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M 208

Freitag, den 11. September 1891.

^8. Jahrgang

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Erscheint täglich, Sonn- unb Feiertage ausgenommen^ - Inse r ate kosten die nnsp<Mge Me°bn deren Raum ^15 •to***1“*1 1'

* Im Sturme der Jett.

Eine Erzählung aus der Gegenwart von Klara Lötschert. (23. Fortsetzung.)

„Ist das möglich und wäre es angenehm? Gesetzt, alle Güter der Reichen würden eines schönen Tages diesen entzogen und unter ihre ärmeren Mitmenschen so vertheilt, daß wirklich einer so viel besäße, wie der andere. Wie lange würde das dauern? Ich glaube, kaum eine Woche. In jedem Menschen liegt der Ehr­geiz, oder doch ein gewisses Streben, es zu Etwas zu bringen. Da wir in Bezug auf unsere Geistes- und Körperkräfte nicht gleich geartet sind, so würde der Talentvolle den minder Begabten überholen, der Starke es dem Schwächeren, der Fleißige dem Trägen zuvor- thun. Weil die Menschen einander nicht gleichen, würden also auch die Früchte ihrer Arbeit verschieden sein und — jetzt kommt die Hauptsache: auch der Lohn wäre natürlicher Weise ungleich; der Eine müßte doch mehr, der Andere weniger erhalten, sonst würde sich ja eine schreiende Ungerechtigkeit breit machen. Angenommen jedoch, Jeder erhielte gleichviel, wo bliebe da der nöthige Trieb, der Sporn, welcher auch die härteste Arbeit leicht macht? Da hätte es der Faule einmal bequem Der könnte nur recht langsam thun und recht schlecht

P Schlußrede des Grafen Kallestrem,

1. Vizepräsidenten des^deutschen Reichstags, gehalten in der letzten öffentlichen Versammlung der'38. General-

Versammlung der Katholiken Deutschlands in Danzig.

(Schluß.)

Aber selbst wenn dieser Friede eingetreten wäre, würde es an der Zeit sein, unsre bewährte Organisation aufzulösen? (Nein!), uns in Atome zu zersplittern und der eine nach rechts, der andere nach links zu gehen, dort, wo vielleicht eine gewiße politische Ueberzeugung ihn hinführen könnte? Meine Herren, das wäre ein gewagtes Unternehmen! Die jüngeren von Ihnen haben noch die Jahre des Kulturkampfes durchgemacht, und Einige, die schon älter sind, haben auch die schönen Friedeus- jahre vor dem Kulturkampf durchgemacht. Damals war em schöner Friedenszustand; ich spreche jetzt besonders von dem preußischen Vaterlande: wir hatten die Artikel der Verfassung, die die Freiheit unserer Kirche garantirten. Und ste waren kein todter Buchstabe; sie wurden auch ausgeführt. Wrr lebten in Sicherheit hin und sahen mit stolzen, Bewußtsein auf die Be­wohner anderer Staaten, selbst sogenannter katholischer, herab, die sich dieser Freiheit der Kirche nicht erfreuten. Aus dieser Sicherheit wurden wir garstig aufgerüttelt, meine Herren, als der Kulturkampf kam, der mit der Macht eines Gewitters herem- brach, wo Blitz auf Blitz und Donnerfchlag auf Donnerschlag folgte Ja, m. Hrn., was einmal gewesen ist, das kann auch wieder sein. Das ist, je nachdem die Konjunktur sich ändert. (Sehr wahr!) Und deshalb heißt es, zusammenstehen, auch wenn der definitive Friede geschlossen ist, (Bravo) zusammenstehen für die Kirche, zusammenstehen für die Gleichberechtigung der Katho­liken im Deutschen Reich, von der mein Herr Vorredner so beredt gesprochen hat. (Bravo.) Wir müssen nie vergessen, daß wir eine geborene Minorität sind; wir müssen nie vergessen, daß die an­dersgläubige Majorität sich nicht gescheut hat, gegen unseren Willen uns Gesetze auf dem uns eigensten kirchlichen Gebiete auszuzwingen, und daß sie das wieder thun kann (Sehr wahr!) Wenn wir aber in imposanter Macht und Organisation Gewehr bei Fuß dastehen, da werden sie sichs dreimal überlegen, und vielleicht noch öfter. (Stürmischer Beifall.)

