dm königlichen Lotterie - Einnehmern zu melden. Anträge, welche erst nach Beginn des Verkaufs eingehen, werden nicht mit Sicherheit auf Berücksichtigung rechnen dürfen.
• Die über ganz Deutschland verbreiteten 256 Vereine „Kreditreform", die einen Mitgliederbestand von etwa 25 000 aufweisen, haben es sich u. A. zur Hauptaufgabe gestellt, das schädliche Kreditgeben zu bekämpfen und ihre Mitglieder vor geschäftlichen Verlusten zu schützen. Die Vereine haben an den Reichstag eine Petition in Sachen der Kredilreform gerichtet, in welcher sie u. A. um Bestimmungen ersuchen, dahingehend, daß, wenn Ehefrauen alleinige Inhaberinnen eines Geschäfts sind, dies stets aus der Firma hervorgehen muß, ferner daß in jeder Gerichtsschreiberei bei den Amtsgerichten ein Verzeichniß gehalten wird, das die Namen der Manifestanten, den Tag der Leistung des Eides, die Sache, in welcher die Schuldsumme, wegen der er geleistet wurde, enthält. Von diesem Verzeichniß, dessen Einsicht jedem freisteht, der ein Interesse daran hat, seien auf Ersuchen auch Abschriften an die Handelsund Gewerbekammern, Auskunftsbureaus und sonstige kaufmännische Vereinigungen abzugeben.
* Das ,M. ertheilt für Marburg folgenden Rath, der auch anderwärts Berücksichtigung verdient: Bon ärztlicher Seite wird, nach stattgehabter Berathung, bei den dahier in größerer Häufigkeit vorkommenden Fällen von Diphtherie und Scharlach dem Publikum Marburgs solgendes empfohlen: 1) Alle gesunden Kinder sollen regelmäßig täglich drei Mal gurgeln, mit einem ärztlicherseits zu verordnenden Mittel. 2) Jedes der Erkrankung verdächtige Kind ist sofort von der übrigen Familie in Bezug auf Raum, Kleidung, Geschirr und Pflege nach Möglichkeit abzusondern. Falls die Absonderung eines erkrankten Kindes im Hause nicht möglich ist, ist das Kind sofort einer Klinik zuzuweisen. 3) Nach Ablauf der Erkrankung ist die Desinfektion nach ärztlicher Anordnung vorzunehmen. Die ministerielle Verordnung vom 14 Juli 1884, welche die Verhältnisse in den Schulen regelt, wird zur strengen Beachtung in Erinnerung gebracht.
* Kassel, 26. Nov. Nach langer Muhe ist es der hiesigen Kriminal-Polizei am Mittwoch früh gelungen, sechs Diebe, im Alter von 16 bis 17 Jahren, in einer Höhle in der Nähe der Hofbleiche, zu ermitteln und zu verhaften. Diese Bürschchen hatten sich häuslich eingerichtet und übernachteten in der betr., nach der schönen Aussicht zu führenden Höhle. Einen Tisch mit Lampe, mehrere Bierfässer, Weinflaschen und Wäsche, fand man in dem Versteck vor.
* Melsungen, 25. Nov. In vergangener Nacht wurde die Ehefrau des Schreiners K. dahier mit einem Strick um den Hals tobt aufgefunden. Es gehen über den Fall allerhand uncontrolirbare Gerüchte. Aufklärung über die Todesursache dürfte die eingeleitete gerichtliche Untersuchung schaffen.
