge also den Muth nicht sinken lassen, fondern glauben, daß endlich die Zeit kommen werde, „in welcher die Macht erstarrt und die gute Sache die Ober­hand gewinnt."

• Die .Nationallib. Corr,' kündigt an, daß nach hing der volkswirthschaftlichen Gesellschaft zu Annahme der fUnfiährigen Legislaturperiode Berlin jüngst auf jährlich vierzehn Mil- im Reichstag und Bundesrath der Anttag auf die 1 " — - - - - - - - -

gleiche Ausdehnung der Legislaturperiode auch für Preußen im Landtage werde gestellt werden.

Die .Nordd. Allg. Ztg.' giebt dies« Ankündigung ohne Bemerkung wieder, worin wohl eine Bestä­tigung zu sehen ist.

* Der Staatssekretär im Auswärtigen Amte Graf von Bismarck-Schönhausen ist zum Wirk- lichen Geheimen Rath mit dem Prädikat Excellenz ernannt worden.

* Wie die .Post' mittheilt, ist dem Reichstage der Gesetzentwurf betreffend die Verlängerung des «ozialistengefetze» zugegangen. Derselbe fordert eine Geltungsdauer von fünf Jahren und enthält außerdem eine Bestimmung, den Verlust des Jndigenats betreffend.

39, in Bayern 5, in Sachsen 6, in Baden 1 und in Hessen 4, die der approbirten Thierärzte in Preußen 79, in Bayern 20, in Sachsen 14, in Württemberg 8 und die der approbirten Apotheker in Preußen 218, in Bayern 95, in Sachsen 51, in Württemberg 6, in Baden 27, in Heffen 15, in Mecklenburg-Schwerin 3, im Großherzogthum Sachsen und den sächsischen Herzogthümern 2, in Braunschweig 21 und in Elsaß-Lothringen 16.

* Den gesammten Verbrauch des deutschen

Heizung und Beleuchtung Gesundheitspflege. . .

Neugierig, wie sie eben waren, hatten sie sich und wie bereits die Sägeblätter seine Kleider

in die Schneidemühle hineingeschlichen und durch- i

stöberten Alle«, wa« sich dort befand. Dann tüchtige Hiebe recht» und link» um die Ohren

gingen sie dazu über, die verschiedenen Griffe und hauen, war da» Werk eine» Augenblickes. Es

Kurbeln der Maschinen anzulast m und hin und her zu bewegen. Bei diesen höchst unvorsichtigen und unberechtigten Hanttrungen geschah e» nun, daß einer von ihnen die Vorrichtung anzog, durch welche da» Räderwerk in Bewegung gesetzt wurde und da» Gatter zu schneiden anfing. Der Unbe­sonnene stand auf dem Schlitten, auf welchem die Stämme dem Gatter zugeführt wurden, und sah, wie er den Sägeblättern immer näher ent- gtgenkam.

Glückwunschadresse an den Kronprinzen er­lassen.

mehreren Stellen die Haut durchgeschnitten. In diesem Augenblicke kam auch Eug-n hinzu und stellte sofort da» Werk still.

Schafzucht auf eigene» Risiko treiben will.

* Der .Reichsanzeiger' veröffentlicht die Ver­zeichnisse der während de» Pcüfungrjahre« 1886/87 von den zuständigen Centralbehörden appro- birte Aerzte, Zahnärzte, Thierärzte und Apotheker. Danach beträgt die Zahl der appro­birten Aerzte in Preußen 505, in Bayern 405, in Sachsen 97, in Württemberg 24, in Baven

Die Kuldaer, Zeitung erscheint täglich. Sonn- und Feiertage ausgenommen. Bierteljährlicher «bonnementspreij ohne Brinqerlobn und Bestellaeld■ 1 M 50 mtt der belletristischen Wochenbeilage .Sterne und Blumen/ in Fulda 1 M. 70 Pf., auswärts 1 M. 75 Pf. ' * ‘

Inserate: Die einspaltige Zeile oder deren Raum 15 Pf., bei Wiederholungen entsprechender Rabatt.

Summe, nach Dr. Engel, wie folgt, zusammen: für Nahrung...... 7,598,646,000

Deutsches Reich.

Berlin, 26. Dezember.

* Feldmarschalllieutenannt Prinz Joseph Win­disch grätz ist au» Wien hier eingetroffen.

diesem Gesammtverbrauch de» Deutschen Reich» sind betheiligt: Die dürftigen Einkommen

auf. b*6 «Fuld. I auf seinen Posten zurückbegeben, um die Schutz- i Zeitung/ für Mannschaft zu organisiren. Ferner wird ein Gold-

»as am 1. Januar beginnende I. O-uar- gesetz ausgearbeitet, welchem durch den alsbald zu tat des kommenden Jahres 1888 wolle " " ‘ ' ----- -

«an schleunigst dem nächsten Postamt zustellen, damit nns dieselben rechtzeitig übermittelt werden können und prompte ... „________|VW

Zusendung des Blattes ermöglicht wird. Ferner theilt noch die .Post' mit, daß für Lüderitz- Der Post-Abonnementspreis beträgt Hafen (das frühere Angra Pequena) ein Verwalter

für die ,Fuldaer Zeitung^ pro Quartal " '* r

1 Ntt. 50 Pfg. excl. Bestellgeld.

(bis 525 M.) mit 2 666,880 M., worunter für Nahrung allein 1,765,475.000 M.; die kleinen

Anstatt nun einfach vom Schlitten herabzu­springen, verlor er alle Ueberlegnnz und erhob ein furchtbares Geschrei. Der Andere erschrack nicht minder und entfloh durch ein Thürchen, welches direkt an die großen Mühlenräver hin führte. Er stürzte in den Mühlgraben hinein und erhielt von den Schaufeln be« einen Rades einen so gewaltigen Schlag auf den Rücken, daß er bewußtlos int Graben untersank. Dem ersten ging e» besser. Einer der Arbeiter, der glücklicher­weise in der Nähe stand, sprang in die Mühle hinein, als er das Geschrei hörte, sah wie jener

Take the pledge!

Eine lehrreiche Geschichte «en H. L.

6. Fortsetzung.

Schicken wir voraus, daß außer den Arbeitern «uch noch einige Leute au» der Umgegend zu Treibern gemiethet waren. Unter denselben be­fanden sich zwei, die sich die gute Gelegenheit, umsonst viel zu trinken, nicht entgehen ließen. Obfchon e» noch früh am Tage war. hatten sie doch schon einen Zustand herbeigeführt, der klare» Ueberlegen bedeutend erschwerte.

die phys. Erhaltung . . . 12,227,770,000 die übrigen Bedürfnisse. . 1,858,296,000 in Summa 14,086,066,000