Nun, meine Herren, komme ich darauf zurück, rote wir nun das auszuführen haben. Bis jetzt wurde uns unser Weg von dem hocherleuchteten Geist des uns entrissenen Führers meistens angegeben, und es tritt nun die Frage heran, wie nur weiter vorgehen sollen. . . . . ,

Die Staaten und auch andere Vereinigungen werden durch dieselben Mittel erhalten, durch die sie gegründet worden find — heißt es. Wenn nun auch das Centrum nicht von Wmdthorst gegründet wurde, so hat er doch durch eine lange Reihe von Jahren und länger als zwei Jahrzehnte eine so bedeutende Rolle in demselben gespielt, daß man ihn als einen Neugründer des­selben ansehen kann. Wenn wir daher dieselben Erfolge erreichen wollen, die wir unter Windthorst erreichten, so werden wir im Windthorst'schen Geiste die Geschäfte weiter zu führen haben. (33raUnb was heißt das: der Windthorst'sche Geist? Ich kann ja nicht in alle Details eingehen, in welchen dieser große Geist zu derselben Stunde, zu der ich die Ehre habe zu Ihnen zu sprechen, die Generalversammlungen begeisterte, wie er aus jebent Gebiete immer das Richtige angab, wie er für jebe Lebenslage, für jebe Lage ber öffentlichen Angelegenheiten immer bie rich­tigen Mittel nnb den richtigen Ausweg zu finden wußte. Allem einige Grundzüge dieses Windthorst'schen Geistes will ich mir doch erlauben, zu erwähnen und Ihnen vorzutragen.

Windthorsts Geist hätte das nie geleistet, was er geleistet hat, trotz seines umfassenden Wissens, trotz seines Genies, wenn er nicht auf Gottesfurcht begründet gewesen wäre. (Bravo.) Windthorst war ein tiefreligiöser Mann, ehe er ein großer Staats­mann war. Er nahm es ernst mit seiner Religion, und die unter­stützte und förderte und erzeugte das große Rechtsgefühl, was diesen Mann beseelte. Er war ein gehorsamer Sohn der heiligen katholischen Kirche (Bravo) und ein gehorsamer Sohn ihres Oberhauptes, unseres glorreich regierenden Papstes Leo XJII. So meine Herr«, werden auch wir zu handeln haben. Wir werden es zunächst ernst mit unserer Religion zu nehmen haben, sie nicht bloß im Munde sühren, sondern auch durch Thaten. Wir werden ein katholisches Leben zu führen haben; (Bravo!)

wir werden uns immer und unter allen Verhältnissen als gehor­same Söhne unserer heiligen katholischen Kirche und ihres er­habenen Oberhauptes bewähren müssen und uns.in diesem Ge­horsam und in dieser Ehrfurcht durch nichts irre machen lassen, — nun schon lange nicht durch alberne Zeitungsartikel, welche ein römisches Blatt bringt. (Bravo!) Durch solche Artikel lassen wir uns schon lange nicht in dem gebührenden Gehorsam gegen den hl. Vater irre machen! (Bravo !) Wenn ein Blatt die Kühn­heit hat, den hl. Vater als in Konspirationen mit einigen frem­den Mächten, die Deutschland entgegen sind, als Feind Deutsch­lands darzustellen, so würden wir über die Sache lachen, wenn wir nicht über die große Unverschämtheit empört wären. (Leb­hafter Beifall.) Meine Herren, um fo mehr empört, als dieses Blatt den Vorzug genießt, — an einer besonderen Stelle aber nur — gewisse Mittheilungen aus dem Vatikan zu erhalten; deshalb ist die Empörung bei uns noch größer, weil die Unver­schämtheit des Blattes größer war. Ich will hier konstattren, daß das Gefühl der Katholiken Deutschlands in ihrer Gesammt- heit ist. (Stürmischer Beifall.)