♦ Aus der Pfarrei Sambar«, 24. Nov. Am verflossenen Sonntag feierte der Gesangverein Cäcilia zu Somborn in seinem Vereinslokale bei Gastwirth Gutmann dortselbst sein VIII. Stiftungsfest. Da die Festlichkeit einen katholischen Charakter trug, so waren auch nur katholische Vereine zu diesem Feste eingeladen. Die ungünstige Witterung hielt jedoch manchen der Einge- ladenen zurück, an der Feier sich zu betheiligen, weshalb nur wenige zu dieser Feier erschienen. Die Stimmung war trotzdem eine recht lebhafte. Der herrlich geschmückte Saal mußte schon in jedem Herzen der Festgäste die Gefühle erwecken, welche Liebe, Verehrung und Hochachtung ihm von Seiten des festgebenden Vereins entgegen gebracht worden. Der Präsident des Vereins Cäcilia eröffnete die Feier und verkündete das Programm derselben. Alsdann ertönte vom Gesangverein Cäcilia das Lied „Seid Willkommen". Hierauf bestieg der Dirigent dieses Vereins die Bühne und schilderte in erhebenden Worten die Weihe, die Würde und Erhabenheit des Gesanges und hieß die Gäste herzlich willkommen. Im Wetteifer reihten sich dann Gesang an Gesang und die Stimmung wurde immer lebhafter. Für den Humor war bei dieser Feier auch Rechnung getragen. Ein Theil der Mitglieder des Vereins Bernbach gab ein Theaterstück „Unrecht Gut gedeihet nicht", welches mit freudigem Jnteresfe ausgenommen wurde. Auch für den komischen Theil war gesorgt. Ein Mitglied des Gesangvereins Altenmittlau trug einige schöne Stücke vor, welche die Lachmuskeln der Anwesenden in Bewegung setzte. Die Präsidenten der erschienenen Vereine gaben in begeisterten Worten dem Fest-Charakter Ausdruck und wiesen darauf hin, daß Liebe und Eintracht den guten Geist der Vereine forterhalten möge, wozu der liebe Gott feinen Segen verleihen möge. Ein Antrag des Dirigenten vom Gesangverein Cäcilia, eine Sterbekasse unter den Gesangvereinen der Pfarrei Somborn zu gründen, wurde mit Beifall ausgenommen und zur weiteren Berathung auf die in Bälde folgende Stiftungsfeier des Gesangvereins Altenmittlau bestimmt. Erst nach Mitternacht nahm die Feier ihren Abschluß und Jeder kehrte zu dm Seinen zurück in dem Bewußtsein, einen recht genußreichen Abend verlebt zu haben.
* Hanau, 26. Nov. Dem Stadtrath ging von den hiesigen Mittel- und Volksschullehrern ein Gesuch um eine außerordentliche Gehaltszuwendung für das laufende Etatsjahr zu. Begründet ist es mit der Unzu
länglichkeit der Gehälter in Folge der fortwährenden Zunahme der Theuerung in der Lebenshaltung. Aus den weiteren Ausführungen geht hervor, daß die Lehrer auf Grund der ministeriellen Anordnungen mit kommendem Etatsjahr bestimmt eine dauernde Erhöhung der Gehälter erwarten, aber eine Bessergestaltung ihrer Verhältnisse durch Gewährung einer Theuerungszulage schon jetzt als dringend nothwendig halten.
* Nackenheim, 25. Nov. Gestern traf der Oberpräsident der Provinz Hessen-Nassau, Gras v. Eulenburg aus Kassel, hier zur Besichtigung der städtischen Einrichtungen ein. In Begleitung der Herren Bürgermeister Hergsberger, Kommerzienrath Wurmbach und Fabrikant Weißmüller wohnte der Oberpräsident über eine halbe Stunde dem Unterricht in der Realschule bei, sprach sich hier u. A. sehr anerkennend über die Leistungen im Handfertigkeitsunterricht aus, besuchte dann ferner die Mädchen-Volksschule, die Wasserleitung u. s. w. Nach der Besichtigung fand um 1/22 Uhr ein Frühstück statt, das die Stadt dem Gaste gab. Gegen Abend erfolgt die Rückreise. Man bringt den Besuch hier allgemein in Verbindung mit dem in Aussicht genommenen Anschluß unserer Stadt an Frankfurt.
* Frankfurt a. M., 26. Nov. Herr Prälat I a n s - fen ist am Montag Abend nach kurzer Besserung von einer neuen, noch heftigem Blutung als die bisherigen befallen worden. Trotz des neuerdings verursachten großen Kräfteverlustes versichern die Aerzte wiederholt, daß eine Lebensgefahr nicht vorliege. Der Patient wird frommer Fürbitte angelegentlich empfohlen.