Ferner, meine Herren, stand Windthorst treu zu Kaiser und Reich. Das ist ihm nie schwer geworden In der Glühhitze des Kulturkampfes war vielleicht sein schmerzlichstes Gefühl das, daß eine solche Aktion im Deutschen Reiche vorkommen konnte, eine Aktion, die dem Reiche nicht zu größerer Ehre, auch nicht zum Bortheil gereichte. Gott sei Dank, ist diese Periode vorüber oder beinahe vorüber. Was ihm aber schwer wurde das war der Ueberaanq aus seinen hannoverschen Verhältnissen in die Ver­hältnisse, welche durch das Jahr 1866 geschaffen wurden. Meine Herren, es hat schon gestern mein hochverehrter Freund Herr Dr. Lieber gesagt, mit welcher Gewissenhaftigkeit er den Ver­fassungs-Eid gehalten hat, den er damals dem preußischen König und der preußischen Verfassung leistete, und ich weiß aus seinen intimsten Mittheilungen, wie genau er es mit diesem Eide nahm, wie sehr er jede Handlung abwog, jede Handlung der Pietät gegen sein früheres Königshaus, dessen Vertrauter er ;a war, abwog, um zu sehen, ob sie ihn nicht in Kollision brächte mit dem Eide, den er in den neuen Verhältnissen geleistet hatte. So, meine Herren, so gewissenhaft müssen auch wir sein! Uns wird s nicht schwer gemacht: wir stehen enthusiastisch zu unseren einzelnen Landesherren, und wir stehen treu und voll wahrer Hingebung — ich will keine Redensart von Gut und Blut machen, die Katholiken haben bewiesen, daß auch sie für das VaterlandOpser bringen können (Bravo!)-wir stehen treu und fest zum Reiche und wer es angreift, der ist unser Feind. .(Stürmisches Bravo3 Noch eine Treue Windthorst's, und zwar nicht (die geringste, soll uns auf unserem ferneren politischen Leben als Vorbild beglei­ten: das war seine Treue zum deutschen Volke. Es gab wohl auch selten einen Mann, der eine solche Volksthumlichkeit besaß, wie unser Windthorst: wo er sich zeigte, jubelte das Volk ihm enthusiastisch entgegen. Und meine Herren, das Volk hat rich­tige Instinkte: Windthorst verdiente diese Volksthümlichkert! denn er hat für das katholifche deutsche Volk gelebt, gelitten und ist für dasselbe gestorben — kann man sagen. (Sehr gut!) Er hat dem katholischen Volke die Freiheit zurückerobert haupffäch- lich deren es sich jetzt wenigstens für einen viel größeren Theil als früher zu erfreuen hat. Auch hierin wollen wir seinem Bei­spiel folgen, und wir, seine politischen Erben, wir wollen auch treu zum katholischen Volke Deutschlands stehen (Bravo!), wir wollen seine religiöse und bürgerliche Freiheit vertheidigen (Bravo!), wir wollen Interessen wahrnehmen, wo und wie immer wir dazu berufen werden. (Bravo.) Ich könnte noch fetzt Ihnen Ber- schiedenes vorführen, worin Windthorst uns ent Beispiel war, dem wir zu folgen haben. Dieses würde mich xedoch zu wett führen Ich könnte über Steuerverhältnisfe, über Schulverhält­nisse über andere Sachen, die der Gesetzgebung vorlregen, zu Ihnen sprechen, in denen alle Windthorst ein Meister war, die sein klarer Geist beherrschte - ein Geist, der selbst seine nieder- ächsische Beharrlichkeit niederkämpfte. Ich will Ihnen nur em Beispiel anführen. Windthorst war nach Natur und Erziehung und geographischer Lage seines Vaterlandes ein unhedingter Frei­händler Er sah es aber ein, daß mit dem Freihandel die Sache nicht mehr ginge: fein klarer Geist sah das ein, unb fo hat fein Geist — es ist ihm aber schwer geworben — boch biese meber- sächsische Eigenschaft bekämpft, unb Windthorst ist für eine mäßige Zollpolitik stets eingetreten.

Die Mäßigung überhaupt, das war seine Haupteigenschast, arbeiten, — er würde erhalten von dem Schweiße der gewissenhaften, treuen Arbeiter! Aber auch bei dem Fleißigen würde zuletzt die Lust zur Pflichterfüllung schwinden — die Arbeit wäre nur mehr eine Plage und Last. Sie sehen, wie verderblich die Ausführung eines solchen Systems wäre; ja, sie wäre nicht nur schädlich, sondern auch albern und gottlos.

„Wenn es keine Armen mehr gäbe, wo bliebe für die Reicheren die herrliche Gelegenheit des Wohlthuns? Sie würden des besten Mittels beraubt, sich den Him­mel zu verdienen; denn Niemand bedürfte ihres Al­mosens.

„Daß Gott keine allgemeine Gleichheit der Menschen hienl'eden gewollt hat, sehen wir daran, daß bei allen göttlichen Einrichtungen ein Haupt, ein Vorgesetzter sich findet. Denken Sie an die hl. Kirche, als deren sicht­bares Oberhaupt Petrus eingesetzt ward. Erinnern Sie sich der Worte des Heilandes: „Gebet Gott, was Gottes ist, und dem Kaiser, was des Kaisers ist." Er erkennt also damit auch einen Kaiser an, welchem Ge­horsam gebühre. Vor Allem aber denken Sie an die christliche Familie, nicht an jenes Unding, welches die Sozialdemokraten hergestellt wissen wollen, sondern an die christliche Familie, deren Haupt der Vater ist. Die Eltern sind die Stellvertreter Gottes, die von ihm über

unb bie will,ich hier erwähnen, weil bie auch so nothwenbig.ist, baß sie ferner beobachtet wirb. Er war gemäßigt in Allem;$er war gemäßigt in ber Opposition, er war gemäßigt, weniger einen Sieg erfochten hatte, er verlangte nie bas, was nicht er­reicht werben konnte, vor Allem schon nie Ungerechtes. Mein verehrter Herr Borrebuer hat im Verlauf feiner Rebe gesagt, das Centrum wäre 20 Jahre lang eine Oppositions-Partei ge­wesen. Das ist nicht so ganz richtig: er hat es wahrscheinlich auch o nicht gemeint. Wir waren ja gezwungen, oft Opposition zu machen; aber auch währeub ber Glühhitze des Kulturkampfes waren wir nie eine prinzipielle Oppositions-Partei — bas hatte unfer Führer Windthorst nicht gelitten, sondern in benientgen Sachen, in denen wir mit ben Regierungen übereinstimmten, haben wir bie Regierungen immer unterstützt, und sie hat auch während des Kulturkampfes ganz wichtige, bte allerwichtigsten Sachen nur mit Hilfe des Centrums durchgesetzt, z.B. die ganzen Zollgesetze. Unb so werben wir es auch ferner halten. Das Centrum wirb nie eine Oppositions-Partei fein; es wird Oppo­sition machen, wenn bas Gewisfen es ihm gebietet: cs wirb aber die Opposition ungern machen, denn es geht lieber mit ber Bon Gott verordneten Obrigkeit, als gegen dieselbe. (Bravo.) Aber, meine Herren, die Centrums-Partei wird auch nie eine absente Regierungs-Partei werden, sie wird immer prüfen, wie die Vor­lagen beschaffen sind, die uns . die hohen, Regierungen mach«t; sie wird sie aber sachlich prüfen, nicht nach persönlichen Gesichts- PUtlf@o war das Wesen Windthorst's, unb so lauge wir uns an biesem Wesen halten, wird auch bie Centrums-Partei Erfolge "^Also, 'meine Heren, ich komme zum Schluß. Windthorst hat dem katholischen Volke Deutschlanbs, hat der Centrums-Partel und ihren Vertretern eine Fahne vorgetragen; an der Spitze dieser Fahne glänzte bas Kreuz unb barunter stand: In hoc signo vinces. Unb wir haben auch unter bresem Zeichen schöne, unerreichbar erscheinende Siege erfochten; und wenn nur treu zu dieser Fahne halten, so wirb es uns auch weiter gut gehen, unb wir werben noch fernere Vortheile für unsere heilige katholische Kirche und für unsere katholischen Mitbürger erfechten können, daß dem fo fei, bas walte Gott! (Stürmischer Beifall.)______