* Gießen, 24. Nov. Hier ist man einer ganzen Reihe von Diebstählen auf die Spur gekommen, deren Urheber Gymnasiasten (Ober-Tertianer) sind. Die jungen Leute hatten sich zusammengethan und in Kaufläden Pfeifen, Bierseidel, Spazierstöcke u. s. w. „gekauft", ohne das nöthige Geld zu besitzen. Inwieweit sich weitere Gerüchte bewahrheiten, wird die eingeleitete Untersuchung ergeben; Thatsache ist, daß bereits einige der Schüler in Untersuchungshaft sitzen.
* Unter-Seibertenrod (Vogelsberg), 25. Nov. Schon seit einem Jahre grassirt in unserer Gemeinde unter den Kindern die Diphtheritis, nach längeren oder kürzeren Pausen fordert diese schreckliche Krankheit immer von Neuem wieder ihre Opfer. So sind ihr bis jetzt nicht weniger als 16 Kinder erlegen, das letzte war 9 Jahre alt. Das ist eine sehr starke Anzahl im Ver- hältniß zu unserer kleinen Gemeinde.
* Aus Meiningen wird der ,Dorfzeitung' geschrieben: Immer näher rücken wir nun dem Weihnachtsfest; die Aussichten auf einen guten Geschäftsverkehr sind in diesem Jahre nur gering, alle Geschäftsleute klagen schon jetzt, daß uoch nie so wenig gekauft worden sei wie in diesem Jahr. Seit der Überschwemmung im November v. I. ist es noch zu keinem rechten Aufschwung gekommen; die hohen Lebensmittelpreise zwingen die meisten Leute, sich bei ihren Einkäufen zu beschränken.
* In einer Eingabe von 14 Kuratorien von Realgymnasien der rheinisch-westfälischen Städte Koblenz, Barmen, Krefeld, Duisburg, Elberfeld, Ruhrort, Mülheim a. Rhein, Münster i. W., Bielefeld, Dortmund, Hagen, Iserlohn, Lippstadt, Siegen wird der Kultusminister dringend um die Erhaltung der Realgymnasien gebeten und zugleich ersucht, über die künftige Gestaltung des Planes der Realgymnasien die berufenen Vertreter derselben zu hören, die einstimmig dem wider- rathen würden, daß das L a t e i n in den mittleren und oberen Klassen zu einem Nebengegenstande herabgedrückt werde. Zu dieser Bitte sehen sich die betreffenden Kuratorien veranlaßt, weil sie (wie die Verhältnisse jetzt noch liegen, mit Recht) fürchten, daß der verminderte Lateinbetrieb den Realgymnasien vollends den Anspruch auf Gleichberechtigung mit den Gymnasien rauben würde.
Vermischtes.
* Aus verschiedenen Anzeichen will man auf einen milde» Winter schließen. Eine alte Wetterregel sagt: „Trägt der Baum das Laub gar lang, wird's vor dem Winter nicht sehr bang." Dieses Jahr aber haben trotz des letzten Frostes noch viele Bäume ihr Laub. Wenn der Ameisenhaufen um jetzige Zeit noch nicht völlig zur Ruhe gekommen ist, sollen Eis und Schnee nicht gar zu lange dauern; in den Ameisenhaufen aber herrscht noch Leben. Ein alter Förster will aus dem dünnen Pelz und der dünnen Fettschichte der Dachse auf einen gelinden Winter schließen. Mögen diese Prophezeiungen sich nur bewahrheiten; das ist der Wunsch eines Jeden, besonders aber der Armen, die ob der theuren Zeiten mit Bangen dem Winter entgegensehen.
* In Berlin verstarb dieser Tage der Geschichtsmaler Professor Gustav Spangenberg nach dreitägigem Krankenlager an der Influenza. In Hamburg geboren und erzogen, hat er sich für seine Kunst von 1845—1857 in Hanau, Antwerpen und Paris und auf längeren Studienreisen'in Holland, Englund und Italien gründlich ausgebildet. Seit 1857 war er in Berlin thätig. Sein bekanntestes Bild, „der Zug des Todes" aus dem Jahre 1876, ist im Besitze der National-Gallerie. In dem Treppenhause der Universität zu Halle hat er eine meisterhafte Darstellung der vier Fakultäten gemalt, und wurde dafür von der Universität Halle zum Ehrendoktor ernannt. Von seinen anderen größeren Bildern nennen wir noch „Den St. Johannes-Abend in Köln", „Das Irrlicht", „Am Scheidewege" und „Die Frauen am Grabe Christi".