Deutsches Deich.

Berlin, 9. September.

* Heute Vormittag fand vor dem Kaiser die Parade des 1. und 2. bayrischen Armeekorps statt. Morgen Nachmittag reist die Kaiserin nach Wilhelmshöhe bei Kassel. Die Rückkehr des Kaisers nach Potsdam wird zum 19. d. M. Abends erwartet.

* Der nächstjährige deutsche Katholikentag findet bekanntlich in Mainz statt. Das ,Fränk Volksbl/ bemerkt dazu: „So erfteulich an sich die Aussicht ist, daß im nächsten Jahre die Betheiligung aus Süd­deutschland an dieser großartigen Manifestation katholi­schen Glaubens zahlreicher sein wird, so hätten wir doch gewünscht, daß sich auch eine bayerische Bischofs st adt um die Ehre beworben hätte, den deutschen Katholikentag in seinen Mauern aufzunehmen. Mit Ausnahme der Amberger Versammlung hat näm­lich seit einem Jahrzehnt die Generalversammlung der Katholiken Deutschlands in norddeutschen Städten tagen müssen. Das läßt die bayerischen kirchenpolittschen Verhältnisse in einem eigenthümlichen Lichte erscheinen. Bayern ist in seiner weitaus überwiegenden Mehrheit katholisch und auf großen Katholikenversammlungen wird nichts gesprochen oder beschlossen, was gegen die Sicherheit und den inneren Frieden des Landes ge­richtet wäre. Wie man gegenüber einer solchen Ver­sammlung loyaler Bürger die Opportunitätsfrage auf­werfen kann, ist eigentlich schwer erfindlich. Hoffent- die Kinder gesetzte Autorität. Möchten Sie diese hohe Ehre hergeben? Und wenn eine allgemeine Verwaltung die Erziehung aller Kinder übernähme, so müßte ja bie Mutter das süße Amt, wozu sie Gott berufen, an fremde Menschen abtreten, nämlich das Amt, die Seelen, die vom Himmel stammen, auch wieder für den Himmel erziehen zu dürfen. , _ . „ .

,Wenn ferner der Staat auch noch für den Unter­halt "der jungen, Heranwachsenden Bürger sorgte, wo bliebe da die Liebe und Dankbarkeit derselben gegen ihre Eltern? Wo die Achtung, die kindliche Anhäng­lichkeit, der Trost und die Hoffnung jener auf eine Stütze im Alter?

„Wir sehen es zweitens auch an der Thatsache, daß Gott nicht allein die geistigen Anlagen so verschie­den vertheilt, sondern daß er die Menschen auch in ihrer äußeren Erscheinung so ungleich erschaffen hat. Der Eine ist stark, der Andere schwach; Jener schön, dieser wieder häßlich. Dies ist die Ordnung, welche Gott geschaffen hat, eine andere anstreben zu wollen, wäre gottlos, weil allen göttlichen Anordnungen zu-

„ Zuerst müßten Sie die zehn Gebote aus der Welt schaffen, denn so lange diese bestehen, ist schon der Gedanke an eine allgemeine Theilung Sünde. Daß

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