* Der, wie bereits gemeldet, in Oberstdorf (im Allgäu) verstorbene Historienmaler Claudius Schraudolph war daselbst 1813 geboren und ein Schüler seines bereits 1879 verstorbenen Bruders Johannes S., sowie von Heinrich Heß in München. Mit Ernst Förster reiste er nach Italien, um die von diesem untersuchten Fresken alter italienischer Meister zu zeichnen; dann betheiligte er sich bei den Fresken H. Heß' in der Allerheiligen Kirche und in der Basilika zu München, sowie bei seines Bruders Fresken im Dom zu Speier. Sein gleichnamiger Neffe, Sohn von Joh. S., fungirt seit 1883 als Direktor der Kunstschule in Stuttgart.
* Kiedrich, 26. Nov. Ein hiesiger Tüncher, welcher hier kein Unterkommen mehr finden konnte, verließ gestern mit seiner Frau unseren Ort unter Zurücklassung von 5 unmündigen Kindern.
* Mannheim, 26. Nov. Von einem Dienstmädchen wurden gestern Abend auf dem hiesigen Paradeplatze zehn Tausendmarkscheine und ein Fünfmarkschein aufgefunden. Das Mädchen lieferte ihren Fund sofort auf der Polizei ab. Der Verlierer hat sich bis jetzt noch nicht gemeldet.
* Biiifsel, 26. Nov. Der Schneider Hermann Zeitung kam heute in eine K i st e von Amsterdam in Brüssel an. Zeitung verbrachte über 18 Stunden in der Kiste, deren Inhalt als „Harmonium" bezeichnet war. Als Arbeiter dieselbe heute im Entrepot öffnen wollten, entstieg er mit dem Rufe „Vive la Belgique!“ Zeitung, der zu seiner neuen Kistenreise durch eine Wette veranlaßt war, befindet sich jetzt hier in Polizeihast, weil er keinen Erwerb nachweisen kann. (Franks. Zlg.)
Auszug aus den Registern des Standesamts Fulda
vom 20. bis 26. November 1891.
Eheschließungen.
20. November. Restaurateur Paulus Lipphardt von Borken und Charlotte Ernestine Louise Humburg von Obermöllrich. 20. Bahnwärter, Wittwer, Johann Rommeis von Gersfeld und Wittwe Caroline Emilie Bärsch, geb. Starke von Neuhammer. 23. Kaufmann Oswald Eduard Joseph Herrmann von Landeshut und Katharina Therese Maria Höfling von hier. 23. Gerbermeister Philipp Jakob Kertel von Orb und Anna Eva Maria Ruppert von hier.
Geburten.
16. November. Maria Margaretha Katharina, T. des Lokomotivheizers Wilhelm Schäfer. 18. Ferdinand, S. des Taglöhners Adolf Wagner. 19. August, S. des Maurers Eugen Weinbach. 20. Anna Katharina, T. des Eisenbahn-Schaffners Paulus Holzhauer. 21. Wilhelm, S. des Eisenbahn-Packmeisters Franz Schöppner. 22. Franz August, S. des Hilfsweichenstellers August Wilhelm Ernst. 22. Robert Melchior, S. des Bäckers Georg Joseph Hasenpflug. 22. Maria Anna Josephine, T. des Braumeisters Joseph Lorenz. 23. Karl Franz, S. des Färbergehilfen Johann Sebastian Jost. 26. Karl, S. des Schlossers a. B. Martin Asmus.
Sterbefälle.
19. November. Todtgeb. S. des Werkführers Heinrich Schäfer. 21. Margaretha Maria Sauer, Privatin, led. St., 74 I. 5 M. 18 T. 21. Helene, geb. Kraus, Ehefrau des Maurers Konrad Schmitt, 51 I. 4 M. 28 T. 22. Franz Rhaban Köhler, Färbermeister, verh., 69 I. 9 M. 18. T. 22. Elisabeth Amanda Auguste, geb. Lammeier, Ehefrau des Wirths Bonifatius Freund, 32 I. 10 M. 3 I. 23. Johann Ferdinand Koch, Maurer, verh, von Horas, 37 I. 4 M. 10 T. 26. Löb Hahn, Kaufmann, verh., 60 I. 4 M. 13 T. 26. Maria Ottilia, geb. Alfermann, Wittwe des Löhermeisters Kaspar Joseph Kircher zu Horas, 69 I. 9 M. 12 T. 26. Damian Bechtold, Eisenbahn-Sekretair a. D., verh., 74 I. 9 M. 12 T.
S
Wetter.
M-r.
Mitt.
0,8
2,9
27
wolkig
Der Luftdruck, welcher bis 3,6 Mill, unter seinen
Letzte Beobachtung 103/« Uhr Morgens
— Lust-
— Lufttemperatur - 3,2 -> C.
bedeckt wolkig
2,9
1,9
1,3
Luftdruck — 735,0 mm, feuchtigkeit — 91 a/o-
Meteorologische Brobachtrmgrx
der diesigen Wetterwarte.
Thenn.
Ifir.n«
tcmperatur- ertrew-
normalen Stand gefallen war, beginnt bei südwestlicher Luftströmung mit mäßiger Windstärke wieder etwas zu steigen. Die mittlere Tagestemperatur ist jetzt nahe der normalen (2,50). Die Niederschlagsmenge der letzten 24 Stunden in Mill, ausgedrückt — 2,9.
Eine Depression liegt nordwestlich von Schottland und entsendet seitwärts nach dem Kanal hin einen Ausläufer, welcher ostwärts fortschreitet. Am höchsten ist der Luftdruck über dem inneren Rußland, wo ziemlich strenge Kälte herrscht. Bei schwacher südöstlicher bis nordöstlicher Luftströmung und durchschnittlich nahezu normalen Wärmeverhältnissen ist das Wetter in Deutschland vorwiegend trübe und vielfach nebelig.
Wolkenzug SSW. — Himmelansicht bedeckt.
G 2
9 7
&
26
Borom.
MMim.
733,2
733,1
734,7
Windrichtung u.®tärtc. "NI
SW2 SW3
■
Braut-Seidenstosse schwarz, weiß, creme re. — v. 65 Pfge. bis Mk. 23.85 — glatte und Damaste rc. (ca. 300 versch. Oual. u. Dispos.) versendet roden- und stückweise porto- nnd zollfrei bas Fabrik-Dspül G. Henneberg (St. u. K.Hoflies. Zürich. Muster umgehend. Doppelter Briefporto nach der Schweiz. [2342
_
Wer zu Hämorrhoidalleiden neigt oder daran laborirt sorge sich stets durch Anwendung der in den Apotheken ä Schachtel M. 1.— erhältlichen ächten Apotheker Richard Brandt's Schweizerpillen für eine geregelte Verdauung. [288
Viele Leute haben gar keine Ahnung davon, welche ernste Folgen mitunter ein vernachlässiger Katarrh nach sich führen kann und man sollte in keinem Falle einen Katarrh zu leicht nehmen. Nachdem uns die heutige Wissenschaft ein Mittel an Händen gegeben, die Entzündung der Schleimhäute, der Luftwege (die Ursache des Katarrhs) in ganz kurzer Zett (oft schon nach Stunden) durch Chinin-Präparate zu beseitigen und damit das Uebel selbst zu heben, wäre es Leichtsinn sich dieses Mittels, der Apotheker W. Boß'schen Katarrh- pillen, nicht rechtzeitig zu bedienen. Zu haben ä Dose Mk. 1 in den meisten Apotheken. [2652
Bei der Basler Lebens Vcrsicherungs < Gesellschaft wurden im Monat Oktober er. 885 neue Versickerungs-Anträge eingereicht. Abtheilung „Leben" 229 Anträge über Mark 1,049,000 Kapital und Mark 3387.12 jährliche Leibrente; Abtheilung „Unfal l" 656 Anträge über zuiammen Mark 4,399,986 auf den Todes-, Mark 6,381,791 auf den Jnvaliditätsfall und Mark 3536.89 Tagesentschädigung. Bon Versicherten dieser Abtheilung wurden im gleichen Monat 154 Unfälle mehr oder weniger schwerer Art angemeldet. [